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Thema: Stromausfälle auf Teneriffa

  1. #1
    Avatar von Nespresso
    aus Tegueste
    124 Beiträge seit 05/2017
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    15

    Stromausfälle auf Teneriffa

    Hoi zäme,

    wie stabil ist denn das Stromnetz auf Teneriffa. Gibt es örtliche Unterschiede? Ist ein autonomer Stromgenerator empfehlenswert?
    Ich bin am überlegen ob es sinnvoll wäre einen Generator mit APS Steuerung zum Hausanschluss zu schalten, falls es öfter mal Stromunterbrüche gibt.

    Eure Erfahrungen dazu?

    Liebe Grüsse
    Nespresso

  2. Nach oben    #2
    Avatar von Platano
    aus Teneriffa
    2.384 Beiträge seit 07/2013
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    223
    Ich wohne auf dem Land in den Bergen, ab und zu gibt es bei Sturm und Unwetter mal einen Stromunterbruch der vielleicht einen halben Tag dauert. Wir haben einen Notstromgenerator benötigt hatten wir ihn erst einmal. Kochen können wir im Notfall mit Gas oder wir gehen ins Restaurant essen.


  3. Nach oben    #3
    Avatar von Nespresso
    aus Tegueste
    124 Beiträge seit 05/2017
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    15
    Mit Gas kochen ist eh meine bevorzugte Variante und dass Ihr ggf. Essen geht kommt mir auch bald sehr entgegen ;-)

  4. Nach oben    #4
    Avatar von ThomasHerzog
    56 Jahre alt
    aus EL Sauzal + Hanau
    122 Beiträge seit 12/2015
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    34
    Seit Dezember 2015 wohne ich nun auf der Insel (9 Monate Güimar, danach in El Sauzal) und wir hatten in der Zeit ev. drei mal einen Stromausfall. Ich habe alle Geräte mit extra Überspannungsschutz ausgestattet und die Server mit einer USV - aber das mache ich als paranoider IT'ler auch in Deutschland - gut dort sind nicht alle Geräte im Haus abgesichert. Zusätzlich haben wir im Haus Vorsicherungsautomaten von Dehnert (haben wir in Deutschland ebenfalls), die pro Phase alles oberhalb von 280 Volt "blocken" - also nur bei einem direkten Blitzeinschlag in unmittelbarer Nähe überfordert wären. Passiert ist mit diesen Vorkehrungen bis dato nichts.
    Stromschwankungen und kurze Peaks sind langfristig der Tot von Elektrogeräten und mit entsprechenden Filtern kann man diesen Effekt abmildern, Sicherungen sind dafür ungeeignet. Deshalb der Überspannungsschutz. Mir sind die Schwächen und Stärken der einzelnen Systeme durchaus klar, d.h. also man könnte mit entsrechendem Aufwand durchaus einen besseren Schutz erzielen, aber wenn es trotzdem mal einen Schaden gibt, deckt den die Elektroversicherung.

    Soweit ich gelesen habe, ist die Stromversorgung relativ zentral organisiert und es gibt neben Solar und Windenergie nur das eine Ölkraftwerk in Las Caletillas bei Candelaria. Vor Jahren hat es wohl mal einen Strommast bei einem Sturm ungünstig erwischt und es gab für die ganze Insel einen längeren Ausfall. Nur bei solchen Ausfällen wäre ein Generator hilfreich, eine vernünftige Überspannungsabsicherung ersetzt er keinesfalls. Im Hinblick auf Anschaffungs- und Wartungskosten für einen Generator denke ich, ist der nur gerechtfertigt, wenn es um Krankenhäuser, Infrakstrukturunternehmen, Fahrstühle, ev. die Landwirtschaft (z.B. Kuhmelkmaschinen) geht. Man bräuchte bei einem Generator ja auch noch genug Benzin und das in den Mengen zu lagern, die zwei, drei Tage oder mehr überbrücken, ist bei den hiesigen Temperaturen auch nicht so ohne und bedarf ggf. sogar einer Genehmigung.
    Bei einer Finca könnte ja Wind- (Kleinwindkraftanlagen) und Solarenergie mit ein paar Akkus einen Puffer für die wichtigsten Dinge bilden und zusätzlich noch Stromkosten sparen, also zwei Fliegen mit einer Klappe. Wäre nur so eine Idee.

