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Thema: Geblitzt auf der TF-1

  1. #1

    19 Beiträge seit 07/2016
    Gracias
    1

    Geblitzt auf der TF-1

    Hallo zusammen!

    Ich dachte, mein Navi kennt alle Blitzer auf Teneriffa, aber dann hat es mich doch erwischt: Statt der erlaubten 120 km/h wurde ich auf der TF-1 mit 133 km/h geblitzt.

    Nach 2 Monaten wurde der Bußgeldbescheid nach Deutschland nachgeschickt: 100,00 € Strafe für die 13 km/h zu viel, mit Foto und Eich-Zertifikat der Mess-Station.

    Aber: Wenn ich die Strafe über das Internet innerhalb von 20 Tagen bezahlen würde, dann würde ich einen Nachlass von 50% erhalten, also 50,00 €.

    Die Blitzer auf Teneriffa haben allerdings eine Schwäche: sie blitzen nur von hinten. Man erkennt den Fahrer auf dem Foto nicht.

    In der Tat waren wir eine Reisegruppe von drei Fahrern, die sich das Auto teilten. Wer zu der betreffenden Zeit gefahren ist, ließ sich nicht mehr sagen. So habe ich auch den Widerspruch formuliert.

    Das ist jetzt ein halbes Jahr her und es ist nichts mehr gekommen.

    Da formale Briefe auf Spanisch oft kleine Kunstwerke sind, habe ich das Anschreiben mal als Muster im Anhang beigefügt.

    Viel Spaß!
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  2. Nach oben    #2

    52 Jahre alt
    53 Beiträge seit 02/2011
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    4
    Verstehe nicht warum du zu bescheißen versucht. Am Ende zahlt nämlich die Autovermietung die Strafe. Vielleicht belasten sie es dir nachträglich via Kreditkarte.


  3. Nach oben    #3

    60 Jahre alt
    37 Beiträge seit 12/2010
    Gracias
    10
    Ist ganz einfach: In Spanien ist immer der Fahrzeughalter verantwortlich, deshalb können sie auch ohne weiteres von hinten blitzen. Und in deinem Fall dann eben derjenige, der das Auto angemietet hat. Wird sicher noch was von der Autovermietung nachkommen.

  4. Nach oben    #4
    Avatar von bahala na
    266 Beiträge seit 06/2012
    Gracias
    43
    Einfach mal googeln :
    EU Volstreckungsabkommen für Geldbußen
    Und teil denen noch mit das deinnavi nicht alle Blitzer kennt .
    Saludos

  5. Nach oben    #5
    Avatar von Weststadt
    38 Jahre alt
    aus Nürnberg
    91 Beiträge seit 10/2020
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    6
    ... Leute gibb es ....


    mit fast schon peinlichen 50,- wäre man fair raus gewesen, stattdessen schreibt man bunte Briefchen Nun riskiert man eine Strafverfolgung, samt Knastgefahr. Wo anders kost' der Spass schon schnell das doppelte. Egal.

    Jeder so wie er/sie will

  6. Nach oben    #6
    Avatar von Zauberin60
    aus Guargacho
    418 Beiträge seit 06/2017
    Gracias
    52
    Sich mit dem Sch.... auch noch brüsten - wie peinlich.

  7. Nach oben    #7
    Avatar von Weststadt
    38 Jahre alt
    aus Nürnberg
    91 Beiträge seit 10/2020
    Gracias
    6
    Zitat Zitat von Zauberin60 Beitrag anzeigen
    Sich mit dem Sch.... auch noch brüsten - wie peinlich.
    .... einige deutsche sind echt peinlich, überrascht mich aber nicht. Die Person, welche den wagen angemietet hat, dürfte nun locker 200,- blechen eher mehr und weis sonst noch was,

    Zitat Zitat von kuskusu Beitrag anzeigen
    ...Wird sicher noch was von der Autovermietung nachkommen.
    Die ham' ja seine Adresse schon. Das ist sicheres Geld, da sind die besonders hinter her

  8. Nach oben    #8

    19 Beiträge seit 07/2016
    Gracias
    1
    Hola Leute,

    ich habe keine Ahnung, warum ihr das schreibt.

