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Thema: Sonnenenergie für Warmwasser nutzen

  1. #1

    aus Palm Mar
    21 Beiträge seit 12/2017
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    5

    Sonnenenergie für Warmwasser nutzen

    Werte Forumsmitglieder
    Wer möchte sich aktiv im Umweltschutz angagieren? Nach meinen Recherchen haben über 80% aller Haushalte einen mit Strom betriebenen Elektrowarmwasserboiler.Da wir im Jahr mehr als 330 Sonnentage mit jeweils 10 Sonnenstunden haben,ist es nur eine logische Konsequenz diese Sonnenenergie für die Brauchwassererwärmung zu nutzen.
    Ich möchte gerne diese umweltfreundliche und absolut kostenlose Energie nutzen .Deshalb möchte ich in Zukunft mein Wasser mit einem Solartermieelement selbst und kostenlos erzeugen.
    Wer von euch nutzt schon die Sonne als kostenlosen Warmwassererzeuger ?
    Für welches System habt ihr euch entschieden?
    Funktioniert euer System auch an bewölkten Tagen?
    Wie groß ist euer Tank und wie gut kommt ihr mit wievielen Personen damit zurecht? ( 30/40/50/60 Liter pro Person und Tag )
    Sicher spielt es eine Rolle wo man auf Teneriffa lebt,und so gibt es bestimmt auch Unterschiede ,ob an der Küste ,im Süden oder Norden der Insel.
    Ich bitte alle Mitglieder welche Erfahrungen mit diesem System haben diese ausführlich zur Verfügung zu stellen.
    Und alle Interessierten bitte ich um regen Diskussionsaustausch.
    Beste Grüße und bleibt alle gesund
    Ingolf

  2. Nach oben    #2

    57 Jahre alt
    aus Baden-Württemberg, Puntillo del Sol
    86 Beiträge seit 11/2013
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    14
    Hallo Ingolf,

    wir haben solch ein System in La Matanza, Puntillo del Sol.

    200 Liter Speicher für unser Haus, in dem in der Regel 2 - 4 Personen wohnen. Das reicht uns gut. Die untere Wohnung hat allerdings noch einen kleinen Elektroboiler extra, weil der Leitung zu lang ist, um vom Dach schnell warmes Wasser zum Händewaschen zu liefern. Das erspart uns die Umwälzpumpe, die ja auch eine Menge Energie frisst.

    Wir versuchen Strom zu sparen und versuchen weitestgehend mit Sonnenwärme auszukommen. Das bedeutet, dass wir in der Regel erst später am Tag duschen - wenn die Sonne das Wasser aufgeheizt hat. Zur Zeit ist nur Familie im Haus, da geht das. Wenn wir zahlende Gäste in unserer Fewo haben, stellen wir einfach eine Temperatur ein, die nicht unterschritten werden darf, dann wird das Wasser im Speicher nachts oder tagsüber, wenn nicht ausreichend Sonne scheint, mit Strom erhitzt.

    Wenn die Sonneneinstrahlung am Vortag gut war, reicht das Wasser noch gut für 2 Personen um am frühen Morgen zum duschen. Ich muss allerdings dazu sagen, dass wir einen Stromvertrag mit "Happy Hour" haben, bei dem uns zwei Stunden am Tag der Strom nichts kostet. Damit heizen wir das Wasser frühmorgens auch noch zwei Stunden lang auf. Und wir haben KNX-Bus im Haus. Damit lässt sich alle Technik bequem auch aus der Ferne steuern. Wie das normalerweise mit der Steuerung funktioniert weiß ich nicht.

    Wir sind sehr zufrieden mit dieser Art der Warmwasserbereitung, für uns passt das gut so. Die Nachteile, die ich sehe, sind folgende:
    Die Wassertemperatur schwankt und kann bei starker Sonneneinstrahlung sehr heiß werden. Da sollte man immer dran denken.
    Wenn man, wie wir derzeit, versucht Strom zu sparen, indem man die automatische Zuheizung ausschaltet, muss man damit leben, dass sich das Wasser bei Schlechtwetter oder Nachts mittels Strom nur seeeehr langsam aufheizt. Das dauert viele Stunden. Wenn man da nicht mitdenkt und nicht rechtzeitig auf den Knopf drückt, duscht man lauwarm.

    Viel Erfolg bei deinem Vorhaben.

    Liebe Grüße
    Elke


  3. Nach oben    #3
    Avatar von Rainer
    55 Jahre alt
    1.264 Beiträge seit 11/2010
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    443
    Über Solarenergie nachzudenken, drängt sich wegen der hohen Sonnenscheindauer hierzulande geradezu auf. Für Umweltschützer und Optimierungsidealisten war eine Investition in Solarenergie darum schon immer attraktiv. Aber es gibt Gründe für die geringe Verbreitung von Solaranlagen auf den Kanaren.

