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Thema: Deutsche Schulen auf Teneriffa

  1. #34

    89 Beiträge seit 12/2019
    Gracias
    6
    Zitat Zitat von Andre951993 Beitrag anzeigen
    Kinder mit 10 Jahren ins kalte Wasser zu werfen (spanische Schule) ist schon ein großer Schritt.
    Genauso sehe ich es (aus eigener Erfahrung) auch. Wenn es noch dazu kein kaltschnäuziger 10-Jähriger ist, würde ich nicht mal dran denken, ihm das anzutun. Da gibt es eingeschworene Cliquen, da kommen sogar Mädchen schwer rein, außer Papi hat was anzubieten - Pferdestall, Surfschule, X-Box Shop ect....

    Besser deutsche Schule, frühgenug anmelden, mit Anfangs ausreichend Nachhilfe in Spanisch und dann sollte das Problem in 1-2 Jahren erledigt sein. Pro Kind solle man mit ca 500€ monatlich rechnen, plus Transportkosten.

  2. Nach oben    #35
     Forumspatron Avatar von Armin P.
    aus Kaufbeuren
    367 Beiträge seit 12/2018
    Gracias
    42
    Zitat Zitat von sonnenstern Beitrag anzeigen
    Wenn es noch dazu kein kaltschnäuziger 10-Jähriger ist, würde ich nicht mal dran denken, ihm das anzutun. Da gibt es eingeschworene Cliquen, da kommen sogar Mädchen schwer rein, außer Papi hat was anzubieten.
    Dieses Post sollte ernüchternd genug sein.

  3. Nach oben    #36

    44 Beiträge seit 04/2021
    Gracias
    6
    Zitat Zitat von Armin P. Beitrag anzeigen
    Dieses Post sollte ernüchternd genug sein.
    Oder ermutigend!

    So oder so sollte man sich zusammen mit dem Auswanderungsplan auch einen "College-Fond" für die Kinder bereitlegen.


  4. Nach oben    #37
    Avatar von CarpeDiem
    47 Jahre alt
    aus Nähe Worms
    8 Beiträge seit 03/2022
    Vielen Dank für die Infos.
    Ich werde mir die deutschen Schulen mal im Detail angucken.

    Das mit den Kosten ist ja auf anderen Privatschulen nicht anders. Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass man - speziell zu aktuellen Zeiten - lieber in Bildung (wenn sie gut und zukunftsgerichtet ist und nicht die ewig gleichen Märchen neu verpackt) der Kinder investiert als die Euros auf einem Konto zu horten um dem Kind ein gutes Erbe zu sichern. Für ein College nach amerikanischem Vorbild legt man locker das fünffache hin... ohne Stipendium.

  5. Nach oben    #38
    Avatar von Pepaleno
    37 Jahre alt
    aus Puerto De la Cruz
    24 Beiträge seit 08/2021
    Hallo CarpeDiem,

    wir leben seit letztem Jahr hier und unsere Kinder sind 4 und 6. Das ist natürlich wesentlich jünger als dein Sohn, aber wir haben Erfahrung mit Hochsensibilität (Hochsensivität, High-Need...; ich weiß, das ist nicht alles dasselbe, aber wir verstehen uns so ungefähr, denk ich ;-) ) Im Übrigen finde ich es ziemlich verstöhrend, dass sich hier Hobbypsychologen – noch schlimmer wär's eigentlich, wenns Menschen vom Fach wären – gleich anmaßen die "Diagnose" Autismus in den Raum zu werfen... Aber gut, das ist ein Thema für sich.

    Ich würde jedenfalls nicht gleich von Haus aus die öffentliche Schule ausschließen. Wir haben lange, sehr lange überlegt, wie wir das mit unserem älteren Sohn machen wollen und dachten eigentlich an die deutsche Schule in Puerto. Wir haben uns alle Infos zuschicken lassen und wir kennen jemanden gut, der dort ein Praktikum gemacht hat. Schlussendlich haben wir entschieden, es mit der öffentlichen, spanischen Schule zu versuchen. Aber klar, dein Sohn ist schon 10, da sehen die Dinge vielleicht anders aus.

    Ich will ehrlich sein: Wir hier sind alle sehr liebevolle und emotionale Menschen, die sich viele Gedanken übereinander machen und denen es wichtig ist, dass es allen gut geht. Umso schwerer ist es, zu sehen, dass es natürlich auch Tage gibt, die schwer sind für unseren Sohn. An den meisten Tagen geht er "problemlos", aber selten gerne zur Schule. Aber jedes einzelne Mal kommt er freudestrahlend wieder raus. Jeden Tag lernt er ein neues Wort, erzählt stolz, was er mit Händen und Füßen erklären und was er schon Neues verstanden hat und wir bestärken ihn natürlich. Wir erklären viel, besprechen viel – das "kostet" wirklich viel Zeit, aber ich sehe das als echte Investition. Freunde von uns werden ihre Tochter in die deutsche Schule schicken in Puerto und auch das verstehe ich gut. Sie denken, der Übergang falle dann leichter. Das kann natürlich sein.

    Ich möchte eben nur erzählen, dass wir als Familie, die ebenfalls nicht immer ganz "in die Schublade" passt und durchaus mit alternativen Schulkonzepten Erfahrung hat (Montessori etc.) uns trotzdem für die öffentliche Schule entschieden haben und damit im Großen und Ganzen gute Erfahrung machen. Aber jeder bringt eine andere Geschichte mit, jedes Kind, jede Familie ist anders...

    Ich bin sicher, dass ihr einen guten Weg findet und wenn ihr euch austauschen wollt – sehr gerne.

    Alles Liebe


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