  5. ThomasHerzog´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  6. Nach oben    #5
    Avatar von Nespresso
    aus Tegueste
    124 Beiträge seit 05/2017
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    15

    Guter Input

    Hi Thomas,

    das Thema Überspannungsschutz hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm. Danke!
    Da muss ich mir also auch Gedanken drum machen, wenn die Stromlieferung schwankend ist auf Teneriffa.
    Du hast glaube ich ein falsche Bild vom geplanten Generator. Ich denke da eher an einen mobilen Generator mit 4 bis 6 kW Dauerlast und automatischem APS ( Also automatisches Anspringen, wenn der Strom in die Knie geht. ) Die bekommt man schon zwischen 3 und 5 TEUR
    Da ich Anfangs noch ein paar Projekte Remote mache, wäre es doof wenn der Rechner ausgeht wenn ich gerade auf Serversystemen des Kunden arbeite. Für dich sicherlich nachvollziehbar ;-)

    Gruss
    Nespresso

  7. Nach oben    #6
    Avatar von ThomasHerzog
    56 Jahre alt
    aus EL Sauzal + Hanau
    122 Beiträge seit 12/2015
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    34
    Hallo Nespresso,

    denk daran, dass Du dann auch eine USV brauchst, welche die Zeit zwischen Stromausfall und Bereitstellung durch den Generator überbrückt (5 Min. reichen erfahrungsgemäß). Wenn es nur um Deine(n) Rechner geht, bekommst du für weniger als die 3 bis 5 Tausend Eur auch eine dicke USV mit 1-4 Stunden standby (kommt natürlich darauf an, was dahinter hängt). Wenn es eine ordentliche Online-USV (bzw. VFI-USV) ist, filtert die auch alles bis auf einen direkten Blitzschlag. Bevor ich jetzt zu weit aushole und alle langweile: ich habe das Zeug über 20 Jahre lang verkauft und konzipiert (die größte Anlage war mal eine 45 KVA USV), wenn du Hilfe brauchst, schicke eine PN - ich helfe gerne.

    MFG

    Thomas

  8. ThomasHerzog´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  9. Nach oben    #7

    100 Beiträge seit 06/2015
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    49
    Zum Thema Stromunterbrechung im Allgemeinen.

    Eine USV (Akkubetrieb) soll üblicher Weise nicht die Stromversorgung sichern sondern entweder den Servern ein geregeltes "Runterfahren" ermöglichen oder die Zeit überbrücken bis die interne Stromversorgung - sprich der Diesel/Generator anspringt. Nur - wer betreibt schon ein eigenes Rechenzentrum zu Hause auf Teneriffa? Wer nicht gerade sein Geld in der IT verdient und "hochwichtige" Daten auf seinen Servern am Laufen hat wird das nicht benötigen.
    Eine "Vorrangschaltung" mit angeschlossenem Moppel (Generator) macht durchaus Sinn wenn man eine Tiefkühltruhe sein Eigen nennt. Sonst ist das Zeug, was sich darin befindet nämlich hin. Wichtig dabei ist das der Moppel von alleine anspringt - also "merkt" das der externe Versorger weg ist. Sonst hilft es nicht wenn man nicht zu Hause ist. (Da gibt es einen schönen, abgewandelten Spruch eines Feuerlöscherherstellers dazu der hier auch 1A passt: "Hast Du Minimax im Haus bekommst Du jedes Feuer aus. Wenn Du nicht zu Hause bist ist Minimax der letzte Mist").
    Das Ganze muss auch im Verhältnis zu den aufgewendeten Kosten stehen.
    Ich denke wer nicht gerade ein Rechenzentrum in den heimischen vier Wänden betreibt oder als Jäger halbe Wildschweine in der Truhe lagert ist mit einer guten Taschenlampe und notfalls einem kleinen Baumarktmoppel, den man auch mal zum Heimwerken benutzen kann, optimal aufgestellt.
    Das ist Teneriffa und nicht der südwestliche Aussenbezirk von Mombasa. Lasst die Kirche im Dorf!
    ;-)

  10. Nach oben    #8
    Avatar von ThomasHerzog
    56 Jahre alt
    aus EL Sauzal + Hanau
    122 Beiträge seit 12/2015
    Gracias
    34
    @Luigi
    Recht hast Du: Eine USV den Zeitraum bis zum Starten des Generators überbrücken oder zum Herunterfahren der Geräte dienen sollte (und eine Online-USV eben noch zum Strom filtern). Also sollte eine USV ausreichen, auch wenn man einen Server betreibt. Man darf ja nicht vergessen, bei einem inselweiten Stromausfall sind ja nicht nur die eigenen Geräte betroffen, es ist die gesamte Infrastruktur betroffen. Ob man dann also überhaupt noch eine Internetverbindung nach "Auswärts" aufbauen kann, ist eher unwahrscheinlich (außer man betreibt die Dafü via Sattelit). Nur wenn man im eigenen Netz dauerhaft arbeiten muss, dann braucht man einen Generator. USV und Generator müssen dann aber stark genug sein, um alle Geräte, von Server über Kühlung, Monitore, Switche usw. zu betreiben. Das wird schnell richtig teuer. Das angesprochene Kosten-Nutzen-Verhältnis.