    Zitat Zitat von Ingolf Feibert Beitrag anzeigen
    Ich möchte gerne diese umweltfreundliche und absolut kostenlose Energie nutzen .Deshalb möchte ich in Zukunft mein Wasser mit einem Solartermieelement selbst und kostenlos erzeugen.
    Sonnenenergie lässt sich leider nicht "absolut kostenlos" nutzen. Denn die Anschaffungs- und Installationskosten für eine Solaranlage liegen im Schnitt 50 Mal höher als für einen einfachen elektrischen Boiler. Die vergleichsweise niedrigen Strompreise bedingen außerdem eine recht lange Amortisierungsdauer für diese Mehrkosten und nach 10 bis 15 Jahren werden viele günstige Anlagen schon undicht.

  4. Nach oben    #4
     Forumspatron Avatar von Armin P.
    aus Kaufbeuren
    397 Beiträge seit 12/2018
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    45
    Hallo Ingolf,

    das hat ein Freund auf dem Garagendach in Stuttgart stehen:
    https://proecosolar.eu/de/solar-druc...734700094.html
    Das liefert Warmwasser auch im Winter wenn die Sonne scheint. Mit handwerklichem Geschick ist eine Instalation auch kein große Akt.

  5. Armin P.´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  6. Nach oben    #5
    Avatar von ThomasHerzog
    58 Jahre alt
    aus EL Sauzal + Hanau
    205 Beiträge seit 12/2015
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    60
    Hallo,

    wir wohnen in El Sauzal auf 280 Höhenmeter und haben uns letztes Jahr einen 200 Liter Solaranlage aufs Garagendach installieren lassen. Der ganze "Spass" hat zusammen mit einer neuen Warmwassertherme ca. (Gas) 3500 EUR gekostet (das Angebot war um ca. 1500 EUR billiger wie der günstigste Konkurrent). Wird Warmwasser angefordert, liefert zunächst die Solartherme Warmwasser, reicht das nicht, wird das Wasser mittels einer Gastherme auf die erforderliche Temperatur erwärmt. Das passiert automatisch. Beim Duschen merkt man manchmal, dass die Temperatur kurz sinkt und man kann dann die Gastherme anspringen hören. Wir haben als Vorgabetemperatur im Boiler mind. 55 Grad eingestellt um Legionellen im Leitungssystem zu vermeiden. Die Therme hat 27 KW, sollte also für bis zu 4 Abnahmestellen reichen - in der Praxis scheitert das aber eher am Wasserdruck wie an der Temperatur (wir haben noch eine dritte Mietwohnung, die ist aber autark an einer Gastherme angeschlossen, hier waren die Wege für die Einbindung zu lange). Wir sind 4 Personen in 2 Haushalten. Trotz der letzten relativ kalten Monate (die letzten vier Monate waren gefühlt kälter als im Vergleich der 5 Jahren zuvor) haben wir im direkten Vergleich zu den Vorjahren ca. 50 % an Gas eingespart. Rein rechnerisch würde sich damit die Therme wohl nie lohnen. Aber in den warmen Monaten brauchen wir dafür kaum Gas. Ich schätze in einem normalen Jahr dürfte die Ersparnis übers Jahr bei ca. 80 % liegen. Früher haben wir im Jahr 3-4 große Flaschen Propan (35 kg) verbraucht (wir kochen aber auch mit Gas). Das macht also rund 300 EUR im Jahr im Schnitt. Wenn ich nur Geld sparen wollte, wäre es damit sinnvoller gewesen auf die kleinen Gasflaschen, umzustellen, die sind ca. 30 % günstiger (das wird aber mein nächster Schritt). Monitär wird sich die Anschaffung wahrscheinlich irgendwann rechnen, dauert halt. Ein wenig mehr Unabhängigkeit von den klassischen Energieträgern zu schaffen war unsere Intention. Der nächste Schritt ist nun ein Stromgenerator 7,5 kw der über Gas betrieben wird - nur für den Fall der Fälle. Schafft noch mehr Unabhängigkeit und kostet mit ca. 1.500 EUR auch nicht die Welt.

