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Thema: Heizen auf Teneriffa

  1. #34
    Avatar von Constance
    aus München
    49 Beiträge seit 07/2020
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    12
    Zitat Zitat von ambergriscaye Beitrag anzeigen
    Wie wichtig ist denn die Heizung?
    Ich würde sagen, man kommt gut ohne aus. Ich mache seit 20 Jahren immer nur im Herbst und Winter Urlaub auf den Kanaren und habe bisher auf keiner Insel eine Heizung gebraucht, auch im Dezember und Januar nicht. Klar sind manche Menschen empfindlicher oder mögen es wärmer, aber wie du schon sagst, warm anziehen reicht.

  2. Nach oben    #35

    aus San Eugenio Alto
    264 Beiträge seit 04/2017
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    Wenn du länger auf der Insel bist und dich an das Klima gewöhnt hast, frierst du im Winter
    auch im wärmeren Süden

  3. Nach oben    #36
    Zitat Zitat von Andre951993 Beitrag anzeigen
    Wenn du länger auf der Insel bist und dich an das Klima gewöhnt hast, frierst du im Winter
    auch im wärmeren Süden
    Vermutlich würde ich jetzt schon frieren. Wir sind seit einiger Zeit in Mittelamerika und hier ist es mehrere Monate lang um die 40 Grad. Aber mehr anziehen ist einfach. Bei Hitze kann man weniger machen (ohne AC) wenn einfach alles was man anfasst wärmer ist, als die eigene Körpertemperatur.


  4. Nach oben    #37
     Unterstützer/in
    60 Jahre alt
    aus Baden-Württemberg, Puntillo del Sol
    368 Beiträge seit 11/2013
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    Die Gegend um La Orotava ohne Heizung? Für mich indiskutabel. An regnerischen Tagen kann es da oben im Winter durchaus tagüber so um die 14 Grad haben. Nachts kühlen die Häuser stark aus, da alles schlecht gedämmt ist. Und bis morgens mal die Sonne über den Berg ist, dauert es. Du wirst mit irgendwas heizen müssen. Die günstigste Möglichkeit sind Gasöfen - die haben allerdings den Nachteil dass die Luft in der Wohnung zu feucht wird.

  5. Nach oben    #38
    Avatar von MeinerEiner
    59 Jahre alt
    aus Potsdam
    570 Beiträge seit 04/2015
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    134
    Also heizen ist erstmal nur ein Problem, wenn man nichts warmes zum anziehen hat. Das würde mich persönlich alles nicht abschrecken.

    irgendwie geht es immer, man muss nur kreativ sein.

    Ich wünsche euch viel Erfolg und hoffe, das Ihr was passendes findet und Ihr euch wohl fühlt.

  6. Nach oben    #39

    65 Jahre alt
    aus Kloten, CH und San Miguel de Abona
    169 Beiträge seit 05/2022
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    31
    Hat jemand die Erfahrung mit Wärmepumpen (Luft-Wasser oder Luft-Luft) und Fussbodenheizung (elektrisch oder Solarthermie)?

  7. Nach oben    #40
    Avatar von Rainer
    58 Jahre alt
    2.859 Beiträge seit 11/2010
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    Ich halte diese Technik für überzeugend und ich weiß von vereinzelten Wärmepumpen auf Teneriffa. Alle Besitzer schwärmen davon. Aber da Canarios nicht so schnell auf neue Technik aufspringen, hinkt die Bekanntheit und Verbreitung noch etwas hinterher. Die geringe Auswahl an verfügbaren Geräten und fachkundigen Installateuren tut ihr übriges. Die mir bekannten Installationen wurden meist in aufwändiger Eigenregie importiert und durch zugereiste Fachleute in Betrieb genommen.

