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Thema: Nicht alle Katzenfänger sind Tierliebhaber

  1. #1
    Avatar von Platano
    aus Teneriffa
    2.384 Beiträge seit 07/2013
    Gracias
    222

    Nicht alle Katzenfänger sind Tierliebhaber

    Wegen den kulinarischen Katzenliebhabern, kommt mir der Verdacht, dass nicht alle eingefangenen Katzen im Tierheim abgegeben werden. Da landen sicher einige im Kochtopf zwecks kostenlosem Sonntagsbraten. Also passt auf eure wohlgnaehrten Katzen auf. Weihnachten steht vor der Türe.

  2. Nach oben    #2
    Avatar von colomba
    aus nicht weit von Adeje
    192 Beiträge seit 09/2013
    Finde das Thema "Katzenessen" nicht besonders lustig. Aber: andere Völker, andere Sitten.

    Meine Nachbarn haben mir klipp und klar gesagt, dass sie die Katzen essen und auch welche zum Essen verkaufen. Sie haben genügend davon. Hier auf Teneriffa leben Canarios, Marokkaner, Brasilianer, Rumänen, Festlandspanier und vier Deutsche - eventuell noch ein paar Italiener und Franzosen. Meine Nachbarn untendran sind Canarios und lieben ihre Katzen. Haben alle ein Halsband und sind kastriert. Meine Katzen kommen von deren Freunden. Das Grundstück der Favela gegenüber kann ich vom Balkon einsehen. Es springt da regelmäßig wieder ein Wurf kleiner Katzen rum. Im Moment vier Stück ganz kleine, ca. 3 Wochen alt, sind noch ganz wackelig auf den Beinen. Wenn die Kätzchen ca. drei Monate alt sind, verschwinden sie. Vor ein paar Tagen saßen die Katzenbesitzer in ihrer offenen Garage und ich habe ein Gespräch mit ihnen begonnen. Die Enkeltochter kam mit allen Kätzchen auf dem Arm, um sie mir zu zeigen. Sie fragte, ob ich sie nicht haben wolle, weil der Opa sie immer verkauft, sobald die Mutter sie nicht mehr säugt. Katzen verkaufen? Da wurde ich stutzig, gibt doch genügend. Diese Leute sind sehr arm und Papa und Opa Alkoholiker. Ich erfuhr im weiteren Gespräch, dass der Opa 10 Euro für ein Kätzchen bekommt und dieses "para comer" sei. Versteh ich zwar nicht, denn ein Hähnchen aus dem Supermarkt wäre billiger. Eventuell sind Katzen ja eine Delikatesse oder man verwendet sie zur Zucht weiterer essbarer Katzen. DARÜBER HINAUS hat mir neulich eine andere Nachbarin, die aus den Pyrenäen stammt, gesagt, meine Katzen seien - Dank guter Ernährung - genial für den Kochtopf jetzt. Sie liebe Katzenfleisch, sei viel zarter als Kaninchen. Jetzt haben wir das Material für einen 2,05 Meter hohen Zaun gekauft, damit sie, sobald sie da hin dürfen, nicht rüberspringen und im Kochtopf landen. Obendrauf kommt noch Stacheldraht.

    Ich akzeptiere das. Habe in Vietnam die geschlachteten Hunde auf dem Markt gesehen und bekam zum Frühstück immer ein Ei mit angebrütetem Embryo. Bei den Himba im Norden Namibias gelten Makopane-Raupen - doch etwas fetter als unsere - in Butter gebraten als eine Delikatesse. Und auf den Kapverden wurde uns eine geschmorte Katze im Restaurant aufgetischt. Wir haben sofort bezahlt und blieben hungrig.

    Nur nochmal: andere Länder, andere Sitten. Dass wir Schweine essen, versteht ja auch die ganze arabische Welt nicht.

    ICH ESSE KEINE KATZEN AUCH NICHT ZU OSTERN!


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