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Thema: Fazit zum Thema Einwandern, NIE, Wohnungssuche

  1. #1
    Avatar von GeriW
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    Fazit zum Thema Einwandern, NIE, Wohnungssuche

    Hallo Ihr lieben,

    ich bin seit 04.12.2016 Forumsmitglied und einige Infos hab ich auch hier sehr nützlich gefunden.

    Vorbereitungszeit Aus/Einwandern: 6 Monate - Aufenthalt davor: 2014 - 14 Tage

    Hier mal mein Fazit:

    Als aller erstes, verlasst euch auf NIEMANDEN! Wirklich Niemanden. Gerade bei Ausgewanderten, absolute Vorsicht! Da an den oder die falsche geraten und die ziehen euch die Hosen aus - auf gut deutsch gesagt. Sucht euch eure Infos im Netz zusammen, ja manche habens gern bequemlich und bilden sich keine eigene Meinung, auch wenn es einiges an Zeitaufwand mit sich bringt, macht es. Bezüglich Einwanderungshelfer, da man einige kennenlernt im Zuge der Vorbereitungen, kann ich euch nur sagen, IHR braucht die nicht. Die nehmen euch euer schwer verdientes Geld aus der Tasche. Einer wie der/die andere.

    Bezüglich NIE: Also von wegen, "man muss um 06:00 dort anstehen um dran zu kommen, sind so die Standardaussagen die man hört. Oder man liest auch auf offiziellen Seiten, es dauert bis zu 10 Tage bis du die NIE erhältst." Absoluter Schwachsinn. Ich persönlich war in Los Cristianos bei der Policia Nacional und bin erst um 08:00 dort aufgetaucht - ca.50 Personen angestanden- Öffnungszeit 08:30, vorher noch gegenüber in den Copy Shop, Reisepass kopiert 2x, vorausgefüllter NIE Antrag ausgedruckt 2x, rüber zur Polizei, Nummer gezogen, Bankzettel bekommen, für 11:57 wieder bestellt, in der Zwischenzeit in die 5 Minuten entfernte Bank gegangen, den Betrag einbezahlt, frühstück!!!, um 11:45 dran gekommen, mit allen dort englisch gesprochen, und sofort meine 3 Monate gültige NIE erhalten.

    Bezüglich Wohnungssuche:
    Da am besten in den Ortschaften wo man hin will, Einheimische kennen lernen, am besten die Fragen! Wenn sie merken du willst dich integrieren, helfen sie dir auch beim spanisch lernen. Man muss nur den Willen zeigen. Mietwohnungen sind mit Haustier etwas schwerer zu finden im Süden. Aber es ist möglich. Portale wie fotocasa.es, tucasa.com, milanuncios.com, die könnt ihr durchstöbern, am besten immer sofort anrufen dort, auf emails antwortet fast niemand. Und wenn man anruft sollte man spanisch können. Das einfachste ist wirklich wenn man sich ein Eigentum zulegt.
    Mit den ganzen gewerblichen Anbietern kann ich nicht viel sagen, ja, wenn du kaufen willst sind sie sehr freundlich, zum mieten eher weniger. Nummer zu hinterlassen bringt auch so gut wie nichts, wenn man mieten will.

    Tja, mehr konnte ich in den ersten 14 Tagen nicht erleben. Aber wie eingangs schon erwähnt, ihr schafft das auch alleine! Man muss nur wollen!

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  3. Nach oben    #2
    Avatar von Hola
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    Ja wie heißt es so schön ...bewahre mich vor Sturm und Wind und vor den deutschen die auf Teneriffa sind
    Der Spruch hat schon was
    Das mit dem Eigentum und da netter und bei mieten nicht ...na das stimmt aber nicht ganz
    Und Eigentum verpflichtet...das heißt auch irgendwann vererben usw
    Steuern Versicherung usw
    Das sollte man sich gut überlegen ....und doch erstmal mieten und dann vamos a ver


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  5. Nach oben    #3
    Avatar von GeriW
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    Wie gesagt, das war mal das erste und mein Eindruck. Klar sieht es jeder anders und es gibt auch Dinge zu berücksichtigen bei einem Kauf. Das steht mir ja noch bevor!

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  7. Nach oben    #4
    Avatar von Igni
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    Eigentum kann man ja auch wieder verkaufen. Miete ist einfach weg. Wenn man kann, soĺlte man lieber kaufen, finde ich. Persönlich würde ich eher bei spanischen Marklern gucken. Oder auch von Privat, wenn die Papiere ok sind. Habe auch den Eindruck, dass es bei deutschen Marklern noch "Deutschen"-Aufschlag gibt.

