Hallo zusammen,
uns wurde geraten, auf Teneriffa ein spanisches Konto zu eröffnen weil nicht alles mit einem deutschen Konto erledigt werden kann.
Was sind die Voraussetzungen für ein spanisches Konto und wer kann eine gute Bank empfehlen?
Hallo zusammen,
uns wurde geraten, auf Teneriffa ein spanisches Konto zu eröffnen weil nicht alles mit einem deutschen Konto erledigt werden kann.
Was sind die Voraussetzungen für ein spanisches Konto und wer kann eine gute Bank empfehlen?
Brauchst nichts besonderes, klar die NIE halt.
Es gibt auf Teneriffa sogar die Deutsche Bank, ist aber alles spanisch.
Ich selber bin bei der Banco Sabadell und damit zufrieden. Da gibts Verträge auch in Deutsch.
Die Caja Canaria richtet sich auch an Einwanderer. Die Webseite der Bank, die Kontoeröffnung, Kontoverwaltung, ja sogar die Kontoauszüge gibt es wahlweise auf Deutsch.
Danke
Guten Morgen liebes Forum,
ich bräuchte ein günstiges Bankkonto bei einer spanischen Bank, um gewisse Abgaben für meine Wohnung davon abbuchen zu lassen. Gutes Online-Banking wäre von Vorteil, weil ich auch von Deutschland aus darauf zugreifen möchte.
Kann jemand etwas zur CajaSiete sagen, die man hier oft sieht?
LG
winterblue
Ich bin bei der laCaixa und bin damit vollkommen zufrieden. Da ich besipeislweise unter 25 Jahren bin und hier als "Jugend" eingestuft werde, fallen bei mir keine Kostenführungsgebühr an. Zudem kommt noch eine Art "Krankenversicherung", wobei ich bei bestimmten Ärzten eine zusätzliche Preisminderung der behandlung bzw. Untersuchung bekomme, wenn ich diese denn selber zahlen sollte, wie beispielsweise beim Zahnarzt. Zudem kommt das ein kollege von mir, auch dort ist und auch vollkommen zufrieden ist, auch was das Online-Banking betrifft hatte er noch nie Schwierigkeiten.
Netten Gruß
Lutz
Ich bin ebenfalls bei der LaCaixa und zahle monatlich nur 4,75 Euro Kontoführungsgebühr. Ab 65 kann ich mir die Rente dorthin überweisen lassen und zahle dann garnichts. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Bank.
Oft hängt die Qualität des Services vom Filialleiter ab, der aber hierzulande leider häufiger mal wechselt. Die Kosten hängen auch vom Verhandlungsgeschick des Kunden ab. Die Filialleiter haben einen Spielraum, den man auch ausnutzen sollte.
Brauchst man die Dokumente in deutscher Sprache, dann empfehle ich die Banco Sabadell. Lasst euch aber keine teuren Servicepakete aufschwatzen.
Hallo zusammen!
ich bin nach Teneriffa gezogen und habe mein deutsches Konto behalten. Das wäre kein Problem hieß es und man würde nur bald die neue ausländische Anschrift mitgeteilt bekommen. Prima, dachte ich.
Nun habe ich das Problem dass der Verkäufer im Handyladen die deutsche Kontonummer für meinen Handyvertrag nicht anerkennt. Ich kann aber hier problemlos Geld abheben, weltweit überweisen und im Ausland mit der Karte bezahlen. Also wo liegt das Problem?
Ist das wirklich nötig, ein spanisches Konto zu eröffnen für einen hiesigen Handyvertrag?
Grüße
Dirk
Ja, leider ist das noch so. Das gilt auch für die meisten hiesigen Strom-Anbieter, Versicherungen, usw. aber ab 2014 sollte sich das ändern, wenn nur noch europäisch einheitliche IBAN-Kontoverbindungen üblich sind.
