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Thema: Trinkwasser-Qualität auf Teneriffa

  1. #34
    Avatar von Platano
    aus Teneriffa
    2.386 Beiträge seit 07/2013
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    217

    Trinkwasser Warnung: Zu viel Fluor im Wasser

    Seit bald 3 Monaten besteht in 11 Gemeinden an der Norkueste Teneriffas eine Trinkwasserwarnung.
    Besonders wichtig bei Kindern unter 8 Jahren!

    Es handelt sich um folgende Staedte und Gemeinden:

    La Laguna
    Buenavista
    Los Silos
    Garachico
    Icod
    El Tangue
    San Juan de la Rambla
    Santa Úrsula
    La Victoria
    La Mantanza
    El Sauzal

    Die Fluorwerte im Trinkwasser sind viel zu hoch. Je nach Konzentration sollen die Bewohner entweder kein Leitungswasser zu trinken oder zum kochen verwenden oder nur bei Kindern unter 8 Jahren darauf zu verzichten. Der viel zu hohe Gehalt an Fluor kann unter anderem den Zahnschmelz angreifen oder unschoene Flecken an den Zaehnen verursachen.

  2. Nach oben    #35
    Avatar von MarieLena
    61 Jahre alt
    aus La Orotava
    257 Beiträge seit 08/2013
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    26

    Trinkwasserverbot für Puerto de la Cruz

    Wieder einmal sollte in vielen Ortsteilen darauf verzichtet werden das Leitungswasser zu konsumieren, selbst zum kochen sollte man es nicht nutzen.

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  4. Nach oben    #36
    Avatar von Platano
    aus Teneriffa
    2.386 Beiträge seit 07/2013
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    217
    Der Wasserversorger für Teneriffa www.aqualia.es eine Private Firma findet es scheinbar auch nicht nötig die Bevölkerung entsprechend zu informieren. Bisher hatten sie immer Probleme mit zu hohen Fluor Konzentrationen im Trinkwasser. Die Werte übersteigen jeweils massiv die festgelegten Maximal Konzentration der WHO. Fluor kann nur mit dem Osmoseverfahren entfernt werden anschließend muss das Trinkwasser revitalisiert werden. Von meinem Vermieter weiss ich das auf Teneriffa 4 mal mehr für Trinkwasser bezahlt werden muss als auf dem spanischen Festland. Somit sollte man meinen das es möglich sein sollte Trinkwasser zu liefern das einwandfrei ist.


  5. Nach oben    #37

    29 Jahre alt
    aus Köln
    12 Beiträge seit 11/2012

    Kalkül

    Dass das Wasser-Problem in Puerto und anderen Teilen der Insel besteht immer noch. Das ist schon traurig. Das selbe Problem wird aber auch Deutschland ereilen wenn es die Wasserwirtschaft in private Hände abgibt (siehe Bahn, Stromnetze, usw.). Zuverlässige Infrastruktur kostet halt und wenn man ein paar Jahrzehnte an nötigen Investitionen spart, erzielt man super Profite. Wenn dann das marode System zu offensichtlich wird, ist es das Argument für Preiserhöhungen (siehe Bahn, Stromnetze, usw.).

    Es ist alles so gewollt!

  6. Nach oben    #38
    Avatar von Platano
    aus Teneriffa
    2.386 Beiträge seit 07/2013
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    217
    Jetzt soll das Wasser wieder einwandfrei sein, erreicht wurde die Wasserqualität durch zufügeng von Chlor. Wenn das Wasser schön nach Chlor stinkt ist es einwandfreies Trinkwasser. Wäh!

  7. Nach oben    #39
    Avatar von Rainer
    52 Jahre alt
    618 Beiträge seit 11/2010
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    157
    Manche Nationen wie die USA sind den Chlor-Geschmack ja gewöhnt aber deutschen Urlaubern würde ich generell anraten, ihr Wasser lieber im Laden zu kaufen. Entweder ist das Wasser gesundheitlich bedenklich (Warnungen beachten) oder durch mancherorts zu viel Chlor eben nichts für deutsche Gaumen. Der Kaffee, Tee, ja sogar Kartoffeln und Reis schmecken anders mit dem Leitungswasser.