  7. ThomasHerzog´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  8. Nach oben    #6

    aus Palm Mar
    21 Beiträge seit 12/2017
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    5
    Hallo Armin
    Vielen Dank für den Link
    Mal sehen ob die Firma nach Teneriffa liefert.Ich frage nach und halte dich auf dem laufenden.
    Gruß Ingolf

    Hallo Thomas
    Vielen Dank für die sachliche und kompetente Dokumentation deines Investments.
    Es gibt immer Leute welche mit den scheinbar billigsten Mitteln ( Elektroboiler ) versuchen ein Leben zu fristen, frei nach dem Motto.Was kümmert es mich es gibt doch genug Atomkraftwerke die Strom liefern. Jedoch ist dieser Lebensstil nicht meine Intension.
    Ich bin sehr glücklich in der Lage zu sein hier leben zu dürfen/können und möchte aktiv daran teilhaben dieses kleine Paradies zu erhalten.Darum auch mein Umweltbewustseindenken in Alternativenergien zu investieren.
    Ich würde mich sehr darüber freuen mir deine Anlage anschauen zu dürfen.
    Beste Grüßeaus Palm Mar
    Ingolf

    Hallo Rainer
    Auch dir möchte ich danken für deine Stellungnahme.Ich verstehe deine Intension wegen der hohen Kosten nicht in Solarenergien investieren zu wollen,jedoch ist das nach meiner Meinung sehr Kurzfristig gedacht.Wenn man sieht dass je nach Wasserqualität die Elektroboiler nur eine relativ kurze Lebensdauer haben,bei Billigboilern nicht einmal 4 Jahre,so ist die Lebensdauer mit den von die angegebenen 10-15 Jahren schon ernorm.Ich bin erst in die Materie Solarthermie eingestiegen,habe jedoch im www. jede Menge günstige Anbieter gefunden.Ich möchte gerne in Zukunft meinen Warmwasserbedarf so umweltfreundlich als möglich decken.
    Beste Grüße Ingolf

    Hallo Tamarillo
    Ich möchte mich bei dir bedanken für deine ausführliche Stellungnahme und würde mich freuen mir deine Anlage anschauen zu dürfen
    Beste Grüße aus Palm Mar sendet dir Ingolf

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  10. Nach oben    #7

    47 Beiträge seit 04/2021
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    7
    Bei meinen Eltern in der Türkei steht so ein Ding auf JEDEM Dach und funktioniert. Egal ob Haus oder Wohnung.

    Zu haben tatsächlich für wenige Euros, auch für den kleinen Geldbeutel.
    Simpel ausgedrückt besteht die Konstruktion aus:
    - Wasseranschluss Eingang
    - Solarmodul
    - Tonne als Reservoir
    - Wasseranschluss ans Haus/Wohnungsnetz
    - Bei längerer Abwesenheit hat das ganze noch einen Absperrhahn, um das System etwas zu entleeren.

  11. Nach oben    #8
    Avatar von ThomasHerzog
    58 Jahre alt
    aus EL Sauzal + Hanau
    205 Beiträge seit 12/2015
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    60
    Ich habe seit gut einem Jahr so ein Teil zur Warmwassererwärmung auf dem Dach. Hatte bei einigen vorher mir Angebote eingeholt und bin am Ende bei Eurek4 gelandet. Die Anlage hat irgendwass um die 2300 EUR gekostet mit 200 Liter Tank incl. Montage etc. Die Steuerung ist so eingestellt, dass primär Solaranlage Warmwasser liefert, reicht das nicht aus, heizt die Gastherme. Sparte im vergangenen Jahr ca. 50 % der Warmwasserkosten bei einem 4 Personenhaushalt. Amotisation wird da bei ca. 12-15 Jahren liegen.
    Photovoltaik habe ich mir gerade ein Angebot machen lassen. Hier kommt es natürlich ganz auf den individuellen Verbrauch und die Lage der Immobilie, den Platz auf dem Dach etc. an. Bei mir würde der "Spass" rund 5000 EUR kosten, wobei die Panels die Leroy anbietet, besser wären und auch nicht viel teurer. Nach 6-7 Jahren wäre bei mir das Geld spätestens wieder drin. Genau Details oder Adressen gerne per PN

  12. Nach oben    #9

    6 Beiträge seit 10/2019
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    2
    Habe auf meiner Finca eine Solaranlage von "Soltuyo.com"/Chio installieren lassen weil ich keinen Anschluss ans elektr.Netz habe.
    Stefan ist Deutscher und wohnt seit fast 30 Jahren auf der Insel. Die Anlage (Panels, Batterien) wurden gemäss meinen Bedürfnissen geplant und installiert (3'300€). Sehr kompetent, toller Service auch jetzt nach 1,5 Jahren ist er schon 2 Mal gekommen um alles zu kontrollieren.
    Kann ihn wirklich empfehlen, er macht selbstverständlich auch Warmwasser Installationen.