    Grundsätzlich liegt nichts Anrüchiges darin, einen Bußgeldbescheid abwehren zu wollen. Und egal wie man sich entscheidet, es ist immer gut, informiert zu sein. Das steht auch einem Forum gut an.

    In Spanien (gleichwie in Deutschland) gilt die Fahrerhaftung. Das bedeutet, der Fahrer wird bei Verkehrsverstößen zur Rechenschaft gezogen.

    Der Halter ist auskunftspflichtig, er muss gegebenenfalls den Fahrer benennen. Wenn er das nicht kann oder nicht möchte, geht die Geldbuße auf den Halter über, bzw. sie könnte u.U. noch erhöht werden (=mittelbare Halterhaftung - diesen Automatismus gibt es in Deutschland nicht).

    Das Mietwagenunternehmen ist somit aus dem Schneider, da kommt auch nichts mehr nach (insbesondere nach über einem halben Jahr).

    Ein Radar-Überwachungsgerät, das von hinten blitzt, ist vorteilhaft bei der Identifizierung von Motorradfahrern. Das gelingt in Deutschland ja eher selten. Zur Identifizierung eines Autofahrers taugt es nicht. Und hier gilt in Spanien wie in Deutschland die Unschuldsvermutung.

    Das EU-Vollstreckungsabkommen ist ein ganz anderes Thema. Ein Land wie Frankreich, in dem die Halterhaftung gilt, könnte versuchen, über das BfJ (Bundesamt für Justiz in Bonn) den Bußgeldbescheid vollstrecken zu lassen. Das wäre aber regelmäßig erfolglos, weil es in Deutschland keine Halterhaftung gibt.

    Hier jedoch möchte eine spanische Behörde selbst in Deutschland eine Geldbuße eintreiben. Ohne ein Frontfoto, das den Fahrer identifiziert, wäre das über das BfJ aussichtslos - aber eben auch nach spanischer Rechtsprechung.

    Von daher fällt das eher in die Kategorie "netter Versuch", vergleichbar mit Spam-Mails, die irgendwelche Geldbeträge einfordern.

    Hinter dem 50%-Rabatt steckt natürlich ein psychologischer Trick: er soll die Zahlungsmoral steigern und den Eindruck erwecken, man hätte noch ein "Schnäppchen" gemacht, wenn man schnell bezahlt.

  9. Nach oben    #9
    Avatar von Weststadt
    38 Jahre alt
    aus Nürnberg
    91 Beiträge seit 10/2020
    Gracias
    6
    Zitat Zitat von Ulises Beitrag anzeigen
    Hola Leute,

    ich habe keine Ahnung, warum ihr das schreibt. Grundsätzlich liegt nichts Anrüchiges darin, einen Bußgeldbescheid abwehren zu wollen. Und egal wie man sich entscheidet, es ist immer gut, informiert zu sein. Das steht auch einem Forum gut an. .... Hinter dem 50%-Rabatt steckt natürlich ein psychologischer Trick: er soll die Zahlungsmoral steigern und den Eindruck erwecken, man hätte noch ein "Schnäppchen" gemacht, wenn man schnell bezahlt.
    Der 1. Satz ist dein großes Problem, und das dieser Gesellschaft. Ich will ich brauch, ich muss.

    Du hast doch die Schuld bereits eingestanden! Nicht alles was Dir rechtlich zusteht, ist auch dein gutes Recht. Und gerade in dieser, für die Kanaren schwierigen Zeit, merkt man dass Leute wie Du Nichts begriffen haben.

    saludos

    Zitat Zitat von Ulises Beitrag anzeigen
    Hola Leute,

    ich habe keine Ahnung, warum ihr das schreibt........ Hier jedoch möchte eine spanische Behörde selbst in Deutschland eine Geldbuße eintreiben. Ohne ein Frontfoto, das den Fahrer identifiziert, wäre das über das BfJ aussichtslos - aber eben auch nach spanischer Rechtsprechung. ...
    dann ist der "Fall" ja erledigt

  10. Nach oben    #10

    47 Beiträge seit 12/2019
    Gracias
    4
    Zitat Zitat von Ulises Beitrag anzeigen
    Das Mietwagenunternehmen ist somit aus dem Schneider, da kommt auch nichts mehr nach (insbesondere nach über einem halben Jahr).
    Ich weiß aus persönlicher Erfahrung daß der span. Staat 4 Jahre Zeit hat seine Forderungen einzutreiben, egal ob in Spanien oder in der EU.