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  9. Nach oben    #40
    Avatar von Briefträger
    aus wuppertal
    747 Beiträge seit 01/2013
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    68
    Mein in Icod lebender Bekannter hat das dortige Leitungswasser kürzlich untersucht,
    beste Qualität mit ca. 7 PH, sehr wenig Chlor, aber etwas Kalkhaltiger als in Mitteldeutschland.
    Aber besser als das in den Supermärkten kaufbare Naturwasser.
    Keine Angst vor Panikmache, frischen Kranenberger ist gesünder als man glaubt.
    Briefträger

  10. Nach oben    #41
    Avatar von Polyglott
    aus Icod de los Vinos
    13 Beiträge seit 02/2015
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    1

    Es ist das Fluor im Wasser, was Probleme macht

    Soweit ich informiert bin, ist es ausschließlich nur das Fluor, was hier ein Problem ist und dieses hat nichts mit alten, verkrusteten Wasserleitungen zu tun, sondern mit dem Vulkangestein, durch welches das Grundwasser auf der ganzen Insel durchfiltert.

    Das Problem mit Fluor ist, dass es sich im Körper festsetzt und irgendwann mal kritische Werte erreicht, was nach etliche Jahren dann Zähne schwärzt, sich auf Knochen auswirkt, etc. Aber dafür muss man viel davon zu sich nehmen, über eine sehr lange Zeit.

    Bezüglich Filter sollte man für die teureren Varianten gehen (mit etlichen Filtern), die garantiert Fluor rausfilterm. Jedoch für diejenigen, die auf Teneriffa wohnen, amortisiert sich solch eine Anlage innerhalb einem Jahr. Wer jedoch nur für ein paar Wochen als Tourist kommt, kann bedenkenlos das Leitungswasser trinken. Ein paar wenige Woche höhere Fluorwerte im Wasser sind gesundheitlich überhaupt nicht bedenklich. Der Körper scheidet das Fluor dann nach und nach wieder aus.

  11. Nach oben    #42

    aus Santa Cruz
    48 Beiträge seit 02/2015
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    13
    Offiziell ist das Leitungswasser trinkbar. Ich trinke es, kenne einige, die es auch tun, aber die meisten tun es wohl nicht.

  12. Nach oben    #43

    Eiswürfel

    Da ich schon öfters gelesen habe dass das Trinkwasser auf Teneriffa nicht gut ist für die Gesundheit, frage ich mich wie es ist mit Getränken in denen Eiswürfel sind. Ich sitze zurzeit auf Teneriffa in einer schönen Bar, und trinke Gin mit Eis.

    Ist dies auch gefährlich?

  13. Nach oben    #44
    Avatar von Briefträger
    aus wuppertal
    747 Beiträge seit 01/2013
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    68
    Meiner Ansicht nach kann es bei allzu großen Eiswürfeln die einem auf die Zehen fallen schon etwas schmerzhaft sein.

    Aber im Lutschbereich halte ich die Dinger auf den Kanaren für ungefährlich.
    mfg
    Briefträger

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  15. Nach oben    #45

    108 Beiträge seit 06/2015
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    49
    Wenn du wirklich Bedenken wegen des Wassers haben solltest nimm halt Mineralwasser für die Eiswürfel. Selbst wenn es kein Deut besser sein sollte als das Leitungswasser macht es bei dir ein gutes Gefühl.

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  17. Nach oben    #46

    aus Santa Cruz
    48 Beiträge seit 02/2015
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    Dass das Trinkwasser "auf Teneriffa" nicht gut für die Gesundheit sei, kann man so nicht sagen. Das ist von Ort zu Ort unterschiedlich.