  13. Nach oben    #10

    aus Playa San Juan
    95 Beiträge seit 12/2021
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    11
    Zitat Zitat von Kanarienvogel Beitrag anzeigen
    Besonders effiziente Thermosolar-Kollektoren sind hier schnell überfordert, weshalb die Warmwasserbereitung mit Sonnenenergie schon mit preiswerter einfacher Technik wirtschaftlich sinnvoll ist.
    Sind Thermosolar-Kollektoren diese Warmwassertonnen auf den Dächern, die man in der Türkei überall und auf Teneriffa so gut wie nie sieht? Jedenfalls herzlichen Dank für die Kostenaufstellungen und die Lobby-Gesichtspunkte...
    Trotzdem habe ich den zitierten Satz nicht ganz verstanden - bei einem deutschen Thermosolar-Abieter habe ich einen Wg von 47% gefunden: Was ist mit "preiswerter einfacher Technik" gemeint - noch einfacher geht es doch IMHO nicht?
    Und ebenfalls meiner Meinung nach wäre die Meerwasserentsalzungsanlage in/bei Playa San Juan mit PV nach einiger Zeit sogar klimaneutral zu betreiben...
    Ergänzung, aber weil nicht 100% ein Teneriffa-Thema bitte hier weiterlesen.
    Geändert von GehtauchohneFB (07.06.2022 um 18:53 Uhr)

  14. Nach oben    #11
    Dipl.Verw. Arne Grätsch
    Einwanderungs-Coach
    und Autor des Ratgebers
    Einwandern statt Auswandern
    Avatar von Kanarienvogel
    61 Jahre alt
    aus Baden-Württemberg
    318 Beiträge seit 05/2013
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    82
    Die Vakuumröhren sind sehr effizient -aber eben für die kanarischen Gegebenheiten nicht geeignet. Zu effizient eben, was die Lebensdauer drastisch vermindert. Einfache Flachpaneele hat weniger Wirkungsgrad, lebt aber länger und reicht hier völlig aus.

    So sind unsere Erfahrungswerte aus vielen Jahren mit erneuerbaren Energien.

  15. Kanarienvogel´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  16. Nach oben    #12
    Avatar von MiLe
    57 Jahre alt
    aus Fasnia
    26 Beiträge seit 04/2022
    Gracias
    1
    meine Überlegung dazu (bisher allerdings rein theoretisch):
    Ich habe von Mitte März bis Mitte Mai in Güimar (200m) auf einer Finca gelebt (alleine). Auf dem Dach 1,7m² Flachkollektor mit mäßig isoliertem 200l-Speicher direkt am Kollektor (hässlich, aber einfach - vom Betreiber nach Abbruch einer alten Schule übernommen). Zusätzlich ein el. Heizstab im Speicher. Das ganze System > 15 Jahre alt. Ich habe den Besitzer gebeten, den Heizstab abzuschalten um zu sehen, wie weit ich mit dem System komme und konnte keine Beeinträchtigung feststellen - auch nicht an bewölkten Tagen. Zum Duschen und spülen war für mich jederzeit ausreichend warmes Wasser verfügbar, was mich bei dem einfachen, alten System schon erstaunt hat.
    In Kürze werde ich mein Häuschen beziehen - bisher werkelt da ein Elektroboiler. Aufstellfläche für Solarsysteme ist aufgrund der Dachform zunächst begrenzt.
    Das Ziel: Ausreichend Warmwasser für mich und zeitweise 1-2 Besucher (Freunde, keine Vermietung). Dazu genügend Reserve, um im Winter eine kleine Fußbodenheizung betreiben zu können, ca. 10 m² Wohnzimmer und 2 kleine Bäder je 6 m². Auch wenn ich in Güimar eine Heizung nicht vermisst hatte.
    Der Plan: Solarthermie auf's Dach, dazu einen größeren Specher (peile 500 Liter an). Aufgrund des Bedarfs wäre die Anlage im Sommer (ohne Heizungsbedarf) natürlich absolut überdimensionert, da würde ich wohl einen Teil der Kollektorfläche abschatten. Aber im Winter hat man zum höheren Bedarf auch die niedrigeren Erträge. Deswegen werde ich wahrscheinlich auf Vakuumröhren setzen, eben weil die bei nicht optimaler Einstrahlung wie im Winter höhere Erträge liefern. Zielgröße um 6 m², sollte nach meinen bisherigen Erfahrungen ausreichen. Würde es nur um Warmwasser ohne Heizung gehen, würde ich einen simpleren nd auch günstigeren Flachkollektor vorziehen.
    Die Problematik mit den zu hohen oder schwankenden Wassertemperaturen verstehe ich noch nicht so ganz. Wurden dazu nicht Mischer erfunden? Und was mir auch noch nicht ganz klar ist: In der Regel liegen die angebotenen Preise für Komplettpakete (ohne Montage) ganz erheblich über den Summen für die einzelnen Komponenten. Gilt sowohl für Solarthermie als auch für Photovoltaik. Lassen sich da die Anbieter den Unwillen der Kunden, sich selbst etwas einzuarbeiten, fürstlich bezahlen oder übersehe ich da etwas Wesentliches?

