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Thema: Tintenfischzucht auf den Kanaren

  1. #1
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    Tintenfischzucht auf den Kanaren

    Eine neue Tintenfischfarm ist vor der Küste geplant. Die Tiere sollen in Tanks gezüchtet werden und danach bei lebendigem Leib eingefroren werden, um den Lebensmittelmarkt zu versorgen. Die Pläne wurden den Behörden vor Ort bereits vorgelegt.
    Eine Petition fordert den Präsidenten der Kanarischen Inseln und die EU auf, die Pläne für den Bau der weltweit ersten industriellen Oktopus-Farm in Spanien abzulehnen und die Tintenfischzucht in der EU und weltweit zu verbieten, einschließlich der Einfuhr und Finanzierung solcher qualvollen Zuchtanlagen. Kraken sind intelligente, fühlende und faszinierende Geschöpfe. Schließen Sie sich uns an und verhindern Sie, dass noch mehr Tieren Leid zugefügt wird, nur damit Menschen kurzfristigen Profit erzielen können.

    https://secure.avaaz.org/campaign/de...s_farming_loc/

  2. Nach oben    #2

    228 Beiträge seit 12/2019
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    57
    Das fehlte noch - Lachse, Doradas, Lubinas, Garnelen ect.. und jetzt auch noch Pulpos/Calamares aus Antibioticazuchtstationen.

    Wir essen eigentlich nur noch Sardinen, Makrelen und Chicharros und etwas Bacalao/Dorsch um sicher zu sein daß aus freien Wildfang.


  3. Nach oben    #3
     Unterstützer/in
    55 Jahre alt
    116 Beiträge seit 02/2011
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    Ich wurde erst auf Teneriffa zum Fischesser und Meeresfrüchte habe ich hier zum ersten Mal probiert. Das war ein kurzer Genuss da ich nun weiß dass ein paar dieser superleckeren Tierchen als intelligent gelten. Pulpo und Calamares kommen mir nicht mehr auf den Teller.

  4. Alf´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  5. Nach oben    #4
     Unterstützer/in Avatar von webwood
    aus Puntillo del Sol
    181 Beiträge seit 11/2018
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    41
    Zwischen Pulpo und Calmar, so denke ich, besteht intellektuell schon ein Unterschied. Ungeachtet dessen ist nun ein Schwein, Rind oder Huhn so viel dümmer als ein Pulpo und deshalb ethisch zum Verzehr freigegeben? Ab welchen IQ wäre eine Grenze zu ziehen? Konsequenterweise müsst man sich vegetarisch ernähren.
    Was ganz anderes sind die Zuchtanlagen. Nicht nur wegen Antibiotika sind die Offshore-Fischzuchtanlagen abzulehnen. Ich habe nun als Fliegenfischer etwas Ahnung von Lachszuchtanlagen. Die Anhäufung von Fischexkrementen unter den Käfigen zerstört Flora und Fauna des darunter liegenden Meeresboden und noch viel schlimmer, etliche Lachse entkommen den Gehegen und infizieren krankheitsbehaftet (z.B. Lachslaus) die noch verbliebenen Wildbestände.
    Das Töten von Kraken durch Einfrieren finde ich eine barbarische Sauerei sondergleichen und gehört verboten.

  6. webwood´s Beitrag erhielt 2 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  7. Nach oben    #5
     Unterstützer/in
    55 Jahre alt
    116 Beiträge seit 02/2011
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    Zitat Zitat von webwood Beitrag anzeigen
    Das Töten von Kraken durch Einfrieren finde ich eine barbarische Sauerei sondergleichen und gehört verboten.
    Genau! Darum geht es mir. Ich möchte nicht vegetarisch essen aber mit meiner Ernährungswahl wenigstens etwas Verantwortung übernehmen.
    Wenn das Töten so qualvoll vonstatten geht, landet mir keines dieser Tiere auf den Teller.

  8. Alf´s Beitrag erhielt 2 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  9. Nach oben    #6
     Unterstützer/in Avatar von abindiesonne
    aus BW / Los Realejos
    215 Beiträge seit 06/2023
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    103
    Zitat Zitat von Alf Beitrag anzeigen
    Wenn das Töten so qualvoll vonstatten geht, landet mir keines dieser Tiere auf den Teller.
    Auch die traditionellen Methoden zum Töten von Oktopoden sind nicht gerade jugendfrei. Dessen sollte man sich beim Pulpoverzehr schon bewusst sein. So viel ich weiß, werden Pulpos, üblicher Weise, einfach so lange auf einen harten Gegenstand geschlagen, bis sie tot sind oder tot erscheinen. Das machen Fischer oder Hausfrauen gerne an einem großen Stein. Oft reicht das Prozedere aber nicht aus und das Tier wird noch lebend zerteilt oder einfach in Hummermanier lebend gekocht. Alternativ wird versucht mit einem spitzen und scharfen Fleischmesser so lange in der lebenden Kreatur herum zu stochern, bis das Gehirn getroffen wird. Dazu muss man aber wissen, dass die neurale Hirnmasse der Oktopoden nur zu ca. 40% im eigentlichen Gehirn zu finden ist, aber ca. 60% der Neuronen in den 8 Armen. Es lässt sich durch diese Art der Tötung also nur ein Teilhirn abtrennen. Als dritte Methode werden die Oktopoden in Netzen fixiert, bis sie an der Luft "ersticken". Ich wüsste nicht, dass ich je eine, als human empfundene, Methode gesehen hätte, Pulpos zu töten. Auch auf die Gefahr hin, dass ich hier nachfolgend tüchtig Dresche bekomme, muss ich konstatieren dass das Einfrieren eventuell sogar eine gewaltfreiere Methode sein könnte, den Pulpo von seinem Leben zu "befreien", als die traditionellen Methoden. Darf man der einschlägigen Literatur glauben, ist das Erfrieren, zumindest für Säuger (wie z.B. Menschen) ein Tod, der mit vergleichsweise wenig Schmerz einhergeht. Die generelle Problematik aber bleibt: Wollen wir die Pulpos essen, müssen wir sie töten. Nur wie wir das am leidfreisesten machen sollten, ist gar nicht so einfach zu beantworten. Einfach nur "Sauerei" zu schreien, wenn es um vermeindlich ungewöhnliche Methoden der Tötung geht, greift hier zu kurz.

  10. abindiesonne´s Beitrag erhielt 3 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  11. Nach oben    #7
     Unterstützer/in Avatar von webwood
    aus Puntillo del Sol
    181 Beiträge seit 11/2018
    Gracias
    41
    Das Töten von Tintenfischen durch Eis ist kein sanftes Entschlummern. Die Kälte lähmt nur den Muskeltonus. Der Tot tritt durch Ersticken ein.

    https://albert-schweitzer-stiftung.d...e/tintenfische

  12. Nach oben    #8
    Avatar von Rainer
    57 Jahre alt
    1.841 Beiträge seit 11/2010
    Gracias
    768
    Mir war diese Massenzucht und Tötungsweise nicht bekannt. Ich werde meinen Calamar- und Pulpo-Konsum überdenken.


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