    Könnte sich aber bald bessern, denn nun ist Leroy Merlin drauf gekommen...
    https://www.leroymerlin.es/ideas-y-c...-funciona.html

  8. Rainer´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  9. Nach oben    #41
     Unterstützer/in
    60 Jahre alt
    aus Baden-Württemberg, Puntillo del Sol
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    Wir haben eine Wärmepumpe in D. mit Fußbodenheizung. Es ist schon in Deutschland sehr schwer einen vernünftigen Installateur zu finden, der Probleme auch beheben kann. Hier wird es ein Ding der Unmöglichkeit sein.

  10. Tamarillo´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  11. Nach oben    #42

    65 Jahre alt
    aus Kloten, CH und San Miguel de Abona
    169 Beiträge seit 05/2022
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    Danke Rainer und Tamarillo, ich habe nur kurz bei Leroy Merlin Webseite nachgeschaut und es gibt schon einige Geräte, aber Auswahl ist nicht wirklich gross.

  12. Nach oben    #43

    45 Jahre alt
    aus El Sauzal
    61 Beiträge seit 09/2023
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    "Es war einmal im wilden Westen. Der Winter hatte sich über die Landschaft gelegt und die schneebedeckten Berge glänzten aus der Ferne in der klirrend kalten Luft. Dem einsamen Reiter kam ein Fremder entgegen geritten, ein Indianer! Er war ungewöhnlich leicht bekleidet, lediglich ein ledernes Hemd bedeckte locker den freien Oberkörper. Der einsame Reiter grüßte den indianer und fragte: "Frierst du nicht in dieser Kluft?"
    "Frierst Du im Gesicht, war die einzige Anwort, die er bekam..."

  13. Nach oben    #44
     Unterstützer/in Avatar von Armin P.
    aus Kaufbeuren
    738 Beiträge seit 12/2018
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    Zitat Zitat von Rainer Beitrag anzeigen
    Ich halte diese Technik für überzeugend...
    Ich habe einige Jahre Wärmepumpen installiert und gewartet.

    Nach meiner Erfahrung, die absolute Volksverblödung. Mega aufwändig in der Herstellung (graue Energie) hoher Verschleiß. Ebenso die Wartung und der Service waren in meiner Zeit schon enorm, mittlerweile außer Rand und Band, weil nur wenige Kältemechaniker immer mehr solcher umgekehrten Kühlgeräte zu warten und reparieren haben. Zu meiner aktiven Zeit in dieser Sparte durften wir noch mit Kältemittel R 22 und R 502 befüllen. Und da hatten die Kältemaschinen noch ein geruhsameres Leben. Heute werden Mickeymouse-Ersatzmittel eingesetzt und die Kompressoren schaffen und schaffen, was zu lasten derer Kompression geht.

    Die Wärmepumpe ist im Kern rein mechanisch und verschleißt zusehends im Laufe seiner Betriebszeit, mit Abnahme der Kompression erhöht sich seine Betriebszeit progressiv. Was nach fünf Jahren Laufzeit, was die Kompression betrifft noch als Ok gelten kann, sieht nach weiteren zwei Jahren schon erbärmlich aus.

  14. Nach oben    #45
     Unterstützer/in Avatar von abindiesonne
    aus BW / Los Realejos
    348 Beiträge seit 06/2023
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    Ich kann mich noch erinnern, dass mir schon als Kind (und das ist schon mindestens ein halbes Jahrhundert her) diese Kästen mit Ventilator aufgefallen sind, die in südlichen Ländern überall aussen an den Häusern hängen. Da war in Deutschland eine Klimaanlage noch purer und seltener Luxus.

    Die heute verwendeten Split-Klimaanlagen, die sowohl kühlen, als auch heizen, sind vom Preisniveau her deutlich gefallen, obwohl der Wirkungsgrad, speziell beim Heizen, deutlich gestiegen ist. Diese kleinen Klimageräte bieten mittlerweile ähnliche Leistungsdaten wie die großen Wärmepumpen und bei einem SCOP von 5-6 (also im Jahresdurchschnitt für eingesetzte 1 kW Stromverbrauch 5-6 kW Heizleistung) bei deutlich niedrigeren Preisen. Das Klima auf der Insel ist für den Betrieb dieser Split-Klimageräte ideal, da die Außentemperaturen nur selten unter 13 Grad fallen.