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  8. Nach oben    #5
    Avatar von Hola
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    Das Thema kaufen muss man sich gut überlegen ...auch im Hinblick es wieder verkaufen zu können. Erzielt man dann überhaupt noch den Preis? Früher war das der Fall heute ist es sehr schwer. Die Kaufnebenkosten sind auch nicht zu verachten ....dann die Nebenkosten die dann noch auf einen zukommen. Aber ob man bei deutschen oder Spaniern besser kauft das kann man so nicht sagen. Man sollte sich sehr viele und von vielen Angebote einholen und anschauen ....und nichts überstürzen. Ich habe für meine Immobilien immer sehr lang gebraucht bis ich dann zugeschlagen habe.

  9. Nach oben    #6
    Avatar von Floaca
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    Das haist das man den NIE nur für 3 Monaten bekommt? Und alle 3 Monaten erneuert muß? !!!!!

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  10. Nach oben    #7
    Avatar von Hola
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    Nein das heißt es nicht ....die NIE bleibt ein Leben lang....aber sie berechtigt dich nicht permanent hier zu leben ....einfach mal hier aufmerksam durchlesen wurde schon viel darüber geschrieben

  11. Nach oben    #8
    Avatar von Hola
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    - Um diesen Eintrag zu bekommen, muss man
    1. einen gültigen Ausweis
    2. das ausgefüllte Formular EX-18
    3. den Nachweis ausreichenden Einkommens oder Vermögens (der Eingang auf einem Konto in Spanien ist ausdrücklich NICHT vorgeschrieben; es reicht sogar eine Kreditkarte mit nachweislich ausreichendem Verfügungsrahmen!) Das Geld sollte der Einfachheit halber wenigstens auf einem Konto innerhalb der EU eingehen; das erleichtert den Behörden die steuerliche Nachverfolgung und die Einhaltung der Meldeverpflichtungen.
    4. den Nachweis einer ausreichenden Krankenversicherung
    5. den Nachweis des Wohnsitzes in Spanien in Form des Empadronamientos (also der Anmeldung im Melderegister der Gemeinde)
    bei der Policía Nacional vorlegen. Was nicht auf Spanisch vorgelegt wird, muss in beglaubigter Übersetzung vorgelegt werden. Liegen alle diese Papiere vor, gibt der Beamte die Daten in den Computer ein, der daraufhin eine NIE zuteilt. Nach Bezahlung der Gebühr bei einer Bank erhält man dann die grüne Karte, die Residencia.

    Die NIE ist eine Identifikationsnummer und bleibt - einmal zugeteilt - ein Leben lang unverändert. Sie wird auch niemals jemand anderem zugeteilt. Und niemals ungültig. Nur: Nach 90 Tagen kann man mit der NIE allein nichts mehr anfangen. Und braucht dann eben zwingend die Residencia. Oder muss Spanien wieder verlassen (was natürlich kaum jemand macht).

  12. Nach oben    #9
    Avatar von Floaca
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    Und wenn ich permanent leben möchte, was brauche ich?!

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  13. Nach oben    #10
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    Das steht doch jetzt alles da ....

  14. Nach oben    #11
    Avatar von Floaca
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  15. Nach oben    #12

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    Auch wenn ich den Schritt des Einwanderns nie gemacht habe - niemand hat behauptet das sowas einfach ist. Man muss sich einfach mal vor Augen halten was es für ein Aufwand ist innerhalb Deutschlands von Hamburg nach München zu ziehen und dann dort bei Null anzufangen. Mit allem was da dran hängt. Job; Wohnung suchen (kaufen oder Mieten), Behördengänge, umziehen, Umsorgen von Angehörigen (ob sie mitgehen oder dort bleiben; wenn man sich um sie kümmern muss bedeutet es eine zusätzliche Belastung - Kindern Eltern zB.). Nur das das Ganze im eigenen Land abläuft wo man im Grunde weiss wie der Haase läuft und vor allem die Sprache wirklich versteht und spricht.

    In Spanien (auf den Kanaren ohnehin) gehen die Uhren, denke ich, erst einmal vollkommen anders (nettes Wortspiel - im Bezug auf die Zeitverschiebung). Erstmal ist die Sprache anders. Dann ist man "Ausländer" (für Deutsche ein ungewohntes Gefühl) und wird sicherlich oft nicht ganz für voll genommen. Die spanischen Gesetze sind anders. Ganz besonders das Verfahren zum Kauf von Wohnungen unterscheidet sich drastisch (ich hatte da mal ein ganzes Pamphlet zu geschrieben als ich letztes Jahr auf Wohnungssuche war). Die Behörden funktionieren anders. Die Menschen ticken einfach anders als in Deutschland (was nicht negativ gemeint ist. Das ist einfach eine Feststellung). Und ja - viele, sehr viele die auf den Kanaren leben (ob echte Kanarios oder Zugezogene) wollen nur das Beste der Leute die dort hinziehen wollen. Nämlich ihr Geld. Die Verdienstmöglichkeiten sind dort ehr begrenzt. Wenn jemand 150.000€ mitbringt um eine Wohnung zu kaufen möchten sich möglichst viele ein Stückchen von dem Kuchen abschneiden.