    Ich trinke seit ca. fünf Jahren Leitungswasser an meinem Wohnort, lebe noch und habe auch keine Magenprobleme. Offiziell ist es erlaubt, aber an den Mengen an Flaschenwasser, die nach meiner Beobachtung aus den Supermärkten weggeschleppt werden, sehen das wohl viele Leute anders.

    Letztes Jahr war es für einige Stadtteile von Puerto untersagt, Leitungswasser zu trinken. Aber das Verbot hätte man sich auch sparen können, denn es kam braune Brühe aus der Leitung, die eh niemand getrunken hätte. Mein Stadtteil war nicht betroffen, und auch in den übrigen ist das Problem inzwischen beseitigt.

    Bei Eiswürfeln weißt du natürlich nicht, wo sie das Wasser dazu entnommen haben. Aber sie werden sicher keine Stadt oder keinen Stadtteil nehmen, wo vor dem Trinken gewarnt wird. Denn wenn Leute, die bei einem bestimmten Laden Eiswürfel gekauft haben, reihenwiese erkranken würden, fiele das doch auf. Und Haftung ist auch in Spanien in nachweisbaren Fällen fällig - und das heftiger als in Deutschland.

  18. Nach oben    #47
    Avatar von Briefträger
    aus wuppertal
    747 Beiträge seit 01/2013
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    68
    Ich wohne auf Teneriffa bei meinen Eltern im Bereich Icod, dort ist das Wasser gut.
    Spaßeshalber haben wir an den dortigen öffentliche Wasserstellen ( angeblichen Quellen) im Oberreich zwischen La Guancha und El Tanque an mehreren Stellen Wasserproben entnommen.
    Schrecklich welches Gesöff die Wasser hol Fetischisten da abzapfen.
    mfg
    Briefträger

  19. Nach oben    #48

    47 Beiträge seit 10/2014
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    11
    das blöde am trinkwasser auf tenerife ist ja, dass es nicht um bakterielle verunreinigungen geht, denn die könnte man ja durch einfaches abkochen beseitigen.
    es geht vielmehr um chemische rückstände durch düngung und pestizidbekämpfung usw. der landwirtschaft. da hilft auch abkochen nicht.

    also ich trinke es niemals und kaufe auch lieber wasser im supermarkt.

  20. Nach oben    #49
    Avatar von Briefträger
    aus wuppertal
    747 Beiträge seit 01/2013
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    68
    wenn es auf Teneriffa Grundwasser gäbe hättest du Recht, aber das Teneriffawasser ist nur aufgefangenes Regen und Schneewasser.
    (Und bei den Südhotels aufbereitetes Brackwasser)
    mfg
    Briefträger

  21. Nach oben    #50

    47 Beiträge seit 10/2014
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    11
    komisch - so war es aber zu lesen, als das wasser in puerto nicht zum trinken frei gegeben war.

  22. Nach oben    #51
    Avatar von Briefträger
    aus wuppertal
    747 Beiträge seit 01/2013
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    68
    Ja so sind die Kanarios,
    mit der Wasserpflege, bzw. Tankpflege habe die es eben nicht so genau, und bei Wasserknappheit kann es Probleme geben.
    Aber das Wasser stammt aus den Wolken, Grundwasser gibt es hier nicht.

  23. Nach oben    #52
    Avatar von macnetz
    166 Beiträge seit 04/2015
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    31
    soweit ich gelesen habe kommt das meiste Wasser aus den Gallerias.
    Das sind horizontale Brunnen ins Grundwasser der darüberliegenden Berge.