    Würde es mir, als Überwinterer, in Los Realejos tatsächlich einmal zu kalt, also so kalt, dass sich die Temperatur unter Zuhilfenahme eines Sweater nicht aushalten ließe, wäre meine erste Wahl der Einbau einer Split-Klimaanlage im Wohnzimmer. Unser Leroy in Orotava hat seit geraumer Zeit eine extra Abteilung mit Solarmodulen, Speichern und Split-Klimageräten und bietet auch Beratung und den Einbau (evtl. auch nur Vermittlung?) mit an. Nebeneffekt dieser Art zu Heizen ist natürlich auch die Möglichkeit an heißen Tagen im Sommer die Anlage zur Kühlung zu verwenden. Und das Ganze zu einem erschwinglichen Preis, sowohl bei der Anschaffung als auch beim Betrieb, der Niemanden überfordern sollte.

  15. Nach oben    #46
     Unterstützer/in Avatar von MiLe
    60 Jahre alt
    aus Fasnia
    380 Beiträge seit 04/2022
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    Ich denke auch, dass eine Klimaanlage mit der sich auch heizen lässt, hier die beste Art ist, an den wenigen wirklich kühlen Tagen die Bude warm zu bekommen. Aufgrund der hohen Tiefsttemperaturen im Vergleich zu Deutschland ist der Wirkungsgrad auch im Winter hoch, ich habe bei der Auswahl besonderen Wert auf einen hohen SCOP gelegt und bin mit der Lösung absolut zufrieden. Und da das Teil nur an den überschaubaren Kalima-Tagen im Kühlbetrieb und wenige Wochen im Winter im Heizbetrieb läuft, wird die Lebensdauer der Anlage auch nicht so gering sein. Zumal die Investition überschaubar ist, ein Bekannter hier ist mit einer WIND-Anlage von Leroy < 300.- € sogar sehr zufrieden.
    Einen Installateur konnte ich allerdings nicht zeitnah auftreiben, deshalb habe ich selbst installiert. Nur den Adapter zum Vakuum ziehen konnte ich auf der Insel nicht auftreiben, also hab' ich da selbst eine Lösung gebastelt, die Anlage installiert und in Betrieb genommen. Die größte Herausforderung war dabei bei mir (Montage Außengerät auf der Dachterasse) die (wasserdichte) Durchführung von Rohren und Kabel, ohne dass diese im Innenraum sichtbar sind.
    Grüße, Michael

  16. Nach oben    #47
     Unterstützer/in Avatar von Armin P.
    aus Kaufbeuren
    738 Beiträge seit 12/2018
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    Da bin ich ganz auf Eurer Seite Jungs, Mile und abindiesonne.
    Eine Klima auf den Kanaren macht Sinn, erschlägt man doch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.
    Heute kosten Splitgeräte nur noch einen Bruchteil von vor 20. Jahren, zudem gibt es die für kleines Geld auch schon als
    Plug and Work, was die Gasseite betrift, nix mehr mit evakuieren, alles schon vom Hersteller vorbereitet. Lediglich den Stromanschluss muß man selber erledigen.

