Ist das nur bei mir so oder funktionieren manche spanische Dienste nicht wenn man ein VPN nutzt? So langsam habe ich den Verdacht dass das damit zusammenhängt. Kann es mir nciht mehr anders erklären.
Ist das nur bei mir so oder funktionieren manche spanische Dienste nicht wenn man ein VPN nutzt? So langsam habe ich den Verdacht dass das damit zusammenhängt. Kann es mir nciht mehr anders erklären.
Ja, davon habe ich schon gehört. Eventuell gibt es eine Ländersperre, wenn man nicht in Spanien ist.
So geht es mir mit der App von Titsa, dem hiesigen Busunternehmen. Wenn ich es über VPN aus Deutschland versuche, dann bekomm ich einen Server Error. Bei der Installation der Titsa-App hatte ich auch schon mal Probleme, weil er behauptete, ich wäre nicht in Spanien.
Stimmt, bei manchen Behördenwebseiten ist auch meine niederländische IP-Adresse blockiert und auch mit VPN über einen deutschen Server geht nichts.
Welchen Sinn würde es für spanische Behörden und Titsa denn machen ausländische Zugriffe oder VPNs zu verhindern?
Keine Ahnung was das soll aber ich bin insofern etwas beruhigt, dass das Problem anscheinend nicht nur bei mir auftritt.
Das hat vielleicht nichts mit der Behörde oder Titsa zu tun sondern mit dem Webseitenprovider der einfach ausländische IP-Adressen blockiert aus Angst vor Hackern, DDOS-Angriffen, usw. ohne zu überlegen, was das für ausländische Nutzer bedeutet.
Auch aus der Schweiz kann ich viele spanische Seiten und Apps nicht nutzen.
Ich habe das Aufrufen der Titsa-Seite nun ausgiebig auf der Insel getestet. Mit spanischem Glasfaseranschluss funktioniert es. Im 5G mit Telekom Karte geht es nicht. Gleiche Karte im 4G funktioniert teilweise. Also definitiv IP Sperre.
Zur Zeit kommt man mit einer US-amerikanischen IP auf die Seite von Titsa (die haben sie wohl noch nicht blockiert).
Geht mit der Gratis-Version von Privado VPN. Leider ist in der Gratis-Version kein spanischer Server enthalten, sonst wäre es natürlich noch einfacher.
Interessante Sichtweise. Da ich eh kein TV nutze, ist das für mich eher nicht relevant.
Bei den meisten ist es halt anders... viele brauchen eine verschleierte IP hauptsächlich fürs Streaming-TV und ansonsten ist das total nutzlos und verlangsamt nur das Internet.
Vermutlich ist das für die meisten privaten Anwender so.
Die Umgehung von Geoblocking beim Streaming ist wohlmöglich bei Auswanderern ein vorrangiges Thema aber für viele ist ein VPN aber auch ein Privatsphäre-Garant im Sinne, dass man nicht direkt ermittelbar ist oder in zensierten Ländern sogar der einzige Weg, um an ungefilterte Informationen zu gelangen. In vielen repressiven Ländern ist ein VPN schon deshalb unverzichtbar, wie jüngste Ereignisse belegen...
https://x.com/ProtonVPN/status/2008242328738426915
https://x.com/ProtonVPN/status/2009350355902152985
Das Thema habe ich tatsächlich auf vielen spanischen Webseiten. Problem ist dann allerdings, dass die gängigen VPN IP-Adressen ebenfalls blockiert sind. Bei NordVPN habe ich daher eine dedicated IP gebucht.
Ich konnte zuletzt nichtmal eine Straßenbahn-Ticket kaufen, weil meine deutsche IP es nicht zuließ.
Das habe ich kürzlich erst recherchiert, weil ich meine dedizierte IP auch gelegentlich davon betroffen ist. Ich betreibe jedoch ein eigenes VPN. Da ist die Sachlage ein wenig anders, als bei den kommerziellen Anbietern.
NordVPN habe ich nicht und halte "dedizierte IPs" bei kommerziellen Anbietern für Abzocke. Die großen Anbieter müssten mMn schon dafür sorgen, dass ihre verfügbaren Anbieter-IP-Adress-Bereiche nicht auf den gängigen Blacklists erscheinen und im Zweifelsfall halt andere Bereiche nutzen. Stattdessen verkaufen sie ein AddOn, damit es noch funktioniert.
Auf die offiziellen Seiten von Gobierno Canarias, zu deren URL auch SARA gehören soll, kommt man generell nur aus dem spanischen IP-Adressbereich in Kombi mit dem digitalen Zertifikat drauf, das man entweder im Browser installiert haben muss oder über die Kombi QR-Code/Clave-App manuell bestätigt werden kann. Das entspräche der geschilderten Situation von udesco. SARA ist schon länger 404, die personenbezogenen Daten auf der übergeordneten URL sind aber abrufbar. Wenn man auf die übergeordete Seite kommt, lag es jedenfalls nicht am VPN.
Die Apps sind in der Tat ein Thema für sich. Viele sind z.B. nur installierbar, wenn man sich im spanischen App-Store angemeldet hat und später auch nur vom spanischen Adressenreich aus erreichbar. Neben einigen Anwendungen von Titsa ist z.B. auch Milanuncios davon betroffen. Es dürfte diverse Kombinationen an Ursachen/Wirkungen geben, zu denen nur der Betreiber der jeweiligen Anwendung Rede und Antwort stehen könnte.
Zu guter letzt weiß ich nicht, ob solch ein Geoblocking mit EU-Rechten im Einklang steht.
Die werden insbesondere hier auf den Kanaren ja gerne mal ignoriert oder sagen wir mal "kreativ" ausgelegt.
Insbesondere überlebensnotwendige öffentliche Dienstleistungen dürften sich nicht hinter solchen Blacklists verbergen.
VPN ist eine wirkungsvolle Möglichkeit für den eigenen Schutz zu sorgen. Damit Geoblocking zu umgehen ist ja nur eine der Mechanismen.
Leider geht die Diskussion derzeit eher in die andere Richtungen https://www.derstandard.de/story/300...n-vpn-diensten
Dass man auf regional begrenzte Dienste nur mit einer dazugehörigen regionalen IP kommt, ist eine recht einfache aber wirkungsvolle Möglichkeit die Anzahl der automatisierten Angriffe von außen zu minimieren.
Ich finde, sie sollten z.B. bei Titsa & Co mal klar sagen, warum eine Seite gesperrt erscheint. Dann weiß man wenigstens, woran man ist.
(Wenn Geoblocking richtig eingestellt ist, erzeugt es einen 403-Fehler. Anfrage erkannt, aber abgelehnt.)
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