    Grüsse
    Anton

  24. Nach oben    #53
    Avatar von Briefträger
    aus wuppertal
    747 Beiträge seit 01/2013
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    68
    Vollkommen richtig.
    Das gesamte Regenwasser wird aufgefangen und weil sich da oben nur wenig Agrarflächen befinden, kann außer denen im Felsgestein sich befindenden natürlichen Ablagerungen nicht besonders viel Unnatürliches vorhanden sein.
    Klar das die Schlammablagerungen der Stollen ab und zu gereinigt werden sollten und bei unterlassen und Wasserniedrigstand in den Leitungen zu finden ist.
    Wenns also braun wird sollte man besser sein Poolwasser trinken.
    mfg
    Briefträger

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  26. Nach oben    #54
    abgemeldet
    aus El Médano - Granadilla de Abona
    113 Beiträge seit 04/2015
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    24

    Einwürfel

    Die Bars werden von speziellen Firmen mit Eiswürfeln beliefert, die man privat auch auf den Tankstellen kaufen kann. So machen es die Canarios.
    Trinkwasser in den Tropen oder Subtropen ist immer ein Thema. Hier im Süden gibt es Firmen, die zu festen Zeiten mit Tankwagen zum Flaschen füllen unterwegs sind.

  27. Nach oben    #55
    Avatar von Briefträger
    aus wuppertal
    747 Beiträge seit 01/2013
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    68
    Gute Lösung, wenn man denn die Verkaufspunkte für Privatleute kennt.

  28. Nach oben    #56
    Dipl.Verw. Arne Grätsch
    Einwanderungs-Coach
    und Autor des Ratgebers
    Einwandern statt Auswandern
    Avatar von Kanarienvogel
    58 Jahre alt
    aus Baden-Württemberg
    320 Beiträge seit 05/2013
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    83
    Zitat Zitat von puntillo del sol Beitrag anzeigen
    komisch - so war es aber zu lesen, als das wasser in puerto nicht zum trinken frei gegeben war.
    Na ja, ich wohnte zu der Zeit in einem der betroffenen Stadtteile. Das Problem war eigentlich folgendes:
    Ein Hochbehälter im Stadtteil La Vera brach ein - zu lange zu schlecht gewartet... Damit fiel der für die Versorgung der darunter gelegenen Stadtteile aus. Braune Dreckbrühe kam aus dem Hahn.
    Nun stellte man um auf einen anderen Hochbehälter. Dessen Filteranlage war aber hoffnungslos mit der nun viel größeren Entnahmemenge überfordert. Es blieben Rückstände von Feststoffen (im Klartext: Steinchen und Sand, Ablagerungen etc.) im Wasser, die die Grenzwerte überstiegen. Das Wasser war zwar genießbar (jedenfalls nach der Umstellung auf den anderen Hochbehälter), aber eben nicht "verkehrsfähig", durfte also nicht getrunken werden . Oder jedenfalls nicht dafür freigegeben werden. Wer es dennoch trank, fiel - entgegen anderslautender Gerüchte - nicht tot um.

    Zum Nachdenken: Das Leitungswasser unterliegt den EU-Vorschriften für Trinkwasser. Es wird rund um die Uhr kontinuierlich überwacht - und bei Bedarf wegen bakterieller Verunreinigungen auch gechlort. Das Kannenwasser wird wie Mineralwasser alle drei Monate in einem betriebseigenen Labor überwacht. Was dazwischen passiert, interessiert eigentlich niemanden. Wenigstens so lange nix passiert.

    Im Orotavatal kommt beides aus der selben Quelle... für 0,80 €/1000 Liter aus der Leitung, für 0,19 €/Liter (also 190,00 €/1000 Liter) aus dem Supermarkt, als "Fonteide"...

  29. Kanarienvogel´s Beitrag erhielt 3 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  30. Nach oben    #57
    Avatar von christiane
    69 Jahre alt
    aus Icod de los Vinos
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    1
    Dann verstehe ich die Panikmache nicht.