  17. Nach oben    #48
     Unterstützer/in Avatar von abindiesonne
    aus BW / Los Realejos
    348 Beiträge seit 06/2023
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    Zitat Zitat von MiLe Beitrag anzeigen
    Einen Installateur konnte ich allerdings nicht zeitnah auftreiben, deshalb habe ich selbst installiert.
    Ich kenne mich mit der Gesetzeslage auf der Insel nicht aus, denke aber dass die Anforderungen zum Anschluss und zur Installation EU-weit geregelt sind. In Deutschland jedenfalls ist die Inbetriebnahme und der Anschluss der Kältemittelleitungen nur durch qualifiziertes Personal erlaubt, welches über einen speziellen, staatlich anerkannten Sachkundenachweis in Form eines "Kältemittelschein" verfügt.
    Es gibt in einer "Grauzone" auch mit Kältemittel vorgefüllte Leitungen, die eine Zeit lang, auch von Personen ohne Sachkundenachweis, installiert wurden. Aber auch diese Möglichkeit ist mittlerweile untersagt, da vom Betreiber der Anlage der Nachweis geführt werden muss, dass die Anlage durch qualifiziertes Personal installiert wurde. Die einzige legale Alternative sind neuerdings angebotene, fest verbundene Aussen- und Inneneinheiten, bei denen die Kältemittelleitungen nicht mehr zu öffnen sind. Der Nachteil ist natürlich, dass die Verbindungsleitung nicht mehr einfach durch eine Kernbohrung in der Wand gelegt werden kann, weil die Endgeräte nicht mehr demontierbar sind. Also entweder durch ein geöffnetes Fenster oder eine geöffnete Türe verlegen oder den für die Leitung benötigten Platz aus dem Fensterrahmen aussägen...

  18. Nach oben    #49
     Unterstützer/in Avatar von Armin P.
    aus Kaufbeuren
    738 Beiträge seit 12/2018
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    Zitat Zitat von abindiesonne Beitrag anzeigen
    Es gibt in einer "Grauzone" auch mit Kältemittel vorgefüllte Leitungen, die eine Zeit lang, auch von Personen ohne Sachkundenachweis, installiert wurden. Aber auch diese Möglichkeit ist mittlerweile untersagt, da vom Betreiber der Anlage der Nachweis geführt werden muss, dass die Anlage durch qualifiziertes Personal installiert wurde....
    Was für ein Quatsch; Bitteschön ist dass denn? Wer hat sich das ausgedacht, und wie sollen diese Nachweise eingefordert werden ??
    Die Leute kaufen sich so eine Anlage, plug & play und fertig ist die Kiste. Da geht doch niemand hin und meldet seine Klimaanlage an, wo auch ???

  19. Nach oben    #50
     Unterstützer/in Avatar von abindiesonne
    aus BW / Los Realejos
    348 Beiträge seit 06/2023
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    Zitat Zitat von Armin P. Beitrag anzeigen
    Was für ein Quatsch; Bitteschön ist dass denn? Wer hat sich das ausgedacht, und wie sollen diese Nachweise eingefordert werden ?? Die Leute kaufen sich so eine Anlage, plug & play und fertig ist die Kiste. Da geht doch niemand hin und meldet seine Klimaanlage an, wo auch ???
    https://www.klimacorner.de/home/verordnung-eu-2024-573/

    Anfang Auszug:
    Insbesondere dürfen nicht hermetisch geschlossene Geräte (etwa Split-Klimaanlagen mit separaten Kältemittelleitungen) nur verkauft werden, wenn sichergestellt ist, dass ein zertifizierter Fachbetrieb die Installation vornimmt​. Endverbraucher müssen also bei fest installierten Geräten einen Fachbetrieb hinzuziehen, um gegen weder EU-Recht noch deutsches Recht zu verstoßen.

    Bei Split-Klimaanlagen – also fest verbauten Systemen mit Innen- und Außengerät – ist eine Selbstinstallation durch Laien unzulässig​.