  17. Nach oben    #13

    47 Beiträge seit 04/2021
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    7
    Zitat Zitat von GehtauchohneFB Beitrag anzeigen
    Sind Thermosolar-Kollektoren diese Warmwassertonnen auf den Dächern, die man in der Türkei überall und auf Teneriffa so gut wie nie sieht?
    Die gibt's bei Leroy Merlin ab 500€. Wollte sowas meinem Elektro-Boiler vorschalten.

  18. Nach oben    #14
     Forumspatron Avatar von Armin P.
    aus Kaufbeuren
    397 Beiträge seit 12/2018
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    45
    Zitat Zitat von MrGenius Beitrag anzeigen
    Die gibt's bei Leroy Merlin ab 500€. Wollte sowas meinem Elektro-Boiler vorschalten.
    Gute Intension, kostet nicht viel und für einen zwei Personenhaushalt völlig ausreichend ohne das der Boiler anspringen muss.
    Wir schaffen es mit 30 Ltr. zu zweit hintereinander zu duschen wenn das Warmwasser mit 70°C im Boiler ansteht und das schaffen sogar einfachste Thermo Solar Anlagen. Ok, wir duschen mit maximal 38° C und haben nach 3 Min. pro Person geduscht.

    @Mile 500 Ltr. sind absolut überdimensioniert bei 6 Qm Solarfeld, du kommst locker mit 200 Ltr. klar

  19. Nach oben    #15
    Avatar von MiLe
    57 Jahre alt
    aus Fasnia
    26 Beiträge seit 04/2022
    Gracias
    1
    Zitat Zitat von Armin P. Beitrag anzeigen
    @Mile 500 Ltr. sind absolut überdimensioniert bei 6 Qm Solarfeld, du kommst locker mit 200 Ltr. klar
    Danke für den Hinweis! Bist Du sicher? Es geht am Ende im Winter um Wasser für (im Extremfall) 3 Personen + Fußbodenheizung.
    Ich hätte erwartet, dass 6 m Vakuumröhren im Winter mehr liefern können, als ein 200l-Speicher puffern kann und dass die 200 Liter auf Maximaltemperatur dann auch für den Bedarf knapp werden können. Morgens min 22° im Bad wären schon nett.
    Im Sommer ist das sicher anders, da wären wohl sowohl die Fläche als auch der Puffer überdimensioniert und Röhren wären auch Käse.

  20. Nach oben    #16

    47 Beiträge seit 04/2021
    Gracias
    7
    Im Sommer langt allein die Tonne in der Sonne, ohne Solar
    Aber von welchem Winter sprechen wir? Bei uns in Santa Cruz gibt es keinen Winter, wie man ihn in Deutschland kennt. Güimar ist ja auch grad ums Eck...

  21. Nach oben    #17
     Forumspatron Avatar von Armin P.
    aus Kaufbeuren
    397 Beiträge seit 12/2018
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    45
    Zitat Zitat von MiLe Beitrag anzeigen
    Würde es nur um Warmwasser ohne Heizung gehen, würde ich einen simpleren nd auch günstigeren Flachkollektor vorziehen.
    Die Problematik mit den zu hohen oder schwankenden Wassertemperaturen verstehe ich noch nicht so ganz. Wurden dazu nicht Mischer erfunden?
    Heizung und Brauchwasser sind zwei unterschiedliche paar Schuhe. Mischer wie du sie wahrscheinlich meinst, (Einhebelmischer) sind ja schon ein muss sein bei Waschtischen oder Duschen, das gilt für das Brauchwasser, ist easy auch von Nichtfachleuten zu instalieren.
    Bei einer Fussbodenheizung braucht es schon mal einen separaten Kreislauf mit einem sehr viel mehr an Technik, z.B. einem elektrisch gesteuerten Dreiwegeregler. Wenn Du da nicht firm bist lass unbedingt den Fachmann die Instalation planen und machen.