    Ich hoffe du hast die 50 Euro glückbringend angelegt.

  11. Nach oben    #11
    Avatar von MeinerEiner
    55 Jahre alt
    aus San Eugenio Alto
    473 Beiträge seit 04/2015
    Gracias
    83
    Ist ja alles grausam deutsch. Wenn ich mit meinen Kumpels einen Mietwagen hatte und es einen Strafzettel gibt, na dann gibt jeder was dazu und es wird bezahlt. Gut ist. Allein der zeitliche Aufwand erscheint mir bei 50.- € viel zu hoch. Und so knapp bei Kasse kann man ja nicht sein, wenn man sich eine Reise und einen Mietwagen leisten kann.

    Aber der Deutsche muss eben sparen wo er kann. Aber hinterher meckern, wenn alles nicht hochwertig ist, die Straßen dreckig und kaputt oder wenn es bei Unfällen tote gegeben hat.

  12. Nach oben    #12

    19 Beiträge seit 07/2016
    Gracias
    1
    Zitat Zitat von Weststadt Beitrag anzeigen
    Der 1. Satz ist dein großes Problem, und das dieser Gesellschaft. Ich will ich brauch, ich muss.

    Du hast doch die Schuld bereits eingestanden! Nicht alles was Dir rechtlich zusteht, ist auch dein gutes Recht. Und gerade in dieser, für die Kanaren schwierigen Zeit, merkt man dass Leute wie Du Nichts begriffen haben.
    Stell dir vor, du bekommst einen Bußgeldbescheid gleich mit Blitzerfoto, aber du warst nicht der Fahrer. Auf dem Foto sieht man deine Frau oder deine Tochter. Du hast als Halter zwar eine Auskunftspflicht, aber bei Verwandten ersten Grades musst du dieser nicht nachkommen.

    Du kannst jetzt sagen: „Ja, aber sie war es doch!“ Trotzdem ist es dein gutes Recht und da ist nichts Verwerfliches dran.

    Nur muss man es einfach wissen.

    Ein Forum dient der Wissensvermittlung, hier gerade auch dem Ländervergleich, und dem Erfahrungsaustausch: Was passiert, wenn ich das und das mache? Wie ist es anderen ergangen?

    Du schreibst irgendein wirres Zeug von „Strafverfolgung“, „Knastgefahr“, den „doppelten Kosten“ und „sicherem Geld“, aber das hat doch überhaupt kein Fundament.

    Ich bin durchaus offen für ethische Überlegungen. Helfe ich den Kanaren „in dieser […] schwierigen Zeit“, wenn ich aus freien Stücken ein Bußgeld überweise? Die DGT in León ist ein Bundesbehörde.

    Zitat Zitat von Weststadt Beitrag anzeigen
    dann ist der "Fall" ja erledigt
    Sip! Und das ist nicht unwichtig. Wäre das etwa in Frankreich passiert und man käme später nochmal in eine Verkehrskontrolle innerhalb Frankreichs, könnten die Polizeibeamten alte Forderungen gleich mit einziehen.

    Daher ist es wichtig, in Spanien einen Widerspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen. Dann gilt auch keine 4-jährige Verjährungsfrist.

    Keine Ahnung, ob das so typisch "deutsch" ist. Die Spanier zahlen schneller, wegen den 50% Rabatt und weil die Forderung ja sonst auf den Halter übergeht. Das ist effektiver. In Deutschland dagegen gäbe es sonst evtl. die Auflage, ein Fahrtenbuch zu führen.