Europaweit freie Kontowahl:
Verbraucherinnen und Verbraucher benötigen nur noch ein einziges Konto. Von diesem Konto aus können überall im Euro-Raum Überweisungen und Lastschriften ebenso leicht initiiert werden wie nationale Zahlungen. Die SEPA-Verordnung schreibt vor, dass seit Inkrafttreten der SEPA-Verordnung am 31. März 2012 ein Zahlungsdienstleister eines Zahlungsempfängers im Euro-Raum, der für eine Inlandsüberweisung gemäß einem Zahlverfahren erreichbar ist, in Einklang mit den Bestimmungen eines unionsweiten Zahlverfahrens auch für Überweisungen erreichbar sein muss, die von einem Zahler über einen in einem beliebigen Mitgliedstaat ansässigen Zahlungsdienstleister ausgelöst werden. Bei Inlandslastschriften gilt diese Erreichbarkeitsverpflichtung für den Zahlungsdienstleister eines Zahlers, sofern dieses Zahlverfahren für den Zahler verfügbar ist. Für Zahlungsdienstleister aus Nicht-Euromitgliedstaaten gilt diese Erreichbarkeitsvorschrift erst ab 31. Oktober 2016.
Damit man in Teneriffa zu einem Festnetz Telefon mit Internet kommt benötigt man ein spanisches Bankonto. Das selbe für die Autoversicherung wenn man ein eigenes Auto will. Dies nur zur Vorausinformation
Ich komme ja aus dem Land der Banken. Kein Problem dachte ich gehst ein Bankkonto bei einer spanischen Bank eröffnen zahlst mal ein paar tausend ein und ich hab mein Bankkonto. Das dem nicht so ist musste ich dann heute morgen erfahren. An der Verständigung lag es nicht denn in allen 3 Fällen konnte man sehr gut deutsch.
Das Problem sind die strengen Geldvorschriften die sie hier haben. Da musste ich lückenlos nachweisen woher mein Geld stammt also clean ist. Ich musste somit Online meine jetzigen Bankdaten holen damit die auf der hiesigen Bank sehen konnten woher ich mein Geld hatte. Die jenigen die jetzt lachen und sagen was hat denn der die werden bis spätestens 2015 eines besseren belehrt werden. Ab dann benötigt man eine Rentenbescheinigung oder Einkommensnachweis. Wenn nicht dann wird das Konto gekündigt. Ich habe nun den Strip hinter mir. Das Konto hab ich nun bei der Deutschen Bank in Puerto de la Cruz eröffnet dort spricht man perfekt deutsch und wird anständig bedient und beraten.
Die SEPA-Einführung ist eigentlich auch meine Hoffnung.
Aber nachdem ich hier oft genug das Wirrwarr lese, welches sich die kanarischen Behörden genehmigen, glaube ich an gar nichts mehr.
Bisher war es eher so, dass spanische Banken dank eines eigenen Zahlungssystems und des (vielleicht noch dem Franquismo entstammenden) Protektionismus seitens staatlicher Stellen so ziemlich machen konnten, was sie wollten. Und das war vor allem Geld. Natürlich das Geld des Kunden, versteht sich fast von selbst.
Dann kam, was kommen musste. Innerhalb von nur wenigen Wochen des Jahres 2007 stellte sich heraus, dass die Jungs auch nicht besser mit Geld umgehen konnten, als ihre Kollegen in Irland und Island (Griechenland lassen wir hier mal außen vor; die sind ja auch mehr wegen der [Un-]Fähigkeit ihrer Politiker in der Bredouille).
Dann tat noch die EU ein Übriges, indem sie den SEPA-Standard als für den Euro-Raum verbindlich festlegte. Und nun geht den selbstherrlichen spanischen Bankern der Arsch auf Grundeis! Denn nun ist der Tag nicht mehr fern, wo trotz allen Protektionismus und aller Korruption in all ihren Formen eines nicht mehr verhindert werden kann: Der Kunde macht das, was er beim Autokauf schon lange macht, und sucht sich seine Bank dort, wo er am günstigsten (nicht immer am billigsten) bedient wird.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Übergang reibungslos oder auch nur widerstandslos vor sich gehen wird. Aber er wird kommen. Und dann - aber leider eben erst dann - können wir auch genausogut ein Konto in Deutschland halten. Allerdings fürchte ich, dass nicht nur die Spanier billiger werden, sondern dass vor allem die Deutschen versuchen werden - mit Hinweis auf die in ganz Europa doch viel höheren Gebühren - kräftig an der Preisschraube zu drehen. Nach oben, versteht sich.