    Übrigens haben Tiefkühltruhen heute in der Regel 24 bis 48 Stunden Haltezeit, d.h. bis der Taupunkt erreicht wird (bei geschlossenen Türen) - können sie das nicht, sind sie schlecht isoliert und sind Stromfresser - also besser diese austauschen als dafür einen Generator kaufen (für die Gastronomie, wo die Türen ja ständig auf und zu gehen gilt natürlich etwas anderes und dort wo Kühlketten eingehalten werden müssen).

  11. Nach oben    #9
    Avatar von Nespresso
    aus Tegueste
    124 Beiträge seit 05/2017
    Gracias
    15
    Mir geht es tatsächlich nur um Licht, meinen PC und die Internet - Infrastruktur die ich via Satellit zu schalten gedenke.
    Insofern eine USV für das IT Equippement und einen Generator der sich selbständig einschaltet.

    Merci ;-)

  12. Nach oben    #10
    Avatar von heinz1965
    55 Jahre alt
    aus Paraguay
    104 Beiträge seit 11/2013
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    14

    Stromnetz

    Wer auf eine tolle Internetverbindung angewiesen ist , wird im Kuestenbereich und dort in der Naehe von Santa Cruz bleiben. Dort ist auch die Stabilitaet der Stromversorgung gegeben. Sollte diese bei einem grossen Unglueck oder Unwetter länger ausfallen, fehlt auch der Rest der Infrastruktur, da alles irgendwie mit Strom gesteuert b.z.w. betrieben wird.
    Wer in die Berge zieht hat in der Regel kein stabiles oder gar schnelles Internet und ggf. bringt dort der Postboote die e-mails.
    Dort sind laenger andauernde Stromausfaelle durchaus denkbar, da bei einer Havarie sicherlich die Ballungszentren Reparatur Vorrang haben.
    Auch dort reicht ein gasbetriebenes Notstromagregat, da diese relativ leise sind. Wird das Gas nicht verbraucht, laest es sich zum kochen verwenden. Gelagerter Diesel wird von Bakterien zersetzt und auch Benzin ist nicht ewig lagerfaehig.
    Ob das Notstromagregat selber startet duerfte unerheblich sein. Wenn das Radio nicht mehr spielt oder das Licht ausgeht kann man es auch selber starten. Ein Ueberspannungsschutz in den verschiedensten Varianten ist immer dann sinnvoll , wenn teure elektronische Geraete angeschlossen werden.
    Interessanterweise haben Blei Akkus, wie sie in Autos verwendet werden hier eine geringere Lebensdauer. Die Sommer Hitze scheint denen mehr zuzusetzen als in anderen Laendern die winterliche Kaelte....

  13. Nach oben    #11
    Avatar von tffriends
    34 Jahre alt
    aus Santa Cruz
    138 Beiträge seit 04/2013
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    16

    Inselweiter Stromausfall auf Teneriffa 29.09.2019

    Seit einigen Minuten herrscht offenbar ein inselweiter Stromausfall. Eine Bekannte, die in Las Galetillas arbeitet, schrieb per WhatsApp, dass es einen lauten Knall gab, der wie eine Explosion im dortigen Kraftwerk klang. Mehr ist zur Zeit noch nicht zu erfahren.

  14. Nach oben    #12
    Avatar von Rainer
    53 Jahre alt
    663 Beiträge seit 11/2010
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    180
    Ich war gerade auf Toilette, als es dunkel wurde. Zum Glück kocht das Restaurant mit Gas und mein bestelltes Essen wird kommen. Der Hiperdino um die Ecke und der Mobilfunkmast läuft mit Notstrom weiter. Alle anderen Geschäfte sind dunkel.

    Laut Regierung wird der Stromausfall für ganz Teneriffa bestätigt.