  22. Nach oben    #18
    Avatar von MiLe
    57 Jahre alt
    aus Fasnia
    26 Beiträge seit 04/2022
    Gracias
    1
    Hi Armin,
    Das ist mir schon klar
    Ich werde das ohnehin erst in Angriff nehmen, nachdem ich den ersten Winter im Haus war und konkret sehe, ob es wirklich Bedarf für eine Fußbodenheizung gibt. Falls nicht, wird der Aufwand natürlich erheblich kleiner und das Konzept ein anderes.
    Der Unterschied zwischen einer Einhebel-Mischarmatur für's Waschbecken (nein, die meinte ich nicht) und einem Mischer für Heizungssysteme war mir auch schon bekannt. Separater Kreislauf für eine Heizung ist auch klar, dazu braucht's auch eine Umwälzpumpe und entweder einen elektronische gesteuerten oder aber mechanischen Mischer als 3-Wege-Ventil.
    Ich spiele sogar mit dem Gedanken, Waschmaschine und Spülmaschine über Warmwasser aus dem Kollektor/Speicher zu versorgen (also Brauchwasser-Strang über Mischer/Thermostat mit 40° Vorlauftemperatur), um die Waschvorgänge stromsparender zu gestalten.Schließlich geht auch da die meiste Energie für's Aufheizen des Wassers drauf. So wäre das bei 40°-Wäsche perfekt und bei 60° muss weniger nachgeheizt werden - also geringerer Stromverbrauch.
    Ich bin absolut kein Experte in solchen Dingen, habe aber auch schon Heizungsanlagen installiert und gewartet/repariert. Werde es also erst mal im Alleingang versuchen, natürlich mit Unterstützung aus dem Netz, da ich in Solarthermie tatsächlich nicht fit bin. NOCH nicht Gerade die sinnvollen Dimensionierungen von Fläche und Puffergröße werfen da noch Fragen auf.

  23. Nach oben    #19

    aus Playa San Juan
    95 Beiträge seit 12/2021
    Gracias
    11
    Solar erwärmtes Wasser für Wasch-/Spülmaschine sind natürlich optimal. Und da sollte es auch keine Rolle spielen, dass manches Vor- und Zwischenspülen normalerweise mit kaltem Wasser erfolgt, da aktuelle Geräte mit recht wenig Wassser auskommen. BTW: Gibt es eigentlich Geräte, die getrennte Warm- und Kaltwasserzuläufe haben?
    Hier noch 2 Verweise, einen auf Rainers Parallel-Thread zum Thema von ursprünglich 2011. Und einen auf meinen Vorschlag bei den Alltagstipps, wie man bei Elektro(Zusatz)-Heizung klarkommen kann, ohne viel zu verschwenden.

  24. Nach oben    #20
    Avatar von MiLe
    57 Jahre alt
    aus Fasnia
    26 Beiträge seit 04/2022
    Gracias
    1
    Zitat Zitat von GehtauchohneFB Beitrag anzeigen
    BTW: Gibt es eigentlich Geräte, die getrennte Warm- und Kaltwasserzuläufe haben?
    Gibt es, aber eher selten und dann in den eher hochpreisigen Geräten, die nach meinen bisherigen Erfahrungen weder sauberer waschen noch länger halten - allenfalls etwas leiser sind. Da ist ein vorgeschalteter 3-Wege-Mischer (mechanisch, meist zwischen 30 und 50° einstellbar) die günstigere und universellere Lösung, denn da kann man dann Wasch- und Spülmaschine parallel anschließen.

  25. Nach oben    #21

    61 Jahre alt
    aus Kloten, CH
    10 Beiträge seit 05/2022
    Eine dumme Frage, da ich keine Erfahrung damit habe. Wäre nicht einfacher, mit Photovoltaik den Strom erzeugen und damit alle Elektrogeräte betreiben (Boiler, Heizung, Waschmaschine usw.)? Als Backup Strom aus Netz, wenn kein Saft kommt.

  26. Nach oben    #22
    Avatar von MiLe
    57 Jahre alt
    aus Fasnia
    26 Beiträge seit 04/2022
    Gracias
    1
    Einfacher wahrscheinlich schon, vor Allem bei der Installation im Bestand. Kabel verlegen sich halt leichter als (isolierte) Rohre.
    Aber so ein Boiler, Wama, Heizung... zieht ja ordentlich Strom (Lastspitzen), der sicher nicht in jedem Moment passend vom Himmel scheint. Und Strom speichern wird dann gleich wieder teuer.
    Das ist wohl rein finanziell nicht so das Problem, so lange der Saft relativ günstig aus der Steckdose kommt. Ob das so bleibt?
    Der Anteil aus Sonne und Wind am Stom wird wohl (hoffentlich) steigen, andererseits brauchts für den windstillen Abend dann auch wieder Speicher oder herkömmliche Kraftwerke die einspringen. Keine Ahnung, wohin das preislich dann beim zukünftig Strom geht.
    Wie auch immer, ich denke in dem Punkt auch zugegebenermaßen nicht 100% wirtschaftlich. Eher in für mich technisch nachvollziehbaren und bezahlbaren Lösungen - und da ist wohl Speichern von Warmwasser günstiger als von Strom und der Wirkungsgrad auf dem Dach dürfte auch eher höher sein.

