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Thema: Lampenputzergras / Rabo de gato

  1. #1
    Avatar von Rainer
    59 Jahre alt
    3.044 Beiträge seit 11/2010
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    Lampenputzergras / Rabo de gato

    Liebe Naturfreunde.

    Vielleicht habt ihr schon von der invasiven Pflanzenart auf Teneriffa gehört, die allmählich einheimische Pflanzenarten verdrängt. Pennisetum setaceum oder Cenchrus setaceus ist eine sich stark ausbreitende Grasart, die man hierzulande Rabo de Gato nennt. Früher vereinzelt anzutreffen, bedeckt sie inzwischen immer mehr Flächen. Sie ist extrem trockenresistent, überlebt Unkrautvernichter und sogar Feuer.

    https://www.miteco.gob.es/es/biodive...cm30-69851.pdf
    https://de.wikipedia.org/wiki/Lampenputzergras

    Wenn ihr Bestände entdeckt, meldet sie den Behörden. Findet ihr Einzelpflanzen, reißt sie samt Wurzeln aus und werft sie in die nächste Mülltonne.

  2. Nach oben    #2

    9 Beiträge seit 03/2017
    Noch nie davon gehört.


  3. Nach oben    #3
    Avatar von Rainer
    59 Jahre alt
    3.044 Beiträge seit 11/2010
    Gracias
    1.394
    Das Problem weitet sich aus und die offiziellen Maßnahmen der Behörden erscheinen mir fast aussichtslos. Die offiziellen Bekämpfungsaktionen, die ich selbst miterlebte, waren allesamt unsachgemäß durchgeführt. Sie stutzen die Pflanzen mit Scheren anstatt sie samt Wurzeln auszureißen. So dilettantisch tragen sie eher noch zur Samenausbreitung statt zur Eindämmung bei.

    https://www3.gobiernodecanarias.org/...-rabo-de-gato/

  4. Rainer´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  5. Nach oben    #4
    Avatar von tamaulipas
    29 Beiträge seit 08/2018
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    3
    Am besten vor der Blüte erwischen, damit sie keine Samen ausbilden!

  6. Nach oben    #5
    Avatar von Rainer
    59 Jahre alt
    3.044 Beiträge seit 11/2010
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    1.394
    Nachdem man das Problem manuell nicht lösen kann, könnte ein Pilz helfen, den Rabo de gato auszurotten...

    https://x.com/atlantico_hoy/status/1792470285481828547
    https://www.atlanticohoy.com/socieda...31732_102.html

  7. Nach oben    #6
    Avatar von Rainer
    59 Jahre alt
    3.044 Beiträge seit 11/2010
    Gracias
    1.394
    Bislang hilft nur die manuelle Bekämpfung, wie hier am Beispiel Puerto de la Cruz...

    https://x.com/RTVCes/status/1965152266010169430

    Wobei ich es für schwachsinnig erachte, wie in dem Video zu sehen, blöd rumzuhacken und meistens doch nur die Ähren abzuschneiden. So treibt das Gras erneut aus und durch das Abschneiden und Einpacken der Ähren werden noch zusätzlich Samen verteilt. So wird man dieser Plage niemals Herr werden.

  8. Rainer´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  9. Nach oben    #7
     Unterstützer/in Avatar von abindiesonne
    aus BW / Los Realejos
    358 Beiträge seit 06/2023
    Gracias
    214
    Zitat Zitat von Rainer Beitrag anzeigen
    So wird man dieser Plage niemals Herr werden.
    Abfackeln? Dann wäre zumindest das Thema Samenverbreitung erledigt ;-) Das Gras ist tatsächlich auf fast allen, mir bekannten, Brachflächen in Puerto zu finden. Schade, dass es sich um eine invasive Art handelt, ich empfinde das Gras als sehr dekorativ.

  10. Nach oben    #8
    Avatar von Rainer
    59 Jahre alt
    3.044 Beiträge seit 11/2010
    Gracias
    1.394
    Mal ein Positivbeispiel von den Freiwilligen der Abeque-Vereinigung aus Buenavista del Norte. Wenn man es richtig macht, scheint es wohl tatsächlich was zu bringen...

    https://www.facebook.com/asociaciona...prE9vd1QkZFCwl

    Leider sehe ich aber auch immer wieder zur falschen Zeit eingesetzte Entfernungstrupps, die dem Gras eigentlich nur bei der Samenverbreitung helfen. Und natürlich sinnloser Aktionismus, dass man sich nur auf den Zuständigkeitsbereich beschränken darf, also beispielsweise Straßenränder von den Pflanzen befreit aber die direkt angrenzenden Brachflächen bewuchert bleiben, weil Privatgrund.


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