    Die Ursache sei bislang unklar aber man geht von einem schwerwiegenden Schaden aus, der aktuell noch untersucht wird. Die Krankenhäuser sowie Flughafen laufen reibungslos weiter und der Straßenverkehr sei auch unbeeinträchtigt. Es gäbe in Fahrstühlen und Garagen eingesperrte Personen aber bislang keine Informationen über Verletze in Folge des Stromausfalls.

    https://twitter.com/cabildotenerife

    https://twitter.com/hashtag/ApagonTenerife

    Den letzten Stromausfall dieser Art auf Teneriffa hat es 2010 gegeben.

  15. Nach oben    #13
    Avatar von Rainer
    53 Jahre alt
    663 Beiträge seit 11/2010
    Gracias
    180
    Habe seit zwei Stunden wieder Strom und 90% von Teneriffa sollen auch wieder am Stromnetz hängen. Die Ursache des Stromausfalls soll wohl vom Hochspannungsbereich des Kraftwerks von Granadilla ausgegangen sein. Viel mehr Informationen rücken die Betreiber aber noch nicht heraus. Ist ja eigentlich auch egal. Mein Kühlschrank hatte noch 11°C und somit ist kein Schaden entstanden.

    https://www.tagesschau.de/ausland/te...sfall-101.html

  16. Nach oben    #14
    Avatar von Bienchen
    aus Puerto de la Cruz
    20 Beiträge seit 08/2018
    Gracias
    10
    Und ich hatte einen schönen Abend mit den Nachbarn. Zuerst mal Kerzen gegen 18.00 verteilt und dann waren alle draussen. Gegenseitiges Kopflampengeblende wechselte mit Gelächter und dem anstoßen mit einem Wein. Natürlich alles Spanier. Ohne Handy geht vieles! Irgendjemand schoß dann noch ein paar Feuerwerksraketen ab. Und weil keiner ein Radio hatte wurde selbst gesungen.
    War eine nette Erfahrung! Null Panik und alle voll relaxt bis 21.30, wo denn alle losgröhlten, weil Strom wieder da.

  17. Nach oben    #15
    Avatar von Nespresso
    aus Tegueste
    124 Beiträge seit 05/2017
    Gracias
    15
    In Tegueste war der Strom erst nach 22:00 Uhr wieder da.
    Ursache war eine Explosion in einem Umspannwerk die eine Kettenreaktion auslöste.

  18. Nach oben    #16
    Avatar von monweva
    aus Walsrode/Puerto de la Cruz
    57 Beiträge seit 06/2012
    Gracias
    2
    Hilfe, was war denn mit den Leuten, die gerade im Fahrstuhl standen.
    Die kleineren Häuser haben doch bestimmt kein Notstromaggregat

  19. Nach oben    #17
    Avatar von Rainer
    53 Jahre alt
    663 Beiträge seit 11/2010
    Gracias
    180
    Zitat Zitat von monweva Beitrag anzeigen
    Hilfe, was war denn mit den Leuten, die gerade im Fahrstuhl standen.
    Die kleineren Häuser haben doch bestimmt kein Notstromaggregat.
    Die Eingesperrten verfallen im Idealfall nicht in Panik, sondern machen mittels Notrufknopf (batteriegespeist), Telefon oder Hilferufe auf sich aufmerksam und werden in angemessener Zeit befreit. Wir sind hier zwar in Afrika aber auch hierzulande gewährleisten die EU-weiten gesetzlichen Vorschriften zum Betrieb von Aufzügen in Mehrfamilienhäusern und öffentlichen Gebäuden eine Befreiung eingeschlossener Personen. Verantwortlich sind eingewiesene Personen wie Hausmeister, beauftragte Service-Unternehmen und in schwerwiegenden Fällen auch die Feuerwehr. Sämtliche Aufzüge haben einen Rettungsplan und entsprechende Kurbeln oder Entriegelungswerkzeuge für solche Havarien. Auch Garagentore haben meist eine für jedermann zu bedienende Entriegelung zum manuellen Öffnen.

    Übrigens, bei aller Kritik, die man in den wütenden Kommentaren bei Twitter und Facebook liest: Ich bin doch positiv überrascht, wie gut die Infrastruktur auf Stromausfälle hier vorbereitet ist. Keinerlei Einschränkungen im Flugverkehr und auch sonst kein Chaos. Sogar einige Tankstellen und Supermärkte blieben dank Notstromversorgung geöffnet. Allen Orts hörte man automatische Notstrom-Generatoren, welche Trinkwasser-Pumpen, Seniorenheime oder andere wichtige Dinge am Laufen hielten. Ich war während des Stromausfalls auf der halben Insel unterwegs und war erstaunt, dass fast überall das Mobilfunknetz noch funktionierte. An jedem Masten hörte man diese Generatoren tuckern. Das Datennetz war zwar zeitweise unterbrochen und quälend langsam aber Telefonieren klappte immer und überall.

