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Thema: Als Deutsche Firma Immobilie auf Teneriffa kaufen

  1. #1
    Avatar von MeinerEiner
    60 Jahre alt
    aus Callao Salvaje
    569 Beiträge seit 04/2015
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    Als Deutsche Firma Immobilie auf Teneriffa kaufen

    Bei einer Diskussion in meiner Firma kam der Gedanke auf, Immobilien als Firma zur Erholung für die Angestellten zu kaufen.

    Folgender Gedanke steht dahinter: Die Angestellten der Firma sollen unentgeltlich mit Ihren Familien in der Immobile Urlaub machen dürfen. Auf diese Art und Weise soll die Gesundheit und die Verbundenheit mit dem Unternehmen gestärkt werden. In Zeiten mangelnder Fachkräfte muss man sich als Unternehmen so einiges Ausdenken um seine Mitarbeiter zu halten.


    Nun zur eigentlichen Frage. Ist es überhaupt möglich, als deutsches Unternehmen zu solch einem Zweck eine Wohnimmobilie zu erwerben? Kennt jemand einen Steuerberater, der sich mit sowas auskennt und welche Steuern würden anfallen?

    Für sachbezogene Antworten bin ich sehr dankbar

  2. MeinerEiner´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  3. Nach oben    #2

    38 Beiträge seit 04/2017
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    Wahrscheinlich ist der deutsche Steuerberater wichtiger, da die Immobilie ja als Betriebsausgaben sein sollte.
    Könnte mir auch vorstellen, dass das Finanzamt einen Geldwerten Vorteil bei den Mitarbeitern sieht.


  4. Nach oben    #3
    Avatar von MeinerEiner
    60 Jahre alt
    aus Callao Salvaje
    569 Beiträge seit 04/2015
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    139
    Ja, es wird als Geldwerter Vorteil gesehen und muss auf die Lohnabrechnung. Für Deutschland ist bereits alles geklärt. Es fallen jedoch auch in Spanien Steuern an und im schlimmsten Fall ist so etwas nicht erlaubt und es muss eine Niederlassung gegründet werden. Da sich aber hier niemand mit spanischem Recht auskennt, muss das natürlich geklärt werden. Im besten Fall hat das schon jemand gemacht und kann Auskunft geben. Ansonsten sind Steuerberaterempfehlungen sehr willkommen.

  5. Nach oben    #4
    Avatar von Briefträger
    aus Hückeswagen
    490 Beiträge seit 01/2013
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    Weil man in Spanien zu allem eine NIE-Nummer benötigt und diese nur von einer natürlichen Person oder einer Spanischen Firma möglich ist, dürfte die Antwort nicht schwer sein.

  6. Briefträger´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  7. Nach oben    #5
    Avatar von ThomasHerzog
    61 Jahre alt
    aus El Sauzal + Hanau
    237 Beiträge seit 12/2015
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    140
    Unter Umständen ist es wirklich - besonders aus buchalterischen Aspekten - kleverer eine S.L. zu gründen, deren Eigentümer die Deutsche Firma ist. Dann kann die Buchhaltung für die Immobilie komplett nach spanischen Grundsätzen gemacht werden. Es müsste dann ja "nur" der Gewinn/Verlust der Immobilie verrechnet werden. Das macht dann die Sache für die Steuerberater deutlich einfacher. AbisZ oder ZEC sollten da auch informieren können.

    Eine eigene S.L. für die Immobilie ist für einen eventuellen späteren Verkauf auch nicht dumm. Die S.L. könnte ggf. in der ungenutzten Zeit die Immobilie touristisch vermieten und damit Hausmeister und Verwaltung und Buchhaltung finanzieren. Wir hatten so etwas auch schon mal gedanklich durchgespielt.
    Übrigens bei uns um die Ecke gibt es ein ehmaliges "VEB Erholungsheim". Da hatte sich die DDR schon so ein Häusle für die verdienten Bürger gebaut. Die Idee ist also nicht ganz so neu :-)

  8. Nach oben    #6
    Avatar von MeinerEiner
    60 Jahre alt
    aus Callao Salvaje
    569 Beiträge seit 04/2015
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    139
    Das Problem mit der spanischen S.L. ist dann wieder ein anderes. Da keine Gewinnerzielungsabsicht vorliegt wird es wirklich kompliziert. Wir hatten in der ersten Überlegung eine unselbstständige Filiale angedacht. Wir werden das alles mit einem Steuerberater durchsprechen müssen. In Deutschland sind diese sehr teuer, wenn Sie sich mit spanischem Recht auskennen sollen. Daher erledige ich das wenn ich in 3 Wochen wieder auf der Insel bin. Zur Not gibt es auch weitere Varianten um das gewünschte Ziel zu erreichen. Nur welche die beste ist, wird sich erst nach einer Beratung ergeben.

    Und da ich weiß, dass die Idee nicht ganz neu ist hatte ich gehofft, dass jemand schon genaueres weiß. Ich gehe ungern schlecht vorbereitet zu so einem Beratungsgespräch.


    Danke für alle sinnvollen Kommentare.

  9. Nach oben    #7
    Avatar von Briefträger
    aus Hückeswagen
    490 Beiträge seit 01/2013
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    81
    Offensichtlich wollt Ihr nicht verstehen.
    Wir sind in Spanien, hier gilt spanische Juristik.
    Gute Steuerberater sind überall teuer und schlechte noch teurer.
    Denn nach spanischem Recht gibt es keine Treuhänder, nur eigene GmbH's.