    Solche Anlagen enthalten meist klimaschädliche Kältemittel, die bei unsachgemäßer Montage austreten können. Gesetzlich ist vorgeschrieben, dass nur zertifizierte Kälte-Klima-Fachleute diese Geräte installieren dürfen. Der Endverbraucher darf zwar Vorarbeiten wie z.B. Wanddurchbrüche bohren oder Halterungen montieren, vornehmen – solange er nicht in den Kältemittelkreislauf eingreift. Tätigkeiten wie das Verbinden der Kältemittelleitungen, Evakuieren der Anlage und Befüllen oder Öffnen von Ventilen sind hingegen ausschließlich Fachpersonal mit Sachkundenachweis vorbehalten. Faktisch sollte der komplette Einbau und die Inbetriebnahme einer Split-Anlage einem zertifizierten Fachbetrieb überlassen werden, um Rechtsverstöße und Schäden zu vermeiden​

    Verstöße gegen diese Vorschriften beginnen bereits beim Kauf: Händler dürfen ein Split-Gerät an Privat nur verkaufen, wenn der Kunde schriftlich nachweist, dass ein zertifiziertes Unternehmen die Montage übernimmt. Diese Auflage aus der EU-F-Gas-Verordnung und der ChemKlimaschutzV soll sicherstellen, dass kein Do-it-yourself-Einbau erfolgt. Wird dennoch eigenmächtig ein solches Gerät installiert, verstößt der Betreiber gegen seine Sorgfaltspflichten und es drohen Sanktionen (Details unten). Zusammengefasst: Split-Klimageräte und ähnliche fest installierte Systeme dürfen vom Endverbraucher nicht eigenständig final installiert oder in Betrieb genommen werden, um Umwelt und Sicherheit nicht zu gefährden.

    Werden Klimaanlagen vorschriftswidrig installiert oder verkauft, drohen rechtliche Sanktionen. In Deutschland können Verstöße gegen die ChemKlimaschutzV als Ordnungswidrigkeit geahndet werden – Bußgelder von bis zu 50.000 € sind möglich.
    Ende Auszug.

    Wenn ich es noch richtig weiß sollen zukünftig auch die Schornsteinfeger für diese Art von "Heizungsanlagen" zuständig sein. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass "mein" Schornsteinfeger hier in Süddeutschland auf den Nachweis der fachgerechten Installation der Anlage bestehen wird und mir bei Fehlen der Bescheinigung die Anlage still legt.
    Ausserdem sind "privat" installierte Anlagen sicher wieder ein gefundenes Fressen für alle Arten von Elementarschaden- und Hausratversicherungen, um sich vor anstehenden Zahlungen zu drücken, wenn der Nachweis der fachgerechten Installation fehlt (z.B. bei Feuer/Brand). Man kann es natürlich darauf ankommen lassen, wenn man eher "rustikal" selber installiert. Aber die gesetzliche Lage, zumindest in Deutschland ist klar geregelt. Also leider weit entfernt von Quatsch...

  20. Nach oben    #51
     Unterstützer/in Avatar von Armin P.
    aus Kaufbeuren
    738 Beiträge seit 12/2018
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    188
    Meister abindiesonne,
    bitte richtig recherchieren, d.h. sich in das Thema reinarbeiten. Schau mal hier: https://www.forum-verlag.com/fachwis...rdnung/#verbot Vorallem, bitte nichts hineininterpretieren.

  21. Nach oben    #52
     Unterstützer/in Avatar von MiLe
    60 Jahre alt
    aus Fasnia
    380 Beiträge seit 04/2022
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    Na da hab' ich ja was ausgelöst
    Also gleich vorab: Mea culpa, mea maxima culpa!
    Ich hab geahnt (gewusst habe ich's mangels detaillierter Kenntnisse im Europarecht nicht), das eine Eigeninstallation nicht zulässig ist. Hab' auch im Leroy ein Formular in die Hand gedrückt bekommen mit dem ich innerhalb von 6 Monaten bescheinigen sollte, dass die Installation von einem zertifizierten Fachmann ausgeführt wurde.
    Ich bin davon ausgegangen, dass Leroy damit seinen bürokratischen Verpflichtungen nachgekommen ist und sich weiterhin nicht mehr für die Sache interessieren würde. Das scheint sich nach nun knapp 2 Jahren bestätigt zu haben.