  13. Nach oben    #13
    Avatar von bahala na
    266 Beiträge seit 06/2012
    Gracias
    43
    Du hast doch das Vergehen eingestanden ,was soll das rumeiern .
    Überweise den geforderten Betrag und die Sache ist erledigt .
    Es kann nur noch teurer werden .
    Saludos

  14. Nach oben    #14
    Avatar von Weststadt
    38 Jahre alt
    aus Nürnberg
    91 Beiträge seit 10/2020
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    6
    Zitat Zitat von Ulises Beitrag anzeigen
    Stell dir vor, du bekommst einen Bußgeldbescheid gleich mit Blitzerfoto, aber du warst nicht der Fahrer. ... Keine Ahnung, ob das so typisch "deutsch" ist. Die Spanier zahlen schneller, wegen den 50% Rabatt und weil die Forderung ja sonst auf den Halter übergeht. Das ist effektiver. In Deutschland dagegen gäbe es sonst evtl. die Auflage, ein Fahrtenbuch zu führen.
    liest sich in #1 anders. Du hast angemietet und ihr wart zu schnell. Punkt Ende.

    Höchstwahrscheinlich kommt eine schöne Extragebühr dazu, welche ich dir gönne, dann sind es schnell 200-250€ Und die Regelung sollte man auch in D genau so einführen, dann könnten einige Unfallopfer noch leben, statt sinnlos Steuergelder zu verplempern.

    ***PLONK***

    Zitat Zitat von Ulises Beitrag anzeigen
    ... Auf dem Foto sieht man deine Frau oder deine Tochter. Du hast als Halter zwar eine Auskunftspflicht, aber bei Verwandten ersten Grades musst du dieser nicht nachkommen. Du kannst jetzt sagen: „Ja, aber sie war es doch!“ Trotzdem ist es dein gutes Recht und da ist nichts Verwerfliches dran. ....
    wirkt alles leicht verwirrt

    Habe ein Jahr in Berlin gelebt, ich weiß was da abgeht. Könnte man fast als mildernde Umstände durchgehen lassen.

  15. Nach oben    #15
    Avatar von MeinerEiner
    55 Jahre alt
    aus San Eugenio Alto
    473 Beiträge seit 04/2015
    Gracias
    83
    niemand will dir dein "gutes Recht" absprechen. Aber mal ganz ehrlich, Du weißt, dass Ihr zu schnell gefahren seid. Was soll also das ganze Theater. Außer Arbeit, Zeit und Spesen nix gewesen. Am Ende muss man das doch bezahlen. Und der Aufwand lohnt doch hier gar nicht.

    Nichts gegen Berliner, ich komm auch aus Berlin

  16. Nach oben    #16

    47 Beiträge seit 12/2019
    Gracias
    4
    Zitat Zitat von Ulises Beitrag anzeigen
    Daher ist es wichtig, in Spanien einen Widerspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen. Dann gilt auch keine 4-jährige Verjährungsfrist.
    Du hörst dich sehr kompetent an, bist es aber nicht.
    Du solltest dich besser informieren.

  17. Nach oben    #17

    19 Beiträge seit 07/2016
    Gracias
    1
    Ok, ich lerne aber gerne dazu.

    Was ist denn jetzt passiert? Habt ihr ein Bußgeld für eine Geschwindigkeitsübertretung bekommen? Und beim nächsten Besuch in Teneriffa seid ihr in eine Polizeikontrolle gekommen und musstet das nachbezahlen? Seid ihr denn gegen das Bußgeld vorgegangen oder habt ihr es einfach laufenlassen?

  18. Nach oben    #18
     Forumspatron Avatar von Armin P.
    aus Kaufbeuren
    288 Beiträge seit 12/2018
    Gracias
    33
    Augenscheinlich warst Du wie ein Hasardeur unterwegs. Hast Dich auf deine Schlauheit und ein Navi verlassen.
    Pech gehabt! die Strafe von 50,-- € geteilt durch drei Fahrern ist kein Post wert. Zahl es einfach, eine Absolution oder einen Kniefall vor Deiner Genialität wirst Du hier sicher nicht bekommen.

    Bleib Gesund und noch viele unbeschwerte Urlaube. Armin

  19. Nach oben    #19
    Avatar von Weststadt
    38 Jahre alt
    aus Nürnberg
    91 Beiträge seit 10/2020
    Gracias
    6
    ... in paar Tagen, Wochen kommt neue Post.....

    hach, weiss' nimmer wer gefahren ist ***grins***


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