  20. Nach oben    #18
    Avatar von ThomasHerzog
    56 Jahre alt
    aus EL Sauzal + Hanau
    122 Beiträge seit 12/2015
    Gracias
    34
    Also in El Sauzal war nix mit Telefon.
    Ich stimme Dir aber zu, wie erstaunlich gut das Notfallmanagment bei einem derartig großen Schaden funktioniert hat und wie schnell das wieder lief. Allerdings ist so ein single-point of Failure extrem beängstigend.
    Zumindest ist das für mich der Anlass, etwas mehr in die Unabhängigkeit von Strom und Gas zu investieren. Kann ja nicht schaden.
    Zumindest die Kühl- Gefrierschränke und das Telefon (Festnetz) sollte Strom behalten. Handys sind ja dank Powerbank und Co ohnehin für länger abgesichert und lassen sich zur Not auch im Auto aufladen.

  21. Nach oben    #19
    Avatar von Rainer
    53 Jahre alt
    663 Beiträge seit 11/2010
    Gracias
    180

    Inselweiter Stromausfall am 15.07.2020

    Heute erneut inselweiter Stromausfall. Wieder wegen eines Defekts im Umspannwerk Granadilla. Zwischen 09:49 Uhr bis teilweise nach 15 Uhr waren die rund eine Million Einwohner Teneriffas ohne Strom.

  22. Nach oben    #20
    Avatar von Briefträger
    aus vormals Wuppertal, jetzt Hückeswagen
    749 Beiträge seit 01/2013
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    79
    Den Stromausfall bekommen die nicht in den Griff, 2 oder 3 mal im Jahr geschied es eben.

  23. Nach oben    #21
    Avatar von Nespresso
    aus Tegueste
    124 Beiträge seit 05/2017
    Gracias
    15
    Zum Glück habe ich mir damals einen Generator mit 6kW Dauerleistung und 7kW Spitzenleistung geschossen. Habe die Elektroinstallation derart angepasst, dass mein Haus Quasi wie ein Toaster einen Stecker hat. Ist der Strom weg, schalte ich die Richtung zum Versorger ab und stecke das Haus mit dem Kabel in den Generator. Wir können dann wie gewohnt alles machen. Waschmaschine läuft, TV flimmert, Computer sind an, Lichter ebenso und gekocht wird auch noch. Also alles völlig autark.

  24. Nespresso´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  25. Nach oben    #22

    aus Los Menores
    10 Beiträge seit 07/2018
    Soviel ich weiß, war vor Jahren nach den Franzosen Klöckner & Humboldt Deutschland maßgeblich für die Elektrisierung und Ausbildung der hiesigen Fachleute zuständig. Dann meinten die spanischen Elektrokonzerne, dass könne man selbst billiger und besser machen.

  26. Nach oben    #23
    Avatar von orbayu
    128 Beiträge seit 09/2019
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    53
    Strom war schon immer ein Problem auf TF, teilweise durch abenteuerliche Verkabelung oder auch Fehler von Endesa.
    Hat sich aber im Laufe der Jahrzehnte meines Aufenthalts dort wesentlich verbessert, früher brauchte es ja nur 2 Regentropfen und man konnte auf einen Stromausfall warten.
    Wir hatten mal ne Zeitlang heftige Probleme in Arona, dann wurde gemessen und wir hatten 115 Volt auf der Erdleitung.
    Das Ergebnis an Endesa gemeldet, wurde das dann irgendwo außerhalb des Grundstücks wieder repariert.
    Und berühmt berüchtigt waren auch immer die Peaks beim Wiederhochfahren durch Endesa, da waren dann teilweise 300 Volt im Netz und die Netzteile von PC und Co. haben gejubelt....

  27. Nach oben    #24
    Avatar von Briefträger
    aus vormals Wuppertal, jetzt Hückeswagen
    749 Beiträge seit 01/2013
    Gracias
    79
    Der Inselchef hat natürlich wie üblich wieder fruchtlose Drohungen gegen die Elektrowerke ausgestoßen.


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