  31. Nach oben    #58
    Dipl.Verw. Arne Grätsch
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    Avatar von Kanarienvogel
    58 Jahre alt
    aus Baden-Württemberg
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    83
    Gern wird Neuankömmlingen erzählt, dass sie das Leitungswasser nicht trinken sollten, sondern lieber Wasser in Plastikflaschen im Supermarkt kaufen sollten. Kann man ja auch so machen. Aber die Gesundheitsbehörden verbieten die Verwendung dieses "Kannenwassers" und schreiben die ausschließliche Verwendung von Leitungswasser in den Hotel- und Restaurantküchen vor.

    Das Wasser entspricht der EU-Trinkwasserverordnung und kann bedenkenlos für den menschlichen Verzehr verwendet werden. Alles andere sind persönliche Meinungen, die auf eigenen Erfahrungen beruhen, aber nicht durch Laborwerte etc. untermauert werden können.

    Fazit: Wer nicht jedem Wort glaubt, lebt ruhiger und gesünder. Nicht wegen des Wassers, sondern wegen der Nerven...

  32. Kanarienvogel´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  33. Nach oben    #59

    aus Karlsruhe
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    9
    Man sollte nicht allen Verordnungen leichtfertig glauben schenken. Das kann ebenfalls übel enden. Davon mal abgesehen, dass das Wasser schon wegen des Salzgehalts kaum/nicht geniessbar ist.

  34. Nach oben    #60
    Dipl.Verw. Arne Grätsch
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    Avatar von Kanarienvogel
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    16 Jahre mit 5 Kindern und unzähligen Tieren - von Salz keine Spur. Das betrifft nur die Gemeinden im Speckgürtel von Las Américas und Los Cristianos, die auf Osmose-Anlagen angewiesen sind. Das Wasser in der Leitung schmeckt vielleicht seltsam, ist aber genießbar und nicht gesundheitsschädlich. 850.000 Tinerfeños leben damit und sind bisher noch nicht tot umgefallen. Sollte doch mal ein Filter ausfallen, dann wird das Wasser gesperrt und die Bevölkerung sofort gewarnt, notfalls sogar mit Lautsprecherwagen. Dann werden portable Zisternen mit Trinkwasser aufgestellt. Und das ist innerhalb der EU überall gleich.

    Noch zum Nachdenken: Trinkwasser wird rund um die Uhr überwacht. Bei Verunreinigungen gleich welcher Art erfolgt innerhalb von wenigen Minuten eine eingespielte Reaktion der zuständigen Behörden. Flaschenwasser muss in Spanien nur alle drei Monate getestet werden, Quellwasser überhaupt nicht. Auf Teneriffa kommen alle drei Wassersorten mehr oder weniger aus den selben Quellen...

    Solltest du mit dem Salzgehalt auf die Landwirtschaft anspielen, hast du allerdings teilweise recht. Vor allem in der Gemarkung Arico ist es in der Vergangenheit zu wilder und ungebremster Entnahme aus küstennahen Brunnen für die landwirtschaftliche Bewässerung gekommen. Das führte zu vermehrtem Nachfluss von Brackwasser in diese tiefergelegenen Brunnen. Damit stieg die Leitfähigkeit des Wassers so weit an, dass durch die Bewässerung der Boden versalzte. Er kann wegen der geringen Regenmengen in dieser Region auf Jahrzehnte hinaus nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden. Ein entscheidender Grund dafür, dass gerade in dieser Gemeinde insgesamt 248 MW an Fotovoltaikanlagen vorgesehen sind.

    Wer sich mit dem Plastikflaschenwasser wohler fühlt oder auf teure Filtertechnik vertraut, der kann das doch tun. Dennoch sollte man nicht übertreiben, das würde die Glaubwürdigkeit nur untergraben.