  27. Nach oben    #23
    Avatar von ThomasHerzog
    58 Jahre alt
    aus EL Sauzal + Hanau
    205 Beiträge seit 12/2015
    Gracias
    60
    Für 1.07 hat mir diese Woche die Endesa eine Strompreiserhöhung von 35% angekündigt. _Soviel zum Thema Strompriese. Im übrigen wird dieses Jahr Photovoltaik sehr gut gefördert, so dass die ganze Sache nicht so stark ins Geld geht. Ob sich Akkus zu kaufen bei den Subventionen lohnt oder eher für versierte Bastler was ist, wäre ein Berechnungsfrage. Falls irgendjemand sich dafür interessiert, empfehle ich den Youtube-Kanal https://www.youtube.com/c/AndreasSchmitz18650

  28. Nach oben    #24

    61 Jahre alt
    aus Kloten, CH
    10 Beiträge seit 05/2022
    Und es kann passieren, dass es nicht genug Strom gibt, dann ist mit Photovoltaik auf sichere Seite. Nebenbei, hat jemand Erfahrung mit kleinen Windgeneratoren, die man z. B. im Garten aufstellen kann?

  29. Nach oben    #25
    Avatar von Rainer
    55 Jahre alt
    1.264 Beiträge seit 11/2010
    Gracias
    443
    Zitat Zitat von Mike60 Beitrag anzeigen
    Nebenbei, hat jemand Erfahrung mit kleinen Windgeneratoren, die man z. B. im Garten aufstellen kann?
    Ich finde Windräder grundsätzlich interessant, weil es auf Teneriffa einige Gegenden mit verlässlicher Brise gibt. Aber es hat schon seinen Grund, warum man Windkraftanlagen im Privatbereich nicht sieht. Sie sind schlicht uninteressant, weil wesentlich schlechterer Wirkungsgrad gegenüber PV, wesentlich längere Amortisierungsdauer (wenn überhaupt möglich, wegen verschleißbedingter Lebensdauer) und in Wohnsiedlungen schwer bis gar nicht genehmigungsfähig. Unbedingt VORHER im Rathaus nachfragen.

  30. Nach oben    #26

    61 Jahre alt
    aus Kloten, CH
    10 Beiträge seit 05/2022
    Zitat Zitat von Rainer Beitrag anzeigen
    Ich finde Windräder grundsätzlich interessant, weil es auf Teneriffa einige Gegenden mit verlässlicher Brise gibt. Aber es hat schon seinen Grund, warum man Windkraftanlagen im Privatbereich nicht sieht. Sie sind schlicht uninteressant, weil wesentlich schlechterer Wirkungsgrad gegenüber PV, wesentlich längere Amortisierungsdauer (wenn überhaupt möglich, wegen verschleißbedingter Lebensdauer) und in Wohnsiedlungen schwer bis gar nicht genehmigungsfähig. Unbedingt VORHER im Rathaus nachfragen.
    Eigentlich habe ich nicht an Windräder im Grossformat gedacht, sonst auf kleine kompakte Anlage im Form eine Box oder spiralförmige Räder, die man kaum sieht. Aber wie gesagt, ob sich die überhaupt lohnen ist andere Frage.

  31. Nach oben    #27
    Avatar von MiLe
    57 Jahre alt
    aus Fasnia
    26 Beiträge seit 04/2022
    Gracias
    1
    Wenn Tagsüber Sonne wäre und kein Wind und nachts umgekehrt, wäre es auch eine Überlegung für mich gewesen, Sonne und Wind zu nutzen. Aber so lange ich hier bin, tritt beides eher zeitgleich auf, da scheint Photovoltaik wohl zuverlässiger, wartungsärmer und preiswerter zu sein.

  32. Nach oben    #28

    61 Jahre alt
    aus Kloten, CH
    10 Beiträge seit 05/2022
    Zitat Zitat von MiLe Beitrag anzeigen
    Wenn Tagsüber Sonne wäre und kein Wind und nachts umgekehrt, wäre es auch eine Überlegung für mich gewesen, Sonne und Wind zu nutzen. Aber so lange ich hier bin, tritt beides eher zeitgleich auf, da scheint Photovoltaik wohl zuverlässiger, wartungsärmer und preiswerter zu sein.
    Und man kann auch eventuell Batterien haben und die tagsüber aufladen, damit man auch nachts etwas Strom hat. Die kosten wahrscheinlich weniger als Windgenerator.