    Die Installation ohne Freisetzung von Kältemittel ist wahrlich kein Hexenwerk und ich behaupte sogar, dass ich das wohl gewissenhafter gemacht habe, als so mancher zertifizierte Fachmann. Aber sei es drum, ich bin halt ein Illegaler, Renegad, Schwerverbrecher. Also: Bitte Kinder, nicht zu Hause nachmachen, und auch nicht vergessen, die Krümmung der Gurke im Hiperdino nachzumessen
    Grüße, Michael

  22. MiLe´s Beitrag erhielt 2 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  23. Nach oben    #53

    62 Jahre alt
    44 Beiträge seit 12/2012
    Wieviel KW sollte so eine Split-Klima denn haben? Also wie berechnet man das auf qm/kubik?
    Wie oft und aufwendig muss so ein Splitgerät gewartet werden?
    Vielen Dank!

  24. Nach oben    #54
     Unterstützer/in Avatar von MiLe
    60 Jahre alt
    aus Fasnia
    380 Beiträge seit 04/2022
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    145
    Das ist nicht ganz so einfach zu sagen, es hängt auch von der Winddichtigkeit der Hütte ab und ob man den zu heizenden/kühlenden Raum komplett gegen andere Bereiche schließen kann. Mein Wohnzimmer hat ca. 25 m², ist aber offen zur Küche mit 15 m², dem Schlafflur, der Treppe nach oben und einer Treppe nach unten zur Garage. Das Ganze mit Raumhöhen zwischen 2,8 und 3,5 m, also reichlich Volumen. Mit der Folge, dass beim heizen die meiste Wärme oben in der Treppe hängt und beim kühlen der kälteste Bereich unten kurz vor der Garage ist.
    Ich bin im Westen auf 400 m Höhe, meine Auswahl war eher Pi mal Daumen plus/minus Bauchgefühl.

    Meine Klima (https://www.leroymerlin.es/productos...-82558726.html) ist vom Hersteller mit 27 m² zu bearbeitender Fläche angegeben, aber das ist ganz sicher nicht auf die Bedingungen auf den Kanaren 1:1 umzulegen. SER 7,3, SCOP 5,7. Eine konkrete maximale Leistungsaufnahme finde ich nirgendwo, nur Abgabeleistung Wärme/Kälte. Im Betrieb zieht die Anlage zwischen 500 und 1500W (gemessen), meistens am unteren Ende, und reicht für meine Bedürfnisse aus. Die Hütte in einer kalten Februar-Nacht (aussen 11°) auf 23° zu heizen, ist allerdings illusorisch, aber 20° sind immer drin. Bei Calima mit 30-38° Außentemperatur habe ich es bisher noch immer geschafft, im Wohnzimmer die Temperatur unter 25° zu halten, in den angrenzenden Räumen etwas mehr. Da das nur wenige Tage im Jahr betrifft, kann ich damit leben.
    Grüße, Michael

  25. MiLe´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  26. Nach oben    #55
     Unterstützer/in Avatar von Armin P.
    aus Kaufbeuren
    738 Beiträge seit 12/2018
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    Zitat Zitat von MiLe Beitrag anzeigen
    Das Ganze mit Raumhöhen zwischen 2,8 und 3,5 m, also reichlich Volumen. Mit der Folge, dass beim heizen die meiste Wärme oben in der Treppe hängt und beim kühlen der kälteste Bereich unten kurz vor der Garage ist.
    Hallo Michael,

    meine Werkstatt hat eine Deckenhöhe von 3,5 Mtr. und da habe ich das für mich so gelöst dass ich mehrere gebrauchte Dekenventilatoren in der Bucht gekauft, an die Decke gehängt habe. Damit kann ich die Luft im Winter von oben nach unten, drücken und im Sommer nach oben hin aufsaugen. Diese rustikalen "Luftverwirbler" bringen alles mit, Drehzahlverstellung und links, rechtslauf. Funzt prima.