    Ob man eine Wohnung kauft oder mietet ist letzlich eine Frage der eigenen Lebensausrichtung. Wenn man wirklich Auswandert würde ich am Anfang ehr mieten. Das begrenzt das Risiko. Andererseits zwingt einen die Verpflichtung des Kaufes auch zu kämpfen bis zum Untergang. Man muss halt wissen aus welchem Holz man selbst geschnitzt ist.

    Ich hatte eine Wohnung als Altersruhesitz gesucht. Da würde ich ehr kaufen. Obwohl Mieten fast immer die günstigere Alternative ist. Aber was man hat das hat man. Und keiner weiss was in 10 oder 15 Jahren ist. Was ist dann mit dem Euro, der EU oder meiner sauer eingezahlten Rente? Wie das vererben geregelt würde wäre mir absolut egal. Denn darum muss ich mich mit 100% Wahrscheinlichkeit nicht mehr kümmern.

  16. luigi´s Beitrag erhielt 2 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  17. Nach oben    #13
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    Zitat Zitat von luigi Beitrag anzeigen
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    Auch wenn ich den Schritt des Einwanderns nie gemacht habe - niemand hat behauptet das sowas einfach ist. Man muss sich einfach mal vor Augen halten was es für ein Aufwand ist innerhalb Deutschlands von Hamburg nach München zu ziehen und dann dort bei Null anzufangen. Mit allem was da dran hängt. Job; Wohnung suchen (kaufen oder Mieten), Behördengänge, umziehen, Umsorgen von Angehörigen (ob sie mitgehen oder dort bleiben; wenn man sich um sie kümmern muss bedeutet es eine zusätzliche Belastung - Kindern Eltern zB.). Nur das das Ganze im eigenen Land abläuft wo man im Grunde weiss wie der Haase läuft und vor allem die Sprache wirklich versteht und spricht.

    In Spanien (auf den Kanaren ohnehin) gehen die Uhren, denke ich, erst einmal vollkommen anders (nettes Wortspiel - im Bezug auf die Zeitverschiebung). Erstmal ist die Sprache anders. Dann ist man "Ausländer" (für Deutsche ein ungewohntes Gefühl) und wird sicherlich oft nicht ganz für voll genommen. Die spanischen Gesetze sind anders. Ganz besonders das Verfahren zum Kauf von Wohnungen unterscheidet sich drastisch (ich hatte da mal ein ganzes Pamphlet zu geschrieben als ich letztes Jahr auf Wohnungssuche war). Die Behörden funktionieren anders. Die Menschen ticken einfach anders als in Deutschland (was nicht negativ gemeint ist. Das ist einfach eine Feststellung). Und ja - viele, sehr viele die auf den Kanaren leben (ob echte Kanarios oder Zugezogene) wollen nur das Beste der Leute die dort hinziehen wollen. Nämlich ihr Geld. Die Verdienstmöglichkeiten sind dort ehr begrenzt. Wenn jemand 150.000€ mitbringt um eine Wohnung zu kaufen möchten sich möglichst viele ein Stückchen von dem Kuchen abschneiden.

    Ob man eine Wohnung kauft oder mietet ist letzlich eine Frage der eigenen Lebensausrichtung. Wenn man wirklich Auswandert würde ich am Anfang ehr mieten. Das begrenzt das Risiko. Andererseits zwingt einen die Verpflichtung des Kaufes auch zu kämpfen bis zum Untergang. Man muss halt wissen aus welchem Holz man selbst geschnitzt ist.

    Ich hatte eine Wohnung als Altersruhesitz gesucht. Da würde ich ehr kaufen. Obwohl Mieten fast immer die günstigere Alternative ist. Aber was man hat das hat man. Und keiner weiss was in 10 oder 15 Jahren ist. Was ist dann mit dem Euro, der EU oder meiner sauer eingezahlten Rente? Wie das vererben geregelt würde wäre mir absolut egal. Denn darum muss ich mich mit 100% Wahrscheinlichkeit nicht mehr kümmern.
    Sehr schön gesagt!! (Geschrieben )
    Dankeschön für diese Ratschläge

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