  10. Briefträger´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  11. Nach oben    #8
    Avatar von remende
    285 Beiträge seit 06/2012
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    60
    GmbH= Abkürzung von G ehste m it b iste H in ! Gegründet ist schnell Liquidation dauert ca 2 Jahre und dann erst wenn alle Verbindlichkeiten bezahlt sind .in den 70ern gab es Mal eine Fa. I'm Norden von Tenerife die hat viele Immo Käufer in eine SL gelockt um angeblich Steuern zu sparen .ging so ziemlich alles in die Hose und die Immobilie war hinterher sehr teuer . Verdient hat nur die Gesellschaft für Immobilien Besitz auf Teneriffa ( Name ähnlich ) an der Gründung der SL und der laufenden Bilanzierung der Hazienda gegenüber .
    Saludos
    Wie sagte doch der ehemalige Finanzminister von Bayern :
    Der Steuerspartrieb ist beim Deutschen ausgeprägter als der Sexualtrieb .

  12. Nach oben    #9
    Avatar von MeinerEiner
    60 Jahre alt
    aus Callao Salvaje
    569 Beiträge seit 04/2015
    Gracias
    139
    Hier geht es nicht um das gescheiterte Steuersparmodel der 70er und 80er Jahre. Es geht darum eine Immobilie als deutsches Unternehmen zur langfristigen Nutzung (mindestens 30 Jahre) als Eigenbedarf oder je nach Auslegung könnte es auch Touristischer Zweck sein. Nach europäischem Recht ist das kein Problem. Das Doppelbesteuerungsabkommen stellt die Steuerpflicht und Verrechnung in diesem Fall klar. Eine S.L. soll gar nicht dafür gegründet werden. Es soll kein Handel damit getrieben werden und es sollen auch keine Steuern, wie früher beim S.L. Modell vor sich her geschoben werden. Der einzige Zweck ist, die Mitarbeiter durch spezielle Angebote zu halten und die freien Stellen für Fachkräfte attraktiver zu machen. Denn nur mit Gehalt funktioniert schon lange nicht mehr. Ein gutes Gehalt, gutes Arbeitsklima und eben solche Angebote sind dafür leider inzwischen Notwendig.

  13. Nach oben    #10
    Avatar von Briefträger
    aus Hückeswagen
    490 Beiträge seit 01/2013
    Gracias
    81
    Seit wann ist eine S.L. nur für Handel zuständig, noch nie etwas von Haftungsrisiko gehört??

    Weil es nach spanischen Recht keine Treuhänderschaft über den Tod hinausgibt, ist die S.L. die einzige Lösung.
    Daß man diese Steuerrechtlich entsprechend bucht, ist selbstverständlich.
    Nur muss man ein dialektisch/juristisch klares Deutsch beherrschen um sich entsprechend im Spanischen ausdrücken zu können.
    Das Gleiche gilt natürlich umgekehrt auch für die dafür notwendigen Spanischen Übersetzer und Notare.
    Das arbeitsrechtliche Problem ist nur mit freien Mitarbeitern lösbar.

  14. Nach oben    #11
    Avatar von MeinerEiner
    60 Jahre alt
    aus Callao Salvaje
    569 Beiträge seit 04/2015
    Gracias
    139
    Zitat Zitat von Briefträger Beitrag anzeigen
    Offensichtlich hast du einfach keine Ahnung vom GmbH-Recht, aber davon viel.
    Also ich habe nie von einer GmbH geredet. Echt nervig. Schon mal darüber nachgedacht, dass es auch andere Gesellschaftsformen gibt? Und welche Variante die Beste ist und welche Möglichkeiten es gibt, soll ja gerade geklärt werden. Was nicht geht will ja niemand wissen.

  15. Nach oben    #12
     Unterstützer/in Avatar von Armin P.
    aus Kaufbeuren
    772 Beiträge seit 12/2018
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    208
    Aberwitzige Idee. Aber gut! Ich käme nie auf so einen Plan mein Kapital im Ausland für ne Immobilie zu binden die für Urlaube meiner Mitarbeiter dienen soll. Allein schon der Stress mit den unterschiedlichen Systemen und dann noch das ganze Theater mit Steuerberater in (E) und (D) den Notaren, Rechtssicherheit usw. Und hinterher, "bei mir war nach Auszug noch alles OK " da geb ich meinen Mitarbeitern gerne nach einem guten Jahr Bonis in Form von 13. oder 14. Monatsgehalt. Damit können die dann anstellen was sie wollen oder gerne möchten / brauchen.

  16. Nach oben    #13
    Avatar von Briefträger
    aus Hückeswagen
    490 Beiträge seit 01/2013
    Gracias
    81
    Naja, als Diplomkaufmann kenne ich alle Gesellschaftsformen.
    Wenn man auf längere Zeiträume wie ca. 30 Jahre denkt, ist die GmbH, bzw. S.L. die variabelste mit der man bei abstrakter Auslegung eigentlich allen Varianten gerecht werden kann.
    Aber da guter Rat offensichtlich ja teuer sein muss, enthalte ich mich weiterer Ratschläge.


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