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Thema: aus gesundheitlichen Gründen nach Teneriffa

  1. #1

    48 Jahre alt
    aus Kierspe
    2 Beiträge seit 01/2011

    aus gesundheitlichen Gründen nach Teneriffa

    Hallo an euch,

    Ich bin 39 Jahre habe eine Krankheit die bei mir zu 90% vom Wetter geprägt ist. Es sind sehr starke Schmerzen bei Kälte und auch bei Regen (Tiefdruckgebiet). Die Krankheit ist nicht tödlich aber leider NICHT heilbar! Außer starke Schmerzmittel (Tramadol) kann man mir nicht helfen und oft versagen die Schmerzmittel.

    Als einzige Möglichkeit zu einem relativ schmerzfreien Leben sehe ich das Auswandern, in ein Klima das gleichmäßig warm und möglichst regenarm ist. Teneriffa scheint dafür hervorragend geeignet! Ich bin gespannt, ob es sich lohnt, aus gesundheitlichen Gründen nach Teneriffa auszuwandern.

    Wie sind eure Erfahrungen mit dem Auswandern aus gesundheitlichen (klimatischen) Gründen?

    Grüße

  2. Nach oben    #2
    Avatar von Sunseeker
    41 Jahre alt
    aus Deutschland
    110 Beiträge seit 01/2011
    Gracias
    8
    Ich kann dir nur recht geben, was das besondere Klima auf Teneriffa angeht. Viele Senioren erfreuen sich hinsichtlich ihrer Reuma-Erkrankungen über die gemäßigten Witterungsbedinungen. Aber ich las auch schon häufiger von Senioren, die bei Pflegebedürftigkeit sowie akuten Erkrankungen dann doch wieder nach Deutschland zurück sind, da ihnen auf Teneriffa nicht die notwendige medizinische Zuwendung entgegen gebracht werden konnte.

    Also das Klima von Teneriffa würde dir gesundheitlich bestimmt gut tun aber ob es deswegen die beste Lösung für dich ist?

    Warst du denn schonmal auf Teneriffa?
    Brauchst du regelmäßig medizinische Betreuung?
    Hast du Kinder und wenn ja, Bildung und berufliche Chancen sind nicht wirklich befriedigend (Jugendarbeitslosigkeit 2009 lag bei 47% auf den Kanaren).

    Diese Aspekte solltest du mit deine Überlegungen einbeziehen. Sicherlich können dir hier einige Auswander dann hilfreiche Tipps zum Auswandern nach Teneriffa geben. In jedem Fall wünsche ich dir Gute Besserung und viel Glück für die Zukunft, dir und deiner kleinen Familie.

    Sunseeker


  3. Nach oben    #3
    Avatar von toyka
    60 Jahre alt
    aus La Orotava
    94 Beiträge seit 10/2010
    Das Klima hier ist einfach gesund für uns Mitteleuropäer. Medizinische Versorgung und Bildung wurde bereits angesprochen.

    Kannst Du noch etwas nähere, allgemeine Infos mitteilen? Nichts näheres über die Krankheit an sich, sondern Arztfrequenz, welche Fachärzte etc. Krankenversicherung - für Dich und die Kinder - Alter der Kinder usw.

    Es will gut überlegt sein - und es sollte immer die Rückkehr nach Deutschland möglich/machbar sein.

    Ich wünsche euch eine gute Zeit für Dich und Deine Kinder (egal wo!).