Bis dahin: Spanisches Konto ja (weil sonst keinerlei Abbuchungen funktionieren), aber vorher Kosten und Service vergleichen.
Danke für die vielen Infos.
Und ich bin sehr gespannt, ob sich die Notwendigkeit eines spanischen Kontos im Frühjahr 2014 erübrigt.
Ich war jetzt auf der Seite von laCaixa und habe sie auf deutsch umgestellt. Wenn ich jedoch eine Kontoeröffnung vornehmen will wird die Seite nur mehr in Spanisch angezeigt. Wie soll ich da ohne ausreichende Spanischkenntnisse ein Konto eröffnen? In den Filialen kann doch auch niemand deutsch oder kennt jemand eine?
Gibt's vielleicht eine andere spanische Bank bei der man auch in deutsch sein Kontoantrag online stellen kann?
Kontoeröffnungen gehen in Spanien de facto nur persönlich. Die Identität muss nachgewiesen sein.
La Caixa (Daniel) und BBVA (Sandra) in Los Realejos/ El Toscal bzw Longuera hat jeweils einen Menschen der recht gut deutsch kann
Wenn die Sprache sehr wichtig ist, empfehle ich stets die Sabadell. Die erstellen auch sämtliche Dokumente auf deutsch, und auch am Telefon in der Zentrale wird Deutsch gesprochen. Ab 700 € monatlichem Geldeingang ist das Konto gratis.
In der Banca March in Puerto de la Cruz wird auch deutsch gesprochen.
Ja, aber die Dokumente sind auf Spanisch. Deshalb: Wer etwas spanisch kann, der braucht vielleicht nur einen deutschsprachigen Mitarbeiter in der Bank, und den findet er (fast) überall. Da kann man dann nach anderen Kriterien die Bank auswählen (Nähe zum Wohnort, Website, Preise und Leistungen, etc.).
Aber wer mit (fast) null Spanisch hier aufschlägt, der findet es doch ganz angenehm, wenn er eine rundum deutsche Betreuung bekommt. Vor allem, wenn es um's Geld geht.
Ich bin dem Rat von Kanarienvogel gefolgt und zur nächsten BancSabadell (Solbank). Dauerte keine 30 Minuten und die Kontoeröffnung war ohne Spanischkenntnisse geschafft, mit samt Karte, PIN-Umschlag und freigeschaltetem Zugang zum Online-Banking. Das hätte nicht mal in Deutschland so reibungslos geklappt.
Kann ich nur bestätige. Habe mein Konto auf der Solbank gegenüber dem Jadin Botanico eröffnet. Keine 30 Minuten und alles war in trockenen Tüchern. Und Online läuft alles auf deutsch. Nur oben rechts umschalten.
saludos
Hallo,
weiß jemand wie hoch z.Zt. die Zinsen auf Sparguthaben bei den Banken auf Teneriffa sind ?
Und welche Bank kann man überhaupt empfehlen ( für normales Lohn /Girokonto und von dem die normalen mtl. Kosten abgehen können )?
Grüße
Zinsen auf Sparguthaben. Der war gut! Im Ernst: Die Zinsen sind aktuell vernachlässigbar, um nicht zu sagen lächerlich. Jede vernünftig wirtschaftende Bank würde zur Zeit unter 100.000 gar keine Zinsen mehr geben. Wenn eine Bank überhaupt noch ein halbes oder gar ganzes Prozent gibt, dann nur als Marketing-Instrument zum Kundenwachstum.
Wenn es dir rein um niedrige Gebühren geht und du Online-Banking nicht scheust, beschäftige dich mal mit der ING auf Teneriffa. Alle anderen (inkl. Deutsche Bank) sind hier noch in einem anderen Jahrhundert was die Gebühren-Tricks angeht. Die Gebühren der spanischen Geldhäuser sind eine der höchsten und zugleich intransparentesten Europas. Man darf sich auf so manche Überraschung gefasst machen.
Wenn du deutsche Verträge willst, geh zur BancSabadell und richte ein Gehaltskonto ein. Das gibt es auch gebührenfrei, wenn mindestens 700 Euro monatlich fließen.