  33. Nach oben    #29
    Avatar von Rainer
    55 Jahre alt
    1.264 Beiträge seit 11/2010
    Gracias
    443
    Zitat Zitat von Mike60 Beitrag anzeigen
    Eigentlich habe ich nicht an Windräder im Grossformat gedacht, sonst auf kleine kompakte Anlage im Form eine Box oder spiralförmige Räder, die man kaum sieht.
    Das war mir schon klar und diese kleinen Windkraftanlagen meinte ich auch, egal welche Bauform. Die großen, industriellen Windräder haben einen guten Wirkungsgrad und amortisieren sich während ihrer Lebensdauer. Die Kleinen meistens leider nicht. Auf den Kanaren macht das keinen Sinn. Das wäre hierzulande nur technische Spielerei und nicht wie in einigen Teilen der Welt mangels Stromnetz unverzichtbare Stromquelle (kennen wir von den einsamen Farmen in den USA) .

    Zitat Zitat von Mike60 Beitrag anzeigen
    Und man kann auch eventuell Batterien haben und die tagsüber aufladen, damit man auch nachts etwas Strom hat. Die kosten wahrscheinlich weniger als Windgenerator.
    Genau so! Allerdings verzögert die teure Batterieanschaffung die Amortisierung noch so erheblich, dass man überlegen sollte, die Anschaffung noch ein paar Jahre aufzuschieben. Die Preise werden in den nächsten Jahren wahrscheinlich rapide sinken (durch Zweitverwendung von Kfz-Batteriezellen).

  34. Nach oben    #30
    Avatar von Franz J.
    10 Beiträge seit 07/2022
    Gracias
    5

    Warm Wasser ganz Einfach ganz Billig

    Wir verwenden seit Jahren hier im Südosten von TF das einfachste und billigste System um Wasser warm zu machen.
    50 Meter schwarze Wasserleitung Durchmesser 20mm und eine alte Terassenglastür.
    Die Glastür ist nur dazu da um den Wind vom Schlauch fernzuhalten. Hätten wir eine windgeschützte Zone währe die Scheibe überflüssig.
    In den letzten 3 Jahren wurde der 20 Liter Elektroboiler weniger als 30 mal für jeweils eine Stunde eingeschaltet.

    Es reicht ein leich bedeckter Himmel aus um mehrere Leute am Tag angenem duschen zu lassen.

    Zum Bild: Nornmalerweise ist der Schlauch besser positioniert aber da es so genauso geht....

    Ach ja, Kosten incl Verbindungsstücke etc. weniger als 50 Euro plus wenn man´s braucht, eine alte Scheibe/ Glastür
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken warmwasser4free.JPG  

  35. Franz J.´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  36. Nach oben    #31

    61 Jahre alt
    aus Kloten, CH
    10 Beiträge seit 05/2022

  37. Nach oben    #32
    Avatar von Franz J.
    10 Beiträge seit 07/2022
    Gracias
    5
    Zitat Zitat von Mike60 Beitrag anzeigen
    Eigentlich habe ich nicht an Windräder im Grossformat gedacht, sonst auf kleine kompakte Anlage im Form eine Box oder spiralförmige Räder, die man kaum sieht. Aber wie gesagt, ob sich die überhaupt lohnen ist andere Frage.
    Ich kenne jemanden in Fasnia der in einer windigen Zone einen Aerogenerador installiert hat ( https://www.leroymerlin.es/fp/176028...ce-xunzel-6000) und jedesmal wenn ich da vorbeifahre und es is Wind steht das Ding, Ich habe es noch nie laufen sehen und es ist eine neue Anlage. In Spanien hatte ich einen Nachbarn der hatte auch so etwas aber Marke Eigenbau. Alle paar Monate wurden die Flügel neu designed. Es hat nie funktioniert egal wie viel oder wie wenig Wind.

  38. Nach oben    #33

    61 Jahre alt
    aus Kloten, CH
    10 Beiträge seit 05/2022
    Zitat Zitat von Franz J. Beitrag anzeigen
    Ich kenne jemanden in Fasnia der in einer windigen Zone einen Aerogenerador installiert hat ( https://www.leroymerlin.es/fp/176028...ce-xunzel-6000) und jedesmal wenn ich da vorbeifahre und es is Wind steht das Ding, Ich habe es noch nie laufen sehen und es ist eine neue Anlage. In Spanien hatte ich einen Nachbarn der hatte auch so etwas aber Marke Eigenbau. Alle paar Monate wurden die Flügel neu designed. Es hat nie funktioniert egal wie viel oder wie wenig Wind.
    Danke für die Klarheit. Es lohnt sich klar nicht.


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