  27. Armin P.´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  28. Nach oben    #56
     Unterstützer/in Avatar von MiLe
    60 Jahre alt
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    380 Beiträge seit 04/2022
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    Hab' ich so im Schlafzimmer, dass die kühlere Luft am Boden nach oben gesaugt wird. Funktioniert tatsächlich sehr brauchbar.
    Grüße, Michael

  29. Nach oben    #57
     Unterstützer/in Avatar von abindiesonne
    aus BW / Los Realejos
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    Zitat Zitat von MiLe Beitrag anzeigen
    Hab' auch im Leroy ein Formular in die Hand gedrückt bekommen mit dem ich innerhalb von 6 Monaten bescheinigen sollte, dass die Installation von einem zertifizierten Fachmann ausgeführt wurde.
    Auch ich musste dem Händler, dem ich meine Anlage abgekauft hatte, schriftlich versichern, dass die Installation der Anlage von dafür berechtigtem Fachpersonal ausgeführt wird. Wer tatsächlich glaubt, dass die Vertreiber von Split-Klimaanlagen dies ohne den Hintergrund tun, dass es dementsprechend gesetzliche Regelungen gibt, der darf das gerne weiterhin glauben.
    Mir geht es bei den oben beschriebenen Infos nicht darum Erbsen zu zählen oder Gurkenkrümmungen nachzumessen, sondern darum möglichen Interessenten dieser Split-Klimaanlagen die möglichen Konsequenzen einer Selbstinstallation aufzuzeigen. Zumindest wollte ich bei den Interessenten die Info hinterlassen, sich näher mit den gesetzlichen Regelungen zu beschäftigen und sich nicht nur auf Aussagen vermeindlicher Fachleute, wie mir, zu verlassen. Ich denke aber dass es nicht schaden kann, zu wissen welche Risiken und mögliche Konsequenzen man eingeht, bevor man sich entscheidet.

  30. Nach oben    #58
    Avatar von Rainer
    58 Jahre alt
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    Infrarotwandstrahler

    Zitat Zitat von Womo Beitrag anzeigen
    Wo kann ich auf Teneriffa (möglichst im Süden) Infrarotheizungen (Wandmontage) kaufen?
    Infrarotheizungen sind unter der einheimischen Bevölkerung auf Teneriffa nahezu unbekannt. Es gibt aber mindestens einen deutschen Betrieb auf Teneriffa, der seinen Landsleuten diese ineffizienten Quatschheizungen andreht. Aber weil die mit penetranter Werbung sowie falschen Versprechungen arbeiten, werde ich diesen fragwürdigen Anbieter hier nicht empfehlen.

    Wenn mir mal ein paar Grad fehlen, schalte ich das Ding an...

    https://www.amazon.es/dp/B0FGY2HN51

    Läuft in der ECO-Stellung mit nur 29 dB nahezu geräuschlos und reicht allemal für ein warmes Badezimmer und auf der Normalstufe sogar für ein großes Wohnzimmer. Der Vorteil von solchen Heizlüftern ist, dass sie schnell aufwärmen (ideal fürs Bad) und im Gegensatz zu Infrarotstrahlern auch wirklich die Raumluft erwärmen und nicht die Luft überfeuchten, wie Gasheizungen durch ihre wasserhaltigen Verbrennungsrückstände.