Meiner Meinung nach, sind die Gebühren in Spanien viel zu hoch und der Service schlecht. Die Mitarbeiter sind in der Regel unmotiviert und schlecht ausgebildet. Es gibt keine Bank die generell schlecht oder gut ist, das hängt ganz individuell von der Filiale (Sucursal) und den Mitarbeitern ab, die auch wechseln können. Ich würde mir eine Bank am Ort suchen und wenn Du kein spanisch kannst, eine in der jemand deutsch spricht.
Hoffentlich hat das bald sowieso ein Ende, Dank des neues SEPA-Verfahrens, so dass die hiesigen Rechnungen über das deutsche Konto abgebucht werden können. Viele Ausländer warten nur auf diesen Zeitpunkt und werden dann sofort ihre hiesigen Konten kündigen.
Zinsen sind in Spanien höher als in Deutschland, aber trotzdem sehr niedrig. Ich würde eher empfehlen, das Geld bei einer Versicherung anzulegen, geht aber nur wenn Du Resident bist. Die Banken locken teilweise mit "guten" Zinsen, verstecken aber auch gerne die Gebühren in den Angeboten. Ich bin mit der Allianz sehr zufrieden. Meine Agentur sitzt in Las Americas und die sprechen deutsch und sind sehr zuverlässig.
die monatlichen Kontoführungsgebühren haben mich nur 2,95 gekostet, keine Mindesteinlage erforderlich, es war immer nur soviel drauf, dass Movistar abgebucht werden konnte.
Sabadell wurde schon genannt.
Wir sind da auch, haben monatlich einen Dauerauftrag über 1000 Euro von unserem deutschen Konto dorthin eingerichtet.
Dann gibt es das Konto kostenlos und für Lastschriften - Telefon, Strom, Wasser - gibt es eine kleine Erstattung, so ca. 5 Euro im Monat. Online Banking ist selbstverständlich. SM aufs Handy, wenn Guthaben unter eine selbst erstellte Grenze fällt und SM, wenn Bares am Automaten gezogen wird
Gruß, Wolfgang
Ich überwintere hier und habe in den letzten Monaten viel mit meinem spanischen Girokonto erledigt. In der aktuellen Quartalsabrechnung nun ein Posten in Höhe von 37 Euro für 74 mal "Buchungsgebühren". Wofür sind die jetzt wieder? Man zahlt doch schon über 2 Euro jedes mal an Überweisungsgebühr.
Mir hat es gereicht, habe mich in der Filiale beschwert mit Verweis auf meine monatlichen Geldeingänge und kostenlose Angebote anderer Banken. Der Mitarbeiter war zwar verständnisvoll, könnte jedoch nichts für mich tun, da es für Nichtresidenten-Konten keine besseren Konditionen gäbe. Erst wenn ich eine Residencia vorlege, bekomme ich ein gebührenfreies Konto.
Also als Nicht-Resident lieber eine andere Bank suchen.
Hallo,
ich entdecke heute eine Abbuchung mit der Referenz "Cert. No Residente" in Höhe von € 38,75 auf meinem spanischen Konto hier. Auf Nachfragen wurde mir die Gesetzesverordnung RD 1816/ 1991 genannt - leider ohne weitere Erklärung! Und das, obwohl der Bankmensch Deutscher ist.
Kann mir bitte jemand sagen, was das bedeutet? Finde es schon merkwürdig, dass so eine Abbuchung "automatisch" gehen kann.
Danke
Dieser ominöse Betrag ist alle zwei Jahre von Nicht-Residenten zu zahlen, wenn sie in Spanien ein Bankkonto unterhalten .
Entfällt er, wenn ich eine Residencia habe?
Gruss, iris
Wie bereits gesagt wurde, ist dieser Betrag für die Überprüfung des Nicht-Residenten-Status alle zwei Jahre zu entrichten. 38 Euro sind aber schon heftig. Meiner Bekannten werden 20 Euro abgezogen, alle zwei Jahre.
Ich vermute, man wird nichts dagegen nichts tun können. Die Bank handelt gesetzestreu und sie darf die Gebühren berechnen. Bei der Kontoeröffnung stand das sicherlich auch im Preisverzeichnis. Bei der Höhe deiner Gebühren möchte die Bank wohl auch demonstrieren, dass sie Nicht-Residenten als Kunden nicht besonders lieb hat.
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