  35. Kanarienvogel´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  36. Nach oben    #61
    Avatar von Schlappi
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    3
    danke kanarienvogel, ich sehe es ähnlich muß aber leider anfügen das meine frau das wasser nicht vertragen hat, ist nicht labortechnisch nachgewiesen aber ihre magenprobleme hörten auf seitdem wir auf gekauftes wasser umgestiegen sind, wir hatten eine finka in el tanque gemietet zur regionalen einordnung

  37. Nach oben    #62
    Avatar von Briefträger
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    68
    Im Norden der Insel, vor allem im Icodbereich, also auch in El Tanque ist das Leitungswasser von guter Qualität.
    Aber wie Kanarienvogel schon schreibt, es kann keinem aufgezwungen werden.
    Das Placebo-Gen ist allgegenwertig, der ein-oder andere sollte dem Rechnung tragen.
    mfg
    Briefträger

  38. Nach oben    #63
    Avatar von Platano
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    217
    Ich bleibe beim Trink- und Kochwasser bei den Wasserkanistern. Es gibt Tage da ist im Leitungswasser sehr viel Chlor drinnen so das es richtig stinkt. Beim chlorieren wird es sicher wie auf den Feldern gemacht; VIEL HILFT VIEL. Bis der Umweltgedanke in allen Köpfen ist dauert es noch.

  39. Nach oben    #64
    Dipl.Verw. Arne Grätsch
    Einwanderungs-Coach
    und Autor des Ratgebers
    Einwandern statt Auswandern
    Avatar von Kanarienvogel
    58 Jahre alt
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    83
    Damit da keine Verwirrung aufkommt: Auch auf Teneriffa gelten die einschlägigen Grenzwerte der EU-Verordnungen zum Thema Trinkwasserqualität. Und die Einhaltung wird konsequent überwacht, bei Überschreitungen ebenso konsequent eingegriffen. Das kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung mit Wasser und der zuständigen Behörde nur bestätigen.

    Die Qualität und der Geschmack des Wassers (und natürlich auch die elektrische Leitfähigkeit, die Delfin 5 dankenswerterweise erwähnt hat; in Arico treten bei Brunnen in Küstennähe Werte von teilweise sogar über 3000 auf - das Wasser kann man dann weder trinken noch zum Gießen verwenden) ist von Ort zu Ort unterschiedlich. Das liegt daran, dass die Herkunft des jeweiligen Wassers (Galerie, Brunnen, Osmose) unterschiedlich ist, auch der Zustand der Leitungen und Speicher. Man kann das deshalb nicht verallgemeinern.

    Wie gesagt: Jeder soll das so machen, dass er sich wohlfühlt. Probleme treten immer erst dann auf, wenn jemand seine ganz persönliche Wohlfühlzone auch dem Rest seiner Mitmenschen als unabdingbar aufzwingen oder aufschwätzen will.

  40. Nach oben    #65
    Avatar von Schlappi
    aus Werneuchen (bei Berlin)
    53 Beiträge seit 02/2015
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    3
    bei meiner frau wahr es kein placeboeffekt, weil sie die problematik garnicht kannte, wir hatten die finka und tranken das wasser, unabgekocht, für unseren morgendlichen tee wurde es ja gekocht, nach drei tagen hatte sie magen darm probleme und da viel mir ein das es auf gran canaria damals schon wasserprobleme gab, ich hab es damals und auch diesmal vertragen, meiner frau allerdings ging es nach dem wechsel sichtbar wieder besser und nebenher wir sind teetrinker (keinen beuteltee) und bringen uns unseren tee sowie die tassen immer mit und da merkt man schon am genuss des tee´s wie geschmackvoll das wasser ist, is jetzt allerdings nicht auf die qualität zu übersetzen, sondern es ging lediglich um den geschmack zumal ich den tee ungesüßt genieße

    abgesehen davon traue ich lieber meinem körper, als den reden anderer und erst recht nicht irgendwelchen behörden, auch den deutschen nicht denn die schummeln immer da wo es ihrer börse gut tut oder wie heißt es so schön "beiße nicht die hand die dich füttert"

  41. Nach oben    #66
    Avatar von Briefträger
    aus wuppertal
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    Jeder soll eben mit seiner eigenen Wasser Philosophie leben.
    mfg
    Briefträger


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