  31. Nach oben    #59
     Unterstützer/in Avatar von MiLe
    60 Jahre alt
    aus Fasnia
    380 Beiträge seit 04/2022
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    145
    Ob das eine Quatschheizung ist, kommt auf den Einsatzweck an. Als Raumheizung freilich nicht der Bringer. Ich habe so ein Teil mit 3 Röhren a 400W unterm Schreibtisch stehen - schon mit nur einer Röhre nach 5 Minuten warme Füße und auch sonst angenehm, weil die Wärme genau da ist, wo man sie braucht. Gab es vor ein paar Wochen für etwas mehr als 20 Euro beim Lidl.
    Grüße, Michael

  32. MiLe´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  33. Nach oben    #60
    Avatar von Rainer
    58 Jahre alt
    2.859 Beiträge seit 11/2010
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    1.276
    Zitat Zitat von MiLe Beitrag anzeigen
    Ob das eine Quatschheizung ist, kommt auf den Einsatzweck an. Als Raumheizung freilich nicht der Bringer.
    Ganz genau. Diese unseriöse deutsche Firma auf Teneriffa verkauft ihre Heizungen aber genau zu diesem Zweck und unverschämt überteuert noch dazu. Habe letztens ein Haus gesehen, wo die sich eine goldene Nase dran verdient haben und die Eigentümer nun total unzufrieden damit sind.

  34. Nach oben    #61

    199 Beiträge seit 04/2021
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    51

    Mangelware

    Die Frage ist, ob nicht alles ausverkauft ist. Wir haben es nämlich drei Wochen lang nicht geschafft irgendwo einen vernünftigen Heizlüfter fürs Bad zu kaufen. Als ich dann endlich mit der Trophäe in der Hand aus dem Laden marschierte, musste ich feststellen, dass er im Lager einen ordentlichen Schlag abbekommen haben muss. Ein langer Riss über das ganze Gehäuse. Wieder zurückgebracht, bzw. umtauschen wollen. Aber alle Regale leer und ausverkauft.

    Fazit: Ab Dezember ist nicht die beste Saison ein Heizgerät kaufen zu wollen. Aber Split-Klimas sind grad extrem günstig. Heizen können die auch, sofern man die Möglichkeit zur Anbringung hat.

  35. Nach oben    #62

    64 Jahre alt
    6 Beiträge seit 10/2024
    Infrarotheizung ist leider von der Effizienz wie ein alter Heizlüfter: 1 Teil Strom rein = ein Teil Wärme raus. Das kann jede Splitklimaanlage für 800,- besser, die erreicht wenigstens 1 zu 4. Mir ist in all den Jahren in spanischen Häusern immer die Frage gekommen, warum man die Sonne tagsüber nicht intelligenter nutzt. Bei den billigen PV Modulen heutzutage könnte man tagsüber in eine elektrische Fubo- oder Wandheizung fahren und am Abend ist die Wärme halt gespeichert in der Wand_Fussboden und wird langsam an den Raum abgegeben. OK, das ergibt vielleicht keine 23 Grad, aber die braucht man ja auch nicht wirklich auf TF, wenn die Wände dauerhaft auf angenehmer Temperatur sind.
    Und wenn man eventuell mal tagsüber zuviel Strom erzeugt, könnte man ja auch noch einen Akku vorhalten, der am Abend halt noch Strom für die Heizung hat...klar ist nicht vollends zu Ende gedacht, aber nur mal so im Prinzip.

  36. Nach oben    #63

    62 Jahre alt
    44 Beiträge seit 12/2012
    Da die Häuser nicht Kälte-/ und Wärmegedämmt sind, ist ein Flächenspeicher wie Wand- oder Fußbodenheizung keine schlechte Idee. Bei schnellem Temperaturwechsel, warme Tage / kalte Nächte, versagt das System allerdings, also immer dann wenn Wärme/Kühlung "sofort" (im Wechsel) benötigt wird. Eine Splitklima sollte dafür eigentlich perfekt sein. Bei hohen Räumen aber leider auch nicht ideal. So oder so wäre PV + Stromspeicher zum Betrieb der Klima wohl eine gute Lösung.
    Früher spendeten die kleinen, dunklen Häuser ausreichend Schatten an heißen Tagen und waren mit wenig Holz im Kamin fix warm. Ein Kamin ist auch immer eine sparsame Option,


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