    Iris

  4. Nach oben    #4

    48 Jahre alt
    aus Kierspe
    2 Beiträge seit 01/2011

    Gesundheit/ Ärzte

    Hallihallo,
    Danke erstmal für die Antworten. Ich eine Krankheit die sich Fibromyalgie nennt. Das ist so ähnlich wie ein Muskel- und Sehnenrheuma! Die Fragen die ihr aufwerft stelle ich mir auch. Ich bin hier in einer Dauerbehandlung bei einem Schmerzarzt, dort muss ich alle 4- 6 Wochen hin. Ich muss täglich Tramaltabletten einnehmen und zusätzlich Tramadoltropfen (bei Bedarf), Ibuhexal und seit einer Woche noch etwas für meinen seelischen Zustand. Das es mir mittlerweile seelisch so schlecht geht liegt an den vielen Schmerzen, oftmals kann ich bei versagen der Medikamente auch nicht schlafen. Dieses ganze Krankheitsbild hat mich nun dazu veranlasst, so als letzte Hoffnung auszuwandern!
    Natürlich wird das für meine Kinder nicht einfach aber wenn sie eine Chance haben, wieder eine relativ schmerzfreie Mama zu haben.... das würde auch ihre Lebensqualität heben! Ihr schreibt das manche wieder zurück sind, wegen der ärztlichen Betreuung usw., ist das gesundheitssystem dort denn nicht gut? Und ich bin ja noch LANGE nicht im Seniorenalter!
    Ich bin bei der Bahn BKK Krankenversichert, die Kinder sind 8 Jahre und 9 Jahre, über die Familienversicherung mitversichert.
    Was für Krankenversicherungsmöglichkeiten gibt es denn in Spanien (Teneriffa) ?
    Ich denke ich muss mich dann Privat versichern, oder? Und da habe ich Angst das mich keine Versicherung annimmt oder nur mit vielen Ausschlüssen... kann das sein?
    Ja, es gibt viel zu überdenken. Ich will das auch nicht überstürzen, wenn dann muss alles gut organisiert und bedacht sein. Auch die Sprache würde ich dann fleissig lernen, mit den Kindern. Ja, ich war schon mal in Teneriffa, schon ne Weile her: 1992.
    Ich weiss auch nicht genau wie es dann mit dem Kindergeld ist.
    Meine Einnahmen sind soweit O.K., denke ich, ich bekomme Erwerbsunfähigkeitsrente, Unterhalt für die Kinder und Kindergeld, hier komme ich gut damit aus.
    In Spanien sind die Lebenshaltungskosten ähnlich, oder?
    Ich fühle mich hier so hilflos mit den Schmerzen, es zermürbt mich und die Lebensqualität ist dadurch hier für mich seeehr eingeschränkt
    Liebe Grüße an euch

  5. Nach oben    #5

    50 Jahre alt
    43 Beiträge seit 02/2011
    Das klingt alles sehr verzweifelt, wenn man sogar schon auswandern will wegen der Schmerzen. Ich wünsche dir viel Glück bei deinem Weg und vorallem auch, dass deine Kinder nicht auf der Strecke bleiben. Das ganze Vorhaben ist schon ziemlich "mutig".

  6. Nach oben    #6

    56 Jahre alt
    1 Beiträge seit 09/2011

    Ist Teneriffa gut bei Neurodermitis?

    Wir haben ein kleines Töchterchen mit Neurodermitis. Meerurlaub soll Linderung verschaffen und die Kanaren wohl besonders. Deshalb planen wir einen Meeresaufenthalt in den Wintermonaten.

    Ist Teneriffa bei Neurodermitis zu empfehlen?

    Erik, Brigitte und Mariechen

  7. Nach oben    #7

    42 Jahre alt
    aus Chemnitz
    46 Beiträge seit 10/2010
    Hallo,

    eine Bekannte von mir hat Neurodermitis und sie schwärmt davon, dass es ihr auf Gran Canaria immer viel besser geht. Habe ähnliches schon häufig von Kranken hier auf Teneriffa gehört.

    Eure Sonne

  8. Nach oben    #8

    34 Jahre alt
    6 Beiträge seit 12/2011
    Es ist die Mischung aus Sonne, Salzwasser sowie Ruhe/Entspannung, die gut gegen Neurodermitis sind.
    Sonne und Salzwasser gibt es auf Teneriffa im Überfluss und Ruhe verschafft man sich.

    Übrigens, auf Teneriffa wächst sogar Aloe-Vera!

    Vielleicht klappts ja mit einem Urlaub von der Neurodermitis.

    Viele Grüße
    Manuel

  9. Nach oben    #9

    55 Jahre alt
    aus Wien, Österreich
    2 Beiträge seit 01/2012

    Auswandern wegen Asthma und Allergien

    Liebe Forumsmitglieder,
    ich überlege seit einiger Zeit mit meinem Sohn (6), der Asthma hat, nach Teneriffa auszuwandern bzw. zumindest einmal ein Jahr dort zu verbringen. Wir waren schon 3x im Winter einige Wochen sowohl im Norden als auch Süden und es ist ihm jedesmal viel besser gegangen. Allerdings habe ich keine Erfahrung wie es im Frühjahr/Sommer ist, bzw. ob der Erfolg wirklich anhalten wird. Bin etwas verunsichert von meiner Idee, da ich gelesen habe, das die Häufigkeit von Asthma auf den Kanaren sogar höher ist. Wer kann mir dazu Tipps, Infos oder Erfahrungen mitteilen bzw. kennt einen Arzt/Ärtzin (deutsch, englisch oder spanischprachig)die damit zu tun haben. Hat jemand Kinder mit Atemwegsproblemen, wie sind die Erfahrungen in Teneriffa damit?
    Bin für jede Info dankbar, da mein Vorhaben, das ich ohnehin erst nächsten Herbst verwirklichen könnte, schon gut geplant sein will.
    Danke und liebe Grüße aus Wien, Barbara

  10. Nach oben    #10
    Dipl.Verw. Arne Grätsch
    Einwanderungs-Coach
    und Autor des Ratgebers
    Einwandern statt Auswandern
    Avatar von Kanarienvogel
    58 Jahre alt
    aus Baden-Württemberg
    320 Beiträge seit 05/2013
    Gracias
    83
    Hallo Barbara,

    ich kann deine Situation gut nachempfinden. Sowohl meine Frau, als auch die meisten meiner Kínder haben mit dem Thema zu tun. In Deutschland war die eine Hälfte der Familie im Winter krank (Pseudokrupp & Co. durch Heizungsluft und Milben), im Sommer die andere (Pollen aller Art). Eine meiner Töchter musste in einem Monat (Mai) 8mal mit dem Notarztwagen in die Gießener Uniklinik gefahren werden, weil sie dem Ersticken nahe war. Wir als Eltern kannten da schon alle Notfallmedikamente und die Tricks, um sie schnell zu verabreichen.

    Als wir 1998 hierher auf die Insel kamen, war schlagartig alles weg. Selbst die Hausstaubmilben machten hier keinen Kummer mehr, und die Medikamente kamen nach Ablauf in den Müll.

    Erst seit einem Jahr kommt die Gräser-Allergie bei meiner Frau wieder durch. Wir waren im Juli in Deutschland, und dort hatte sie fast keine Beschwerden. Medikamente sind aber nach wie vor nicht notwendig. Es tritt nur ein leichter Schnupfen auf.

    Allergologen (in Santa Cruz ist ein wirklich guter, der aber privat bezahlt werden muss, wenn man keine private Versicherung (z.B. Mapfre) hat) haben uns erklärt, dass die Spanier hier genauso leiden, wie wir in Deutschland. Nur kennt unser Organismus die hiesigen Allergene nicht, und deshalb reagiert er hier nicht. Bei Asthma verbringen viele Spanier die Nacht am Strand, oder man macht einen Ausflug auf den Teide, vielleicht sogar bis auf den Gipfel (Seilbahn, teuer, aber schnell). Spätestens beim Bergabfahren lösen sich selbst hartnäckige Verschleimungen in Stirn- und Nebenhöhlen. Haben wir auch schon mal ausprobiert, als zwei Kínder total verschnupft waren.

    Du musst mit deinem Kind selbst austesten, ob es für euch funktioniert. Wahrscheinlich solltest du auf Feuchtigkeit in den Wohnungen achten. Die sitzt meist in den Ecken direkt oberhalb der Fußleisten. Salpeter in irgendwelchen Fugen auf dem Boden oder Ausblühungen an den Wänden sollten dich davon abhalten, solche Immobilien anzumieten. Auch direkte Nähe zum Meer kann aufgrund der ständig feuchten und salzhaltigen Luft bei Asthma zu Problemen führen. Oberhalb der Autobahn kann es zu kalt sein, so dass die Luftfeuchtigkeit kondensiert. Heizung gibt es in den meisten Fällen nämlich nicht.

    Ich hoffe, dass dir das ein wenig weiterhilft. Alles Gute für dich und deinen Sohn.

    LG

    Arne

  11. Nach oben    #11

    aus Puerto de la Cruz
    109 Beiträge seit 05/2013
    Gracias
    13

    Asthma und Allergien

    Ich gehöre auch zu den Betroffenen. In Deutschland habe ich ausser einem Inhalator täglich Medikamte genommen. Seit ich hier lebe, geht es mir wesentlich besser, lediglich im ersten halben Jahr hatte ich zwischendurch allergische Reaktionen. Ich habe zwar noch einen Inhalator, den ich auch regelmässig benutzen soll. Ich habe jedoch keinerlei Beschwerden mehr, höchstens bei Calima werde ich manchmal etwas kurzatmig. Antihistamine, die ich früher täglich genommen habe, brauche ich heute 1 - 2 mal im Monat. Ich habe zwar auch schon in Nachrichten im kanarischen TV Berichte gesehen, dass Asthma und Allergien stark verbreitet sind, aber es verhält sich wohl doch so, wie Karanienvogel schreibt, dass die Einheimischen mehr auf die Allergene reagieren, als wir "Zugewanderte". Ich lebe schon seit 17 Jahren hier und hoffe, dass ich noch lange von diesen Allergenen verschont bleibe.

    Wenn ich mal Urlaub in Deutschland mache, kommen die Allergien nach kürzester Zeit zurück. Sobald ich aber wieder auf der Insel bin, verschwinden sie auch wieder. Mein letzter Besuch beim Lungenfacharzt liegt schon mindestens 6 Jahre zurück.

  12. Nach oben    #12
    Avatar von Azul
    7 Beiträge seit 11/2015
    Gracias
    4

    Leider bin ich auch betroffen

    und bin gleichzeitig froh, dass der Rest der Familie insbesondere die Kinder nicht betroffen sind. Auch ich kenne die positiven Veränderungen auf den Inseln sehr gut. Nach Max. 1 Woche bin ich fast beschwerdefrei wenn ich auf den Kanaren bin. Das ist für mich der eigentliche Grund ganz nach Teneriffa zu kommen. Natürlich auch nicht der einzige Grund aber ein sehr wichtiger. Fuerteventura bekommt mir noch viel besser aber dort ist die Schulsituation leider eine Katastrophe.

  13. Azul´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  14. Nach oben    #13

    42 Jahre alt
    23 Beiträge seit 04/2010
    Ich habe starke Probleme mit Pollen, chemischen Ausdünstungen, usw.. Deutschland ist für mich von März bis September zeitweise echt unerträglich. Ich schnaufe, huste und schnupfe fast permanent. Mir geht es auf Teneriffa sehr schnell wunderbar. Das ist eine unglaubliche Erleichterung. Bei Calima allerdings setzt mir die Luft schwer zu. Als Luftkurort ist Teneriffa daher nur bedingt zu empfehlen. Man sollte sich die paar Tage im Jahr dann besser zuhause verkriechen.

    Was andere Beschwerden angeht, tut das mild-maritime Klima freilich sein Gutes.

  15. Nach oben    #14
    Avatar von Azul
    7 Beiträge seit 11/2015
    Gracias
    4
    Erstaunlicher Weise habe ich auch bei Calima keine Probleme. Aber bei mir ist es auch die Zeit zwischen März und September die mir in Deutschland zusetzt. Großstadt, Pollen, Emissionen das kann sehr schlimm werden. Wenn ich aus dem Flugzeug steige ist es wie ein Schalter der umgelegt wird. Manchmal dauert es auch ein paar Tage aber der Erfolg ist sicher